Radschnellweg – von wegen schnell!

In Essen wir der RS1 bereits gebaut. Köln befindet sich hingegen noch in der Vorplanung. Immerhin denkt man aber auch an weitere Projekte.

radschnellweg

Alle wollen sie, alle fordern und fördern sie: Radschnellwege! Doch wo bleiben sie denn? In Köln ist jedenfalls noch kein einziger Meter schneller Asphalt zu sehen – Städte wie Essen sind uns da voraus.
Dabei sah es 2013 ganz gut aus, Köln hatte einen Landeswettbewerb zur Förderung von Radschnellwegen gewonnen. Heute, immerhin fünf Jahre später möchte man lieber nichts zu einem Realisierungstermin des Weges Köln – Frechen sagen. (Wir hatten im Verkehrsausschuss offiziell zum Stand der Radschnellwege in Köln angefragt.) Neue Partner wie der Landesbetrieb Straßenbau.NRW sind hinzugekommen, überhaupt sei das Ganze ein neues Infrastrukturelement und die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Landesseite erst im Aufbau. – Da fragen wir uns allerdings, warum der sich ebenfalls in NRW befindliche Radschnellweg Ruhr RS1 schon so viel weiter ist!?
In Köln kommt man vorläufig nur zu diesem mageren Schluss: “Erst mit Klärung und Abschluss aller offenen Fragen ist eine belastbare Aussage über einen Ausbauzeitpunkt des Radschnellweges möglich.”, so in der Antwort der Verwaltung auf unsere Anfrage zu lesen.

Gute Nachrichten gibt es in der Verwaltungsantwort auch: So ist Mitte diesen Jahres eine Konzeptstudie “Radschnellwege” vergeben worden. In dieser Studie sollen übrigens auch ein Vorschlag aus dem Bürgerhaushalt “Radschnellweg Eisenbahnring Köln”, sowie der erst jüngste gefasste Beschluss der Bezirksvertretung Ehrenfeld zum „KölnerFahrradGürtel” untersucht werden. Ferner wurde eine Machbarkeitsstudie zu “RadPendlerRouten” im rechtsrheinischen in Auftrag gegeben.

Schönen Worten müssen Taten folgen! Wir bleