Vernetzt Euch!

Im von der Vertreibung bedrohten Ehrenfelder Club Heinz Gaul fand unser Festival „Leben in der Stadt“ einen inspirierenden Abschluss! Christine Schilha fasst den von Claudia Hennen moderierten Abend zusammen.

Impulsvorträge des Stadtsoziologen Klaus Ronneberger sowie des Aktivisten Niels Boeing des Hamburger Netzwerks „Recht auf Stadt“ mündeten in eine lebhafte Diskussion über Möglichkeiten des Widerstands gegen Bodenspekulation und überhöhte Mieten. „Vernetzt Euch!“ weiterlesen

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Südstadt in Aspik

Am Sonntag, den 7. Oktober zeigen wir um 17 Uhr den legendären Südstadt-Film mit Heinrich Pachl im Filmforum des Museum Ludwig. Eintritt frei!

Im Rahmen unserer Veranstaltung Eigenart und Hype zeigen wir zu Beginn die 64-minütige WDR-Produktion von Christel Fomm und Hanno Bruehl. Im Jahr 1985 führt uns Heinrich Pachl durch das Kölner Severinsviertel. „Südstadt in Aspik“ weiterlesen

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Beute & Bewegung

Während die Rufe nach Mitbestimmung in der Stadtentwicklung lauter und die Bürgerbeteiligungsverfahren aufwendiger werden…

… lässt die Jagd der Finanzökonomie nach der begrenzten Ressource Boden kaum noch etwas durch das Beuteschema fallen.

Welche Chancen hat die Zivilgesellschaft, dem etwas entgegen zu setzen?  „Beute & Bewegung“ weiterlesen

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System & Ort

Der Konflikt zwischen der Straße als Systemelement und der Straße als Lebensraum ist so alt wie der Topos Straße selber.

Nur auf der Autobahn kommt das System Straße ungestört zu sich – sobald es in die Stadt eintritt, geht der Ärger los! „System & Ort“ weiterlesen

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Schrottplatz & Milchkaffee

Auch produzierendes Gewerbe und Industrie gehören in die Stadt, wenn diese ein vielfältiger und ästhetisch nachhaltiger Ort bleiben soll.

Für das Erlebnis der Andersartigkeit von der umgebenden Stadt des Wohnens, der Büroarbeit und des Einkaufens ist dabei nicht nur der materialbewegende Produktionsprozess als andere Art des Wirtschaftens von Bedeutung, sondern auch die völlig andere Logik im Umgang mit Raum, die besonders bei größeren Firmenarealen zu beobachten ist. Die Faszination, die Schrottplätze und Stahlwerke genauso ausüben wie Baustellen ist Teil eines vielschichtigen Stadterlebnisses. Was passiert, wenn diese „Fremdkörper“ sich aus der Stadt zurückziehen oder verdrängt werden? Ist es dann überall gleich schön, sauber und langweilig? Oder kann ihre Andersartigkeit transformiert werden?

Boris Sieverts ist Stadtführer – der Mülheimer Hafen ist einer seiner Lieblingsorte und einer der letzten industriellen Orte in Zentrumsnähe. Mit Brigitte Scholz, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung, verbindet ihn das Nachdenken über die Zukunft der Stadt jenseits tagesaktueller Entscheidungen.

Leben in der Stadt
Leben in der Stadt, Foto: ©Neuwieser, Flickr: Flight over Cologne

Mit Blick auf die benachbarte Reederei zur Rechten und die Baustelle des schicken COLONEO II zur Linken, sind Moissl Bautaucher unsere Gastgeber für diesen Abend. 

 

 


Datum: Montag, 8. Oktober, 18 h
Veranstaltungsort: Mülheimer Hafen bei Moissl Bautaucher, Auenweg 185, 51063 Köln

Wenn das Wetter mitspielt, lassen wir das Rolltor offen und trinken unser Bier auf der Laderampe mit Blick auf die letzte Kölner Reederei.


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Leben in der Stadt – Das GUTe Festival zur Stadtentwicklung

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Eigenart & Hype

Warum geraten eigentlich immer jene Stadtteile in den Kreislauf von Aufwertung und Verdrängung, die nicht glatt und generisch, sondern besonders eigenartig, ja laut und dreckig sind?

Häufig sind es die gleichen Eigentümlichkeiten, die einen Stadtteil in Verruf gebracht haben, die eines Tages zu positiven Qualitäten umgedeutet werden. Passiert das von selber oder sind solche Prozesse steuerbar? Können die Bewohner davon profitieren oder gewinnen immer nur die Immobilienbesitzer? Welche Phasen durchlaufen solche Mechanismen?

Jürgen Friedrichs, emeritierter Professor der Soziologie an der Uni Köln und einer der ersten, die zur Gentrifizierung in Deutschland gearbeitet haben, berichtet aus seiner Forschung und über den Zusammenhang von Stadtästhetik und Aufwertung.

Anschließend Gespräch mit Prof. em. Jürgen Friedrichs und Ratsmitglied Thor Zimmermann – moderiert von Dr. Christine Kuch (solution focused minds).

Südstadt in Aspik
Südstadt in Aspik, Foto: ©WDR

Zu Beginn zeigen wir Heinrich Pachls legendären, in Köln gedrehten Film SÜDSTADT IN ASPIK  (1986, R: Hanno Brühl, Christel Fomm, Heinrich Pachl, WDR 45 Min).

„Eine satirische Stadtführung mit Reiseführer Heinrich Pachl durch die Kölner Südstadt – mit Hintergrundinformationen über „zeitgemäße Entkernung“ und Mietpreisentwicklung.“ (Köln im Film)


Datum: Sonntag, 07. Oktober, 17 h
Veranstaltungsort: Filmforum Ludwig
Filmvorführung: 17h, Einlass: 16:30h

Ein sinnlicher Abend mit Kölsch und Musik von Mr. B-Town.


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Leben in der Stadt – Das GUTe Festival zur Stadtentwicklung

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Congrats Ebi!

Der Brunnen auf dem Ebertplatz ist nun zu einem Symbol für einen unverkrampften Umgang mit unserem Öffentlichen Raum geworden. Wir haben allen Beteiligten zu danken!

Am 14. Juli war es nach jahrzehntelanger Dürre so weit: “Wasser Marsch!“, auf dem Ebertplatz. Die Wiederinbetriebnahme des Brunnens. Was manchen in Verwaltung und Politik nicht gelang (oder schlicht egal war) gelang nun „Congrats Ebi!“ weiterlesen

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Kultursaison Ebertplatz

Während der Ebertplatz nicht aus den Schlagzeilen kommt, startet nun das Zwischennutzungskonzept. “FAR OFF” bietet parallel zur Art Cologne nicht nur Raum für unkommerzielle Kunstprojekte, mit dieser Ausstellung soll auch der Platz belebt, und somit sicherer werden. Weitere Projekte folgen.

Letzten Herbst sollte der Unort Ebertplatz noch zugemauert werden, viel Engagement konnte dies letztlich verhindern. Erfreulicherweise wurde gar eine komplette Kehrtwende daraus. Bis zum Umbau des Ebertplatzes (vielleicht in drei bis vier Jahren) soll der Platz mit einem Zwischennutzungskonzept bespielt werden. Dieses Konzept sieht nicht nur Kunst & Kultur vor, es richtet sich an die gesamte Nachbarschaft des Platzes. Gedacht ist natürlich auch an Kinder und Jugendliche, es können aber auch weiterhin eigene Ideen eingebracht werden. In einem ersten Schritt prescht nun die Kunst mit der bereits eröffneten FAR OFF vor. Klar, die Galerien sind ja schon seit Jahren vor Ort und kennen ihren Platz. Maria Wildeis (Kunstraum Tiefgarage) und Architekt Jonathan Haehn “ein nicht kommerzielles Kunstprogramm, das Installationen, Performances, Videokunst, Soundart und Musik von über 40 Künstlern umfasst.”

Pneu, FAR OFF 2018, © Jonathan Haehn
Pneu, FAR OFF 2018, © Jonathan Haehn


Ein Höhepunkt in rund zwei Monaten wird die Wiederinbetriebname der “Wasserkinetischen Plastik” (siehe Beitragsbild) von Wolgang Göddertz sein, Teil
Projektes „Wasser marsch!” von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann.

Ausführliche Informationen entnehmt Ihr bitte dieser offiziellen Pressemitteilung der Stadt Köln. In dieser PM  erfahrt Ihr auch, wie Ihr Euch weiter beteiligen könnt.


Donnerstag, 19. April 2018, 09:12 Uhr

Kulturdezernentin: “Positive Impulse durch Kunst und Kultur”

Seit dem gestrigen Mittwoch, 18. April 2018, läuft das von der Stadt Köln unterstützte Kulturprogramm auf dem Ebertplatz, das neben der geplanten Gastronomie, wechselnden Märkten, der Wiederinbetriebnahme des Brunnens, einer adäquaten Beschilderung, neuen Sitzgelegenheiten, einer Bepflanzung und der künstlerischen Gestaltung der stillgelegten Treppen neue Facetten und Potentiale des Ebertplatzes zeigen und ihn wiederbeleben soll. Der Rat der Stadt Köln hatte im März 2018 eine Intensivierung der Aktivitäten auf der Platzfläche beschlossen.

Kunst und Kultur können den Ebertplatz positiv verändern

zeigt sich Susanne Laugwitz-Aulbach überzeugt und betont:

Ich bin froh, dass der Kunstort Ebertplatz Bestand hat und im Zwischennutzungskonzept und hoffentlich auch in Zukunft eine große Rolle spielen wird. Denn im gerade entstehenden Kulturentwicklungsplan für Köln geht es vor allem um den Erhalt der Räume für die Kunst und Kultur, womit auch der öffentliche Raum gemeint sein kann.“  

Neben den jährlichen 30.000 Euro Förderung der freien Kunsträume stellt die Stadt Köln für Kunst- und Kulturveranstaltungen im Rahmen des Zwischennutzungskonzeptes eine jährliche Unterstützung von bis zu 100.000 Euro bereit. Das Zwischennutzungs-Plenum aus allen bisherigen Arbeitsgruppen (AG Partizipation, AG Formale Struktur, AG Gewerbliches, AK Kultur und Veranstaltungen, AG Temporäre Gestaltung, AG Öffentlichkeitsarbeit) und Vertretern der Verwaltung hat zunächst drei Formate ausgewählt. Im Laufe des Jahres werden weitere Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz folgen.

Die FAR OFF, die parallel zur Art Cologne stattfinden wird, bietet vom 18. bis 21. April 2018 auf dem Ebertplatz ein nicht kommerzielles Kunstprogramm, das Installationen, Performances, Videokunst, Soundart und Musik von über 40 Künstlern umfasst. Die FAR OFF ist täglich von 16 bis 23 Uhr zu erleben und findet in Kooperation mit einer Reihe von kulturellen Initiativen statt (unter anderem dem Videokunstfestival „Play“, Dublab, dem King Georg Büdchen, Silksession). Ein Teil des Programms wird in einem durchsichtigen und aufblasbaren Raum, genannt Pneu, zu sehen sein, der als temporärer Raum erstmals in der Ebertplatzpassage aufgestellt wird. Geleitet wird die FAR OFF von der Kuratorin Maria Wildeis, die seit 2015 das Programm des Kunstraumes “Tiefgarage” am Ebertplatz gestaltet, und dem freiberuflichen Kölner Architekten Jonathan Haehn. Die Stadt Köln fördert die FAR OFF 2018 mit 9.000 Euro.

Ab 25. Mai 2018 ist das Kunst-, Performance– und Musikprojekt “Wasser marsch!” von Grischa Göddertz und Stefanie Klingemann geplant. Es soll seinen Höhepunkt Mitte Juni 2018 am Tag der Wiederinbetriebnahme der wasserkinetischen Plastik des verstorbenen Wolfgang Göddertz haben. Parallel dazu werden eine erste Retrospektive des Frühwerks von Wolfgang Göddertz im Kunstraum LABOR und eine Ausstellung mit Dokumentation von vorangegangenen Wettbewerbsausschreibungen und Einreichungen zur Gestaltung des Ebertplatzes sowie Presseartikeln, ergänzt durch Zeitzeugenberichte, historisches Filmmaterial vom Ebertplatz und Gesprächen mit Kennern der Platzgeschichte zu sehen sein. Die Stadt Köln fördert das zweiwöchige Programm “Wasser marsch!” (25. Mai bis 9. Juni 2018) mit 8.000 Euro.

