Kölner Wildnis – Wie weiter mit der Biodiversität?

Auf unserem Themenabend zur Biodiversität „Wild in Köln“ im Juni kamen Vertreter*innen von Stadt und Naturschutzverbänden mit dem Publikum ins Gespräch.

Nach der fulminanten Fotoreportage von Sven Meurs über Wildtiere in Großstädten und der anschaulichen Übersicht aktueller Projekte des Umweltamtes der Stadt Köln, vertreten durch Frau Küchenhof, konnten in der folgenden Diskussionsrunde zusammen mit Gabriele Falk (BUND) und Achim Kämper (NABU) einige Impulse an die Politik aufgenommen werden. „Kölner Wildnis – Wie weiter mit der Biodiversität?“ weiterlesen

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Kölner Arbeitskreis – Ratgruppe GUT

Im Mittelpunkt des AKs am 17.07. steht die Biodiversität in Köln. Die Stadt bietet mittlerweile zahlreichen Wildtieren einen neuen Lebensraum, allerdings sind andere Arten wie zum Beispiel Wildbienen in ihrer Existenz bedroht.

Auf unserer Veranstaltung im Juni haben wir hierzu verschiedene Aspekte des tierischen Lebens in der Stadt betrachtet. Mit dem Wildbienen- und Spatzenprojekt hat die Stadt Köln bereits zwei erfolgreiche Projekte umgesetzt, die die Lebensbedingungen der Tiere nachhaltig verbessern.

Doch wie geht es weiter? Was könnte noch getan werden? Wo seht Ihr noch Handlungsbedarf? Hilft vielleicht eine “Kirschlorbeer-Abwrackprämie”, um die Pflanzung insektenfreundlicherer Gewächse zu fördern?   

Diskutiert mit uns und arbeitet mit an Anfragen und Anträgen, die wir im Rat einbringen können! Immer her mit den GUTen Ideen für Köln!

Kölner AK – Ratsgruppe GUT
Am:  17. Juli 2018, 20 Uhr
Wo: Laurenzplatz 1-3, 5.Stock, Raum 512
(
Eingang rechts vom Kundenzentrum Innenstadt)

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Wild in Köln

Fotoreportage & Podiumsdiskussion zu Ehren der Biodiversität – Am 5. Juni 2018, 19 Uhr im Turistarama – Veranstalter: Ratsgruppe GUT

Biodiversität? Das ist doch die Auswahl im Naturkostladen? Fast! – Es handelt sich hierbei um Lebensräume, Artenreichtum und Genetische Vielfalt unserer lokalen Tier- und Pflanzenwelt. „Wild in Köln“ weiterlesen

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Mehr Piktogramme!

Sagenumwoben: Die Nord-Süd-Fahrt – eine brutale, menschenverachtende Straße durchschneidet unsere Stadt. Wer sein Leben riskieren will darf auf ihr radfahren, bis zur großen Lösung sollen Piktogramme dies nun sicherer machen.

Gefühlt beginnt die Nord-Süd-Fahrt am Ebertplatz und endet an der Ulrepforte, an der sie auf den Sachsenring trifft. Die 3,3 km lange Schneise durch Köln, heißt offiziell jedoch nur auf 253 Metern Länge Nord-Süd-Fahrt, insgesamt trägt sie acht verschiedene Straßennamen.
An ihrem Beginn im Süden ist nun seit November 2017 auf Ulrichgasse nun auch ein Radfahrstreifen für Radfahrer*innen eingerichtet worden. Ordentliche zwei Meter breit, mit einer durchgezogenen Linie vom Autoverkehr abgetrennt, phasenweise rot eingefärbt und mit Rad-Piktogrammen versehen, auf 340 Metern Länge soll Radfahren nun sicherer sein. Viele fühlen sich dennoch nicht sicher, wenn der motorisierte Verkehr an ihnen vorbeirauscht, oder der Streifen wieder einmal zugeparkt ist.

Für diejenigen, die die Nord-Süd-Fahrt auch als Radfahrer nutzen wollen stellt der relativ neue Radfahrstreifen unserer Meinung nach eine Verbesserung dar. Gewiss: Autos sind noch zu schnell, Schwellen oder ähnliches fehlen, von einer Protected Bike Lane also noch entfernt. Aber allemal besser als vorher. Laut Radverkehrskonzept Innenstadt soll die Nord-Süd-Fahrt auf ihrer ganzen Länge Verbesserungen für den Radverkehr erhalten. Die Bezirksvertretung Innenstadt möchte nicht so lange warten bis alles fertig ist. Piktogramme auf der Straße sollen nun auch auf weiteren Streckenabschnitten deutlich auf Radfahrer aufmerksam machen, denn schon heute dürfen sie die Nord-Süd-Fahrt nutzen. Ausnahme ist nur der Tunnel unter der Schildergasse, aber auch hier soll es in Zukunft eine Lösung für Radfahrende geben.

Tom Geffe – Lastenradfahrer

Auf Antrag des Bezirksvertreters unserer Guten Wählergruppe Köln, Tom Geffe, beschloss die Bezirksvertretung Innenstadt am 8. März 2018 nun einstimmig folgendes:
“Die Piktogrammkette wird auch im nördlichen Anschluss an den Radfahrstreifen auf der Tel-Aviv-Straße, über die Kreuzung Blaubach und auf der Neuköllnerstraße bis zur Kreuzung Cäcilienstraße in beiden Fahrtrichtungen fortgeführt.”
Wohlgemerkt, dies soll nur ein Zwischenschritt bis zur großen Lösung sein, und temporär für ein kleines bisschen mehr Sicherheit sorgen. Zufrieden sind wir mit der Radverkehrsinfrastruktur in Köln noch lange nicht …

Unser Bezirksvertreter Tom Geffe dazu: “Die Piktogrammkette ist eine gute Sofortmaßnahme. Autofahrende werden so deutlich darauf hingewiesen, dass die Fahrzeugart Fahrrad auf der Nord-Süd-Fahrt erlaubt ist. Ich möchte nicht länger hinnehmen, das Radfahrende durch “maßregelndes” Hupen und Schneiden gefährdet werden, während alle auf baulich getrennte Radwege gemäß dem Radverkehrskonzept Innenstadt warten.”


Eigenes Beitragsbild: Interessant, der Gehweg wird zum Teil immer noch bevorzugt. Zufall, oder sicherer?

Pdf der Stadt Hamburg zu Radfahrstreifen und Schutzstreifen

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