Klimanotstand

Auch Köln wird ihn vermutlich am 9. Juli 2019 erklären, den Klimanotstand. Doch beim eher symbolischen Akt darf es nicht bleiben.

Klimanotstand, oder climate emergency, ist eine Erklärung die in Deutschland bislang vornehmlich von Städten ausgerufen wird. Im juristischen Sinne gibt es den Begriff Klimanotstand nicht, dennoch zieren sich manche Städte ihn zu benutzen, obwohl sie die Positionen der Erklärung inhaltlich teilen. „Klimanotstand“ weiterlesen

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Schottergärten stoppen

In Köln zeichnet sich ein Trend in der privaten Gartengestaltung ab, der klimatechnisch eine Katastrophe ist: Der Schottergarten. Hier werden Bodenflächen rund ums Haus – meistens Vorgärten – mit Schotter, Kies oder Steinen versiegelt. Tote Flächen entstehen also, die sich im Sommer zusätzlich aufheizen. Mit unserem Antrag wollen wir die weitere Versieglung von Vorgärten verhindern.

Ach, wie erholsam ist es für Städter einen eigenen Garten oder ein kleines Stückchen Grün am Haus zu besitzen. Schon der Vorgarten ist eine Oase voller Leben. Der Blick auf Gras, bunte Blumen und wuselnde Insekten beruhigen das gestresste Gemüt…. Soweit die Wunschvorstellung. Die private Gartengestaltung in Köln und vielen anderen Gemeinden und Städten in Deutschland geht jedoch seit einigen Jahren in eine andere Richtung: mit Schotter in allen Grautönen, Kies und Pflastersteinen werden die Böden der Vorgärten bedeckt. Das ist pflegeleicht, spart somit Zeit bei der Gartenarbeit und sieht immer schön aufgeräumt aus. Diese Flächen wurden ausgebaggert, mit Beton o.ä. versiegelt und mit dem Steinmaterial befüllt. Hier hat keine Pflanze, ob Unkraut oder Wildblume die Chance Wurzeln zu schlagen. Natur ist in jeglicher Art auf solchen Steinteppichen unmöglich.

Unser Antrag für die Sitzung des Umweltausschusses am 27.06.2019 sieht deshalb vor: Versieglung von privaten Vorgärten verhindern.

Wir wollen die Verwaltung beauftragen, ein Konzept zur Förderung begrünter privater Vorgärten zu erstellen, das das Anlegen sogenannter „Schottergärten“ sowie die Versiegelung unterbindet. Die bisherige Fromulierung ist zu ungenau und lässt Freiräume zur gärtnerischen Gestaltung mit Materialien wie Kies und Schotter.

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Ticketfreier Tag am 23.06. in Köln und dem ganzen VRS

Am 23. Juni 2019 wird im Gebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ein Ticketfreier Tag stattfinden. An diesem Tag ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im VRS für alle Nutzer*innen kostenfrei.

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Gesund essen in Kita und Co.

Insbesondere kleine Kinder sollten ausgewogene und gesunde Mahlzeiten erhalten, um sich gut entwickeln zu können. Die Verpflegungsrealität in Kindergarten und Schule sieht leider oft anders aus. Woran das liegt und wie wir das ändern können, möchten wir mit euch am Donnerstag, den 11. Juli 2019 ab 17 Uhr im Bürgerzentrum Nippes Altenberger Hof diskutieren.

Immer mehr Kinder verbringen ihre Zeit bis nachmittags in Kindergarten oder Schule und nehmen hier mehrere Mahlzeiten ein. Das Kita- oder Schulessen ist in Familien allerdings oft ein Reizthema. Viele Eltern erwarten (zu Recht), dass die Einrichtung bzw. Schule stets gesunde Mahlzeiten für ihre kleinen und großen Sprösslinge anbietet. Denn das Ernährungsverhaltens wird in der frühen Kindheit geprägt. Kita und Co. hätten folglich das Potenzial und auch die Verantwortung, den Grundstein für eine gesunde Ernährung unserer Kinder zu legen. In Köln gibt es bislang jedoch keine einheitliche Regelung, welches Essen in welcher Qualität, die Einrichtungen auftischen sollten. Oft wird im Rahmen des Verpflegungsbudgets ein Angebot beim Caterer gewählt oder Lebensmittel selbst eingekauft. Das Ergebnis fällt mal besser mal schlechter aus. Selten sind Eltern und Kinder an der Entscheidung beteiligt.

