Stadt fördert kleine Klimaprojekte

Ab sofort können Vereine, Verbände, Initiativen, Bildungseinrichtungen und religiöse Einrichtungen in Köln Fördermittel für ihre geplanten Klimaprojekte beantragen. Denn es hat sich gezeigt, dass lokal ein großer Bedarf für die Unterstützung kleinerer Klimaschutzprojekte besteht.

klima-schritte

Wer also beispielsweise plant, einen Lehrschulgarten in einer Schule anzulegen oder einen Workshop für klimafreundliches Kochen in seinem Verein durchzuführen, kann hierfür finanzielle Hilfe bekommen.

Das Förderprogramm mit dem Namen “Klima Schritte” zielt darauf ab, die Reduktion von Treibhausgasemissionen auf kommunaler Ebene zu beschleunigen. Zukunftsweisende Klimaschutz-Kleinprojekte sollen bis zu 80 Prozent der gesamten Projektkosten, jedoch mit höchstens 5.000 Euro pro Projekt gefördert werden. Als Kleinprojekte gelten Vorhaben bzw. Projekte mit einem Gesamtprojektvolumen in Höhe von maximal 10.000 Euro. Die Idee ist, das sich wichtige Multiplikatoren, wie zum Beispiel Vereine, dadurch aktiv am Klimaschutz beteiligen können. Außerdem sollen sie einen Anreiz bekommen, bei zukünftigen Projekten den Klimaschutz immer mitzudenken.  Denn Klimaschutz kann nur erfolgreich verwirklicht werden, wenn er von einer großen Anzahl von Akteuren getragen und von allen Bevölkerungsgruppen unterstützt wird.


Anträge können unkompliziert beim Dezernat für Soziales, Integration und Umwelt – Koordinationsstelle Klimaschutz gestellt werden. Sämtliche Informationen und welche Voraussetzungen die Projekte erfüllen müssen findet Ihr hier: Förderprogramm Klima-Schritte.

Die Stadt Köln hat sich mit dem Beitritt zum Klimabündnis der europäischen Städte e.V. im Jahr 1993 verpflichtet, ihre gesamtstädtischen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 zu halbieren (verglichen mit dem Basisjahr 1990). Durch den Beitritt zum europäischen Bürgermeisterkonvent hat sich die Stadt Köln zusätzlich verpflichtet, die Energieeffizienz um mindestens 20% zu steigern sowie den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamtstädtischen Energieverbrauch bis 2020 auf mindestens 20% zu steigern.


Unser eigenes Beitragsbild zeigt eine Aktion von Greenpeace während der COP23 2017 in Bonn.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Autor: Karin Preugschat

Karin Preugschat arbeitet als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere Ratsgruppe.

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