Reden wir jetzt über eine Umweltmaut?

Günstigere ÖPNV-Preise durch eine Umweltmaut? Darüber sollte Köln jetzt diskutieren.

Das Urteil vom OVG Münster zum Kölner Luftreinhalteplan ist ein Kompromiss. Streckenbezogene Fahrverbote werde wohl kommen und falls sich die Belastung zu hoch auf Ausweichstrecken auswirkt, können die Strecken zu Zonen vergrößert werden.  „Reden wir jetzt über eine Umweltmaut?“ weiterlesen

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Live-Ticker aus Münster

Heute wird am Oberverwaltungsgericht in Münster über Kölns Luftreinhalteplan verhandelt. Kommen Fahrverbote oder nicht?

Guten Morgen!
Wir berichten hier heute LIVE von der Berufungsverhandlung in Münster. Bitte die Seite gelegentlich aktualisieren. Kommentare bitte gerne hier hinterlassen (geht bei uns einfach, ohne Anmeldung). „Live-Ticker aus Münster“ weiterlesen

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Klimaworkshop – Vorbereitungstreffen

Unsere Ratsgruppe GUT plant für das Ende des Jahres zwei Klimaschutz-Veranstaltungen. Wir laden am 9.9. zum Vorbereitungstreffen ein.

Für den 30.11. und 8.12.’19 plant unsere Ratsgruppe GUT zwei große Klimaschutz-Veranstaltungen.
Am 30.11. mehrere Workshops in der ecosign (Akademie für Nachhaltiges Design), und
Am 8.12. eine Podiumsveranstaltung im FilmForum des Museum Ludwig. „Klimaworkshop – Vorbereitungstreffen“ weiterlesen

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Mehr Biodiversität auf Kölner Grün und Acker

Naturnah, insektenfreundlich, bunt – so wünschen wir uns die Bepflanzung Kölner Grünflächen. Auch die städtischen Ackerflächen bieten Potenzial mit Hilfe von Blühstreifen an den Rändern für mehr Biodiversität zu sorgen. Die Ratsgruppe GUT Köln hat nachgefragt, was die Verwaltung tut, um die biologische Vielfalt auf ihren Flächen zu fördern.

Im Mai 2019 hat die Ratsgruppe GUT eine Anfrage im Ausschuss Umwelt und Grün zum Thema naturnahe Bepflanzung auf städtischen Grün- und Agrarflächen gestellt.
Die Ratsgruppe wollte von der Verwaltung wissen, inwiefern den Pächtern der städtischen Ackerflächen Auflagen für Biodiversität fördernde Maßnahmen gemacht werden können.
Wäre es zum Beispiel möglich die landwirtschaftlichen Betriebe zu verpflichten, ökologische Blühstreifen an den Ackerrändern anzulegen?
Und welche Maßnahmen ergreift die Stadt selbst bei der Bepflanzung von Grünflächen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt?
Leider vertagt die Verwaltung konkrete Antworten auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr, gibt aber doch einen Einblick zum Stand der Biodiversität im städtischen Grün- und Ackerland.
Zumindest ist der Tulpen-Einheitslook in Kölner Wechselbeeten nach Aussage der Verwaltung bald Geschichte.

„Mehr Biodiversität auf Kölner Grün und Acker“ weiterlesen

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GUT Köln unterstützt die Forderungen von Fridays For Future

Klimaschutz ist für die Wählergruppe GUT Köln seit Beginn unseres Bestehens ein Top-Agenda-Punkt. Dies drückt sich sowohl durch unsere seitdem beschlossenen Positionierungen als auch auch durch die tägliche Arbeit unserer Ratsgruppe mit ihren Anfragen und Anträgen aus.

Um dieses Engagement weiter zu verdeutlichen, wurde vom Vorstand von GUT Köln am 04.07.2019 folgendes einstimmig beschlossen:

„GUT Köln unterstützt die Forderungen von Fridays For Future“ weiterlesen

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Flugverzicht – Köln bleibt am Boden

Demonstriert am 8. Juli um 13 Uhr am Köln/Bonner Flughafen für Flugverzicht und Klimaschutz!

Am 8. Juli findet um 13 Uhr eine Demonstration am Köln/Bonner Flughafen zum Thema Klimaschutz und Flugverzicht statt. Die Demonstration ist von Privatpersonen angemeldet und unterstützt. GUT Köln unterstützt den Aufruf zur Demonstration am Flughafen Köln/Bonn und ruft zur Teilnahme auf. „Flugverzicht – Köln bleibt am Boden“ weiterlesen

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Naturschutz vor Kommerz am Rather See!

Der Rather See liegt in einem Landschaftsschutzgebiet zwischen Autobahndreieck und Hochhäusern. Hier rasten Zugvögel im Winter. Anwohner nutzen das ehemalige Baggerloch als Badesee. Der Stadt liegen Bebauungspläne vor, die am Rather See eine großflächige Wasserskianlage vorsehen. Lärm, Verkehr und Versieglung durch Parkflächen entstehen. Naherholung und Naturschutz sehen für uns anders aus!

Auf der Schääl Sick gibt es ein wahres Biotop für Tiere und Pflanzen: Den Rather See. Auch bekannt als Neubrücker Baggerloch, grenzt das über 30 Hektar große Gewässer an mehrere Stadtteile: Rath/Heumar, Neubrück und Brück. Für die Bewohner der angrenzenden Viertel diente der See bislang als Badestelle und Naherholungsziel. Insbesondere an heißen Sommertagen ist die ehemalige Kiesgrube stark frequentiert. Bislang war die Nutzung durch die Bevölkerung jedoch illegal. Denn das Gelände befindet sich zum größten Teil im Privatbesitz einer Erbengemeinschaft des ehemaligen Auskiesungsunternehmens. Und wenn es nach dem Willen des Verwalters dieser Erbengemeinschaft geht, sollte hier bald eine moderne Wasserskianlage entstehen. Ein Besuchermagnet und eine Aufwertung für die Gegend. Mit dem Profit der Anlage wäre dann auch die Hege des Sees finanziell möglich und rentabel. So sieht es der Verwalter. Wir sehen das etwas anders. Derzeit fühlen sich weder Stadt noch Erbengemeinschaft für die Hege zuständig, sodass See und Uferzonen vermüllen. An diesem Zustand muss sich etwas ändern!
„Naturschutz vor Kommerz am Rather See!“ weiterlesen

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Klimanotstand

Auch Köln wird ihn vermutlich am 9. Juli 2019 erklären, den Klimanotstand. Doch beim eher symbolischen Akt darf es nicht bleiben.

Klimanotstand, oder climate emergency, ist eine Erklärung die in Deutschland bislang vornehmlich von Städten ausgerufen wird. Im juristischen Sinne gibt es den Begriff Klimanotstand nicht, dennoch zieren sich manche Städte ihn zu benutzen, obwohl sie die Positionen der Erklärung inhaltlich teilen. „Klimanotstand“ weiterlesen

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Schottergärten stoppen

In Köln zeichnet sich ein Trend in der privaten Gartengestaltung ab, der klimatechnisch eine Katastrophe ist: Der Schottergarten. Hier werden Bodenflächen rund ums Haus – meistens Vorgärten – mit Schotter, Kies oder Steinen versiegelt. Tote Flächen entstehen also, die sich im Sommer zusätzlich aufheizen. Mit unserem Antrag wollen wir die weitere Versieglung von Vorgärten verhindern.

Update: 04.07.2019 Unser Antrag  gegen Verschotterung in Vorgärten wurde im Umweltausschuss sehr begrüßt. Er wurde inhaltlich ,wie folgt, ersetzt und einstimmig beschlossen:
1. Der Umweltausschuss beauftragt die Verwaltung, zukünftig in Bebauungs-Plänen eine verpflichtende Begrünung bei unbebauten Grundstückflächen, wie z.B. Vorgärten, Innenhöfen etc. (= Ausschluss von Steingärten) festzusetzen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Kampagne für mehr „naturnahes, privates Grün“ zu entwickeln und dem Ausschuss vorzustellen .



Ach, wie erholsam ist es für Städter einen eigenen Garten oder ein kleines Stückchen Grün am Haus zu besitzen. Schon der Vorgarten ist eine Oase voller Leben. Der Blick auf Gras, bunte Blumen und wuselnde Insekten beruhigen das gestresste Gemüt…. Soweit die Wunschvorstellung. Die private Gartengestaltung in Köln und vielen anderen Gemeinden und Städten in Deutschland geht jedoch seit einigen Jahren in eine andere Richtung: mit Schotter in allen Grautönen, Kies und Pflastersteinen werden die Böden der Vorgärten bedeckt. Das ist pflegeleicht, spart somit Zeit bei der Gartenarbeit und sieht immer schön aufgeräumt aus. Diese Flächen wurden ausgebaggert, mit Beton o.ä. versiegelt und mit dem Steinmaterial befüllt. Hier hat keine Pflanze, ob Unkraut oder Wildblume die Chance Wurzeln zu schlagen. Natur ist in jeglicher Art auf solchen Steinteppichen unmöglich.

Unser Antrag für die Sitzung des Umweltausschusses am 27.06.2019 sieht deshalb vor: Versieglung von privaten Vorgärten verhindern.

Wir wollen die Verwaltung beauftragen, ein Konzept zur Förderung begrünter privater Vorgärten zu erstellen, das das Anlegen sogenannter „Schottergärten“ sowie die Versiegelung unterbindet. Die bisherige Fromulierung ist zu ungenau und lässt Freiräume zur gärtnerischen Gestaltung mit Materialien wie Kies und Schotter.

„Schottergärten stoppen“ weiterlesen

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DeutzerInnen eingeladen für Klimaresilienz aktiv zu werden

Am Freitag, den 24. Mai 2019 findet im Bürgerzentrum Deutz von 17 bis 20 Uhr die Auftaktveranstaltung “iResilience” statt. Ziel des Projektes ist, gemeinsam mit den BürgerInnen innovative Lösungen für das Veedel zur Wiederstands- und Veränderungsfähigkeit (Resilienz) infolge des Klimawandels zu finden.

Mit der Kennenlern-Veranstaltung am 24. Mai 2019 in Deutz, startet die Stadt Köln das Projekt “iResilience”. Resilience steht für Klimaresilienz und bezeichnet in diesem Zusammenhang die kontinuierliche Stärkung der Widerstands- und Veränderungsfähigkeit der Stadt gegenüber den Wirkungen der Klimaänderungen. Das “i” im Projektnamen steht für innovative und intelligente Infrastrukturen. Es soll ein vernetztes System der städtischen Infrastrukturen gemeinsam mit der Bevölkerung etabliert werden.

Die Stadt Köln hat zum morgigen Projektstart folgende Pressemeldung herausgegeben:


Was bedeuten die Folgen des Klimawandels für unser Veedel? Was macht Starkregen mit unserem Wohngebiet und unseren Plätzen? Wie sehr belasten Hitze und Trockenheit die Menschen? Macht mehr Grün im Veedel künftig heiße Sommer erträglicher? Vor allem aber: Welche Maßnahmen können DeutzerInnen alleine oder in Kooperation mit der Stadtverwaltung umsetzen?

Antworten auf diese Fragen und neue Wege der Zusammenarbeit will das Projekt „iResilience“ in den nächsten drei Jahren mit Deutzer BürgerInnen, Initiativen und Vereinen, Wissenschaft, lokaler Wirtschaft und der Kölner Verwaltung erarbeiten und erproben.

Am Freitag, 24. Mai 2019, 17 bis 20 Uhr, lädt das interdisziplinäre Projektteam, unter anderem bestehend aus dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln, den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, dem Deutschen Institut für Urbanistik in Köln und der Sozialforschungsstelle der Technischen Universität Dortmund, zu einem Auftaktplenum ins Bürgerzentrum nach Köln-Deutz ein. Die ProjektpartnerInnen stellen das Projekt „iResilience“ vor und laden die Deutzer BesucherInnen zur Mitarbeit und Beteiligung ein. Zu den Themenblöcken zählen Überflutungsvorsorge, Urbanes Grün sowie Hitze und Gesundheit.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht notwendig. Getränke und ein kleiner Snack werden angeboten.


Mehr zum Projekt iResilience
Bürgerzentrum Deutz, Tempelstraße 41-43, Köln-Deutz

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