Damit sich diese Situation verbessert, möchten wir mit euch und unseren Gästen ins Gespräch kommen. Dazu laden wir euch zu unserer Veranstaltung am Donnerstag , den 11. Juli von 17 Uhr bis 18:30 Uhr in den Clubraum des Bürgerzentrums Nippes Altenbergerhof ein.
(Leider ist der Veranstaltungsraum nicht barrierefrei.)
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Lastenräder – Perspektiven

Die Förderung der Stadt von Lastenrädern soll nur ein Anfang sein, wir haben uns Gedanken gemacht wie es weitergehen könnte.

Die von uns initiierte Förderung von Lastenrädern erweist sich als voller Erfolg. Zunächst erkannte auch die Verwaltung das enorme Interesse und Potential an emissionsfreier (Lasten-) Mobilität, und erhöhte die Fördersumme von 200.000 € auf “unlimitiert” „Lastenräder – Perspektiven“ weiterlesen

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Nachts unterwegs mit der KVB

Wer kennt das nicht? Nachts auf dem Heimweg oder früh morgens zum Arbeitsplatz – und das Stadtbahnangebot der KVB in Köln ist dann maximal als “mau” zu bezeichnen. Während am Wochenende einige Linien einen überschaubaren Nachtfahrplan besitzen, muss man während der Woche auf dieses überschaubare Angebot sogar gänzlich verzichten.

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Verlängerung des Schnellbus SB60 (Bonner Flughafenbus) ins rechtsrheinische Köln

Unser Vorschlag besteht in der Verlängerung des Bonner Flughafenbus SB 60 als Schnellbus ins rechtsrheinische Köln über Rath und Brück bis nach Dellbrück (S-Bahnhof) zu verlängern.

Dabei besteht in Rath Anschluss an die Straßenbahn Linie 9 (Ostheim, Vingst), in Brück an die Straßenbahnlinie 1 (Höhenberg, Merheim, Refrath, Bensberg) und in Dellbrück an die S 11 (Holweide, Bergisch Gladbach). Alle drei vorgeschlagenen Haltestellen verfügen zudem über größere P+R Plätze (insbesondere an der Haltestelle „Königsforst“ auch interessant für Pendler*innen aus Rösrath und Overath) sowie Möglichkeiten das Fahrrad abzustellen (interessant für alle Menschen Umkreis von ca. 5 km zur jeweiligen Haltestelle).

Die bisher bestehende Strecke der Linie SB 60 vom Flughafen über die (Ausstiegs)Haltestellen Innenministerium, Beethovenhalle etc. bis Bonn Hauptbahnhof (und umgekehrt u.a. Mozartstraße) soll nicht verändert werden. Die Linie SB 60 bleibt ein Schnellbus, es geht darum das Rechtsrheinische Köln bequem, ohne Umstiege und möglichst schnell mit Bonn zu verbinden. Der Bus hält daher nur an drei ausgewählten Haltestellen. Der aktuelle Schnellbus-Zuschlag sollte entfallen.

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DeutzerInnen eingeladen für Klimaresilienz aktiv zu werden

Am Freitag, den 24. Mai 2019 findet im Bürgerzentrum Deutz von 17 bis 20 Uhr die Auftaktveranstaltung “iResilience” statt. Ziel des Projektes ist, gemeinsam mit den BürgerInnen innovative Lösungen für das Veedel zur Wiederstands- und Veränderungsfähigkeit (Resilienz) infolge des Klimawandels zu finden.

Mit der Kennenlern-Veranstaltung am 24. Mai 2019 in Deutz, startet die Stadt Köln das Projekt “iResilience”. Resilience steht für Klimaresilienz und bezeichnet in diesem Zusammenhang die kontinuierliche Stärkung der Widerstands- und Veränderungsfähigkeit der Stadt gegenüber den Wirkungen der Klimaänderungen. Das “i” im Projektnamen steht für innovative und intelligente Infrastrukturen. Es soll ein vernetztes System der städtischen Infrastrukturen gemeinsam mit der Bevölkerung etabliert werden.

Die Stadt Köln hat zum morgigen Projektstart folgende Pressemeldung herausgegeben:


Was bedeuten die Folgen des Klimawandels für unser Veedel? Was macht Starkregen mit unserem Wohngebiet und unseren Plätzen? Wie sehr belasten Hitze und Trockenheit die Menschen? Macht mehr Grün im Veedel künftig heiße Sommer erträglicher? Vor allem aber: Welche Maßnahmen können DeutzerInnen alleine oder in Kooperation mit der Stadtverwaltung umsetzen?

Antworten auf diese Fragen und neue Wege der Zusammenarbeit will das Projekt „iResilience“ in den nächsten drei Jahren mit Deutzer BürgerInnen, Initiativen und Vereinen, Wissenschaft, lokaler Wirtschaft und der Kölner Verwaltung erarbeiten und erproben.

Am Freitag, 24. Mai 2019, 17 bis 20 Uhr, lädt das interdisziplinäre Projektteam, unter anderem bestehend aus dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln, den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, dem Deutschen Institut für Urbanistik in Köln und der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, zu einem Auftaktplenum ins Bürgerzentrum nach Köln-Deutz ein. Die ProjektpartnerInnen stellen das Projekt „iResilience“ vor und laden die Deutzer BesucherInnen zur Mitarbeit und Beteiligung ein. Zu den Themenblöcken zählen Überflutungsvorsorge, Urbanes Grün sowie Hitze und Gesundheit.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig. Getränke und ein kleiner Snack werden angeboten.


Mehr zum Projekt iResilience
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, Köln-Deutz

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NRW-Tag 2020

Wir laden uns gern Gäste ein … und freuen uns, dass der NRW-Tag 2020 – auf unsere Initiative hin – in Köln nun autofrei, klimafreundlich und nachhaltig gestaltet wird.

Vor einigen Wochen tauchte aus dem Nichts eine Verwaltungsvorlage zum NRW-Tag 2020 auf: Oberbürgermeisterin Henriette Reker schlägt vor, dass sich Köln doch um die Ausrichtung dieses Tages (Ende August 2020) bewerben solle. „NRW-Tag 2020“ weiterlesen

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Rheinpendel war Topthema der Baukulturwerkstatt in Köln

Vom 13. bis 14. Mai 2019 veranstaltete die Bundesstiftung Baukultur zusammen mit der Bundesingenieurkammer die Baukulturwerkstatt “Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume” in Köln. GUT-Verkehrsreferent Thomas Schmeckpeper war eingeladen, das Rheinpendel als Keynote zum Thema Infrastruktur vorzustellen.

Die Baukulturwerkstätten sind eine Veranstaltung der Bundesstiftung Baukultur. Hier treffen sich Akteur*innen aus Planung, Wirtschaft und Verwaltung. Die TeilnehmerInnen diskutieren übertragbare Lösungsansätze für bauliche Herausforderungen und loten die bundesweite Relevanz von lokalen Projekten aus. Die Ergebnisse fließen in einen Bericht ein, der alle zwei Jahre dem Bundeskabinett vorgelegt wird. Unsere Nahverkehrs-Idee, eine Seilbahnverbindung im Zick-Zack-Kurs über den Rhein vom Kölner Norden bis in den Süden zu bauen, das sogenannte “Rheinpendel”, war bei den Kölner Werkstätten das Top-Thema im Bereich Infrastruktur. „Rheinpendel war Topthema der Baukulturwerkstatt in Köln“ weiterlesen

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