Schottergärten stoppen

In Köln zeichnet sich ein Trend in der privaten Gartengestaltung ab, der klimatechnisch eine Katastrophe ist: Der Schottergarten. Hier werden Bodenflächen rund ums Haus – meistens Vorgärten – mit Schotter, Kies oder Steinen versiegelt. Tote Flächen entstehen also, die sich im Sommer zusätzlich aufheizen. Mit unserem Antrag wollen wir die weitere Versieglung von Vorgärten verhindern.

Ach, wie erholsam ist es für Städter einen eigenen Garten oder ein kleines Stückchen Grün am Haus zu besitzen. Schon der Vorgarten ist eine Oase voller Leben. Der Blick auf Gras, bunte Blumen und wuselnde Insekten beruhigen das gestresste Gemüt…. Soweit die Wunschvorstellung. Die private Gartengestaltung in Köln und vielen anderen Gemeinden und Städten in Deutschland geht jedoch seit einigen Jahren in eine andere Richtung: mit Schotter in allen Grautönen, Kies und Pflastersteinen werden die Böden der Vorgärten bedeckt. Das ist pflegeleicht, spart somit Zeit bei der Gartenarbeit und sieht immer schön aufgeräumt aus. Diese Flächen wurden ausgebaggert, mit Beton o.ä. versiegelt und mit dem Steinmaterial befüllt. Hier hat keine Pflanze, ob Unkraut oder Wildblume die Chance Wurzeln zu schlagen. Natur ist in jeglicher Art auf solchen Steinteppichen unmöglich.

Unser Antrag für die Sitzung des Umweltausschusses am 27.06.2019 sieht deshalb vor: Versieglung von privaten Vorgärten verhindern.

Wir wollen die Verwaltung beauftragen, ein Konzept zur Förderung begrünter privater Vorgärten zu erstellen, das das Anlegen sogenannter „Schottergärten“ sowie die Versiegelung unterbindet. Die bisherige Fromulierung ist zu ungenau und lässt Freiräume zur gärtnerischen Gestaltung mit Materialien wie Kies und Schotter.

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Gesund essen in Kita und Co.

Insbesondere kleine Kinder sollten ausgewogene und gesunde Mahlzeiten erhalten, um sich gut entwickeln zu können. Die Verpflegungsrealität in Kindergarten und Schule sieht leider oft anders aus. Woran das liegt und wie wir das ändern können, möchten wir mit euch am Donnerstag, den 11. Juli 2019 ab 17 Uhr im Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof diskutieren.

Immer mehr Kinder verbringen ihre Zeit bis nachmittags in Kindergarten oder Schule und nehmen hier mehrere Mahlzeiten ein. Das Kita- oder Schulessen ist in Familien allerdings oft ein Reizthema. Viele Eltern erwarten (zu Recht), dass die Einrichtung bzw. Schule stets gesunde Mahlzeiten für ihre kleinen und großen Sprösslinge anbietet. Denn das Ernährungsverhaltens wird in der frühen Kindheit geprägt. Kita und Co. hätten folglich das Potenzial und auch die Verantwortung, den Grundstein für eine gesunde Ernährung unserer Kinder zu legen. In Köln gibt es bislang jedoch keine einheitliche Regelung, welches Essen in welcher Qualität, die Einrichtungen auftischen sollten. Oft wird im Rahmen des Verpflegungsbudgets ein Angebot beim Caterer gewählt oder Lebensmittel selbst eingekauft. Das Ergebnis fällt mal besser mal schlechter aus. Selten sind Eltern und Kinder an der Entscheidung beteiligt.

Damit sich diese Situation verbessert, möchten wir mit euch und unseren Gästen ins Gespräch kommen. Dazu laden wir euch zu unserer Veranstaltung am Donnerstag , den 11. Juli von 17 Uhr bis 18:30 Uhr in den Clubraum des Bürgerzentrums Nippes Altenbergerhof ein.
(Leider ist der Veranstaltungsraum nicht barrierefrei.)
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DeutzerInnen eingeladen für Klimaresilienz aktiv zu werden

Am Freitag, den 24. Mai 2019 findet im Bürgerzentrum Deutz von 17 bis 20 Uhr die Auftaktveranstaltung “iResilience” statt. Ziel des Projektes ist, gemeinsam mit den BürgerInnen innovative Lösungen für das Veedel zur Wiederstands- und Veränderungsfähigkeit (Resilienz) infolge des Klimawandels zu finden.

Mit der Kennenlern-Veranstaltung am 24. Mai 2019 in Deutz, startet die Stadt Köln das Projekt “iResilience”. Resilience steht für Klimaresilienz und bezeichnet in diesem Zusammenhang die kontinuierliche Stärkung der Widerstands- und Veränderungsfähigkeit der Stadt gegenüber den Wirkungen der Klimaänderungen. Das “i” im Projektnamen steht für innovative und intelligente Infrastrukturen. Es soll ein vernetztes System der städtischen Infrastrukturen gemeinsam mit der Bevölkerung etabliert werden.

Die Stadt Köln hat zum morgigen Projektstart folgende Pressemeldung herausgegeben:


Was bedeuten die Folgen des Klimawandels für unser Veedel? Was macht Starkregen mit unserem Wohngebiet und unseren Plätzen? Wie sehr belasten Hitze und Trockenheit die Menschen? Macht mehr Grün im Veedel künftig heiße Sommer erträglicher? Vor allem aber: Welche Maßnahmen können DeutzerInnen alleine oder in Kooperation mit der Stadtverwaltung umsetzen?

Antworten auf diese Fragen und neue Wege der Zusammenarbeit will das Projekt „iResilience“ in den nächsten drei Jahren mit Deutzer BürgerInnen, Initiativen und Vereinen, Wissenschaft, lokaler Wirtschaft und der Kölner Verwaltung erarbeiten und erproben.

Am Freitag, 24. Mai 2019, 17 bis 20 Uhr, lädt das interdisziplinäre Projektteam, unter anderem bestehend aus dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln, den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, dem Deutschen Institut für Urbanistik in Köln und der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, zu einem Auftaktplenum ins Bürgerzentrum nach Köln-Deutz ein. Die ProjektpartnerInnen stellen das Projekt „iResilience“ vor und laden die Deutzer BesucherInnen zur Mitarbeit und Beteiligung ein. Zu den Themenblöcken zählen Überflutungsvorsorge, Urbanes Grün sowie Hitze und Gesundheit.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig. Getränke und ein kleiner Snack werden angeboten.


Mehr zum Projekt iResilience
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, Köln-Deutz

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Kunst schaffen in Istanbul

Noch bis zum 31. Mai 2019 können sich KünstlerInnen und AutorInnen für das Stipendium “Atlier Galata” der Stadt Köln bewerben. Den StipendiatInnen wird ein dreimonatiger Aufenthalt in der Partnerstadt Istanbul ermöglicht.

Bereits seit 2009 vergibt die Stadt Köln jährlich das Stipendium “Atelier-Galata”. Den StipendiatInnen wird ein Wohnatelier im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu (ehemals Galata) zur Verfügung gestellt. Zusätzlich erhalten sie eine monatliche Unterstützung von 1.000 Euro sowie einmalig bis zu 300 Euro für An- und Abreise. Anschließend unterstützt die Stadt Köln eine Veranstaltung, um die Ergebnisse des Galata-Aufenthaltes vorzustellen.
Einsendeschluss ist Freitag, der 31. Mai 2019.

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Rheinpendel war Topthema der Baukulturwerkstatt in Köln

Vom 13. bis 14. Mai 2019 veranstaltete die Bundesstiftung Baukultur zusammen mit der Bundesingenieurkammer die Baukulturwerkstatt “Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume” in Köln. GUT-Verkehrsreferent Thomas Schmeckpeper war eingeladen, das Rheinpendel als Keynote zum Thema Infrastruktur vorzustellen.

Die Baukulturwerkstätten sind eine Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur. Hier treffen sich Akteur*innen aus Planung, Wirtschaft und Verwaltung. Die TeilnehmerInnen diskutieren übertragbare Lösungsansätze für bauliche Herausforderungen und loten die bundesweite Relevanz von lokalen Projekten aus. Die Ergebnisse fließen in einen Bericht ein, der alle zwei Jahre dem Bundeskabinett vorgelegt wird. Unsere Nahverkehrs-Idee, eine Seilbahnverbindung im Zick-Zack-Kurs über den Rhein vom Kölner Norden bis in den Süden zu bauen, das sogenannte “Rheinpendel”, war bei den Kölner Werkstätten das Top-Thema im Bereich Infrastruktur. „Rheinpendel war Topthema der Baukulturwerkstatt in Köln“ weiterlesen

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Das Fest der Kölner Museen

Am Sonntag, den 19. Mai 2019 bietet sich im Rahmen von “museenkoeln – Das Fest” eine großartige Gelegenheit die Angebotsvielfalt der Kölner Museen zu entdecken. Größtenteils kostenfrei finden an diesem Tag mehr als 170 Führungen und Aktionen statt. Viele richten sich speziell an Familien und Kinder.