Ein Intermezzo bildet das AIC ON-Wochenende am 16. und 17. Juni 2018, das ebenfalls ein Sonderprogramm mit Führungen und Musikveranstaltungen in den Kunsträumen plant. AIC ON ist die gemeinsame Veranstaltung des Netzwerkes AIC (Art Initiatives Cologne) der rund 40 freien, nicht kommerziellen Kunsträume und Initiativen Kölns.

Das dritte größere Kunstprojekt mit dem Titel “Alles Andere”, zeigt Installationen von fünf Künstlern im Außenraum, darunter eine skulpturale Arbeit von Tobias Becker (“Der gute Geist” des Ebertplatzes) und eine temporäre Bühnenskulptur von Julia Bünnagel, die ihr selbst und auch weiteren Künstlern für Musik- und Tanzperformances dienen wird. Die umliegenden Wände werden mit einer Fotoserie von Martin Plüddemann gestaltet. Diane Müller verleiht den sechseckigen Säulen in der Unterführung der Passage durch eine Polsterung eine ganz neue räumliche Bedeutung, sämtliche emotionale Gefühlszustände können dann an den Säulen ausgelebt werden. Am Eröffnungstag, dem 7. Juli 2018, wird zudem die Arbeit “Secco Bianco” von Pascal Fendrich und Martin Plüddemann gezeigt, bei der das Publikum durch seine Teilnahme die Skulptur in eine andere transformiert. Die Stadt Köln fördert das Ausstellungs- und das Veranstaltungsprogramm mit 9.200 Euro. Parallel mit der Abschlussveranstaltung von “Alles Andere” am 20. Juli 2018 findet das jährliche Sommerfest der Kunsträume am Ebertplatz statt.

Weitere Veranstaltungen werden ab Mitte Mai 2018 unter www.unser-ebertplatz.de angekündigt. Ideen für konkrete Veranstaltungen können über ein Online-Formular an die Stadtverwaltung übermittelt und nach einer ersten Prüfung und Konsensbildung mit den Arbeitsgruppen und Akteuren vor Ort auch persönlich vorgestellt werden. Die Arbeitsgruppen Partizipation, Kultur und Veranstaltungen sowie Temporäre Gestaltung, welche im Zuge der Entwicklung des Zwischennutzungskonzeptes entstanden sind, bleiben vorerst bestehen. Sie sind mit ihren regelmäßigen Treffen eine Anlaufstelle für am Prozess und am Ebertplatz interessierte Veranstalter und Bürger ebenso wie ein Ideengenerator für Aktionen in den Jahren 2019 und 2020.

Fragen zum Kulturprogramm auf dem Ebertplatz beantworten Johannes Geyer, Stadtraummanagement, Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen, E-Mail: ebert-platz@stadt-koeln.de, und Nadine Müseler, Referat für Bildende Kunst, Literatur und Neue Medien im Kulturamt, Telefon: 0221/221-23643.


Unser umfangreiches Dossier zum Ebertplatz: HIER


Beitragsbild: ©Archiv Wolfgang Göddertz, 1977

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Cannabis-Legalisierung in Köln

Öffentliche Handhabung soll kriminellen Schwarzmarkt bremsen

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 25. Januar 2018 haben Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit den Linken, GUT und Deine Freunde einen Antrag auf Erlaubnis zur kontrollierten und lizenzierten Abgabe von Cannabisprodukten „Cannabis-Legalisierung in Köln“ weiterlesen

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Mobilitätsangebot für Senior*innen: Radeln ohne Alter im Rat beschlossen

Am 14. November 2017 hat der Rat unseren gemeinsamen Antrag zu Radeln ohne Alter beschlossen. Damit wird bald ein tolles Angebot für mobilitätseingeschränkte Senior*innen in Köln zur Verfügung stehen.

Vorbild hierfür ist die Stadt Essen, die Radeln ohne Alter bereits seit zwei Jahren als Kooperationsprojekt mit Neue Arbeit der Diakonie Essen durchführt. „Mobilitätsangebot für Senior*innen: Radeln ohne Alter im Rat beschlossen“ weiterlesen

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