Anlässlich des Internationalen Tag der Museen am 19. Mai 2019 veranstalten 26 Kölner Museen und Kultureinrichtungen von 10 bis 18 Uhr „museenkoeln – Das Fest”.  Der Aktionstag findet bereits zum 23. Mal statt. Die teilnehmenden städtischen und nicht-städtischen kulturellen Einrichtungen laden insbesondere neue MuseumsbesucherInnen und Familien mit Kindern ein, dass abwechslungsreiche Angebot der Museen mit viel Spaß zu entdecken. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos.

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Lastenradförderung ungedeckelt

Noch bis Ende Juni 2019 nimmt die Stadt Köln eure Anträge zur Lastenradförderung entgegen. Das Beste daran ist: Alle fristgerecht eingehenden förderfähigen Anträge werden bewilligt!

“Alle förderfähigen Anträge, die bis zum 30. Juni 2019 eingereicht werden, sollen positiv beschieden werden.”, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen der Veranstaltung “ZukunftsRadKöln” am 25. Februar 2019.

Unser Ratsmitglied Thor Zimmermann war bei dieser Veranstaltung zu Gast und traute seinen Ohren kaum. “Wir haben uns schon sehr gefreut, dass wir mit unserem Antrag zur Lastenradförderung 200.000€ in den Haushalt einstellen konnten. Dank der großartigen Ankündigung von Frau Reker entfällt nun jegliche finanzielle Begrenzung für unsere Förderinitiative.”
Das bedeutet: alle Kölner*innen die bis Ende Juni einen Antrag stellen und die Förderkriterien erfüllen, bekommen 50% der Kosten für ein Lastenrad, maximal 2.500€, von der Stadt Köln erstattet. Wir würden uns freuen, wenn nach den Gewerbetreibenden, jetzt auch viele private Gemeinschaften, wie Nachbarn, Mieter etc. Förderanträge stellen!
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Heizung auf Sommerzeit stellen schont Klima

Am Sonntag, den 31. März 2019 werden die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt. Viele digitale Uhren stellen sich automatisch eine Stunde vor. Jetzt die Zeitschaltuhr seiner Heizung anzupassen, ist klimaschonend und spart Geld.

Mit Beginn der Sommerzeit werden am Sonntag, den 31. März 2019, die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Wer daran denkt, nicht nur den Wecker, sondern auch die Zeitschaltuhr seiner Heizung neu einzustellen, spart Energie und bares Geld. Lässt man die Laufzeiten unverändert, heizt man abends eine Stunde länger als nötig. „Heizung auf Sommerzeit stellen schont Klima“ weiterlesen

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Das Rheinpendel Echo

Am Dienstag, den 26. März 2019 wurde aus unserer Rheinpendel-Vision ein realer Auftrag für die Verwaltung: Der Verkehrsausschuss stimmte darüber ab, eine Machbarkeitsstudie für ein Seilbahnsystem in Köln in Auftrag zu geben.

Mit einer Seilbahn im Zick-Zack-Kurs den Rhein queren um vom Kölner-Norden nach Süden und umgekehrt zu pendeln – Mit unserer Idee des “Rheinpendels” sind wir einen gänzlich anderen Kurs als den sonst üblichen gefahren. Anstatt unsere Vision den politischen Gremien vorzustellen und zu diskutieren, haben wir zuerst die Kölner Öffentlichkeit mit unserem Vorschlag konfrontiert.

Was folgte hat uns überrascht aber auch bestätigt:  „Das Rheinpendel Echo“ weiterlesen

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April-Veranstaltungen im Kölner Grün

Im April finden zwölf spannende Naturführungen und Erlebnisse im Stadtgrün Kölns statt. Das Programm richtet sich an Kinder, Familien und Erwachsene. Die Teilnahme ist bis auf wenige Ausnahmen kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Die Stadt Köln hat pünktlich zum Frühlingbeginn ein attraktives Veranstaltungsprogramm entwickelt, das Groß und Klein einlädt, Natur und Grün in Köln zu entdecken.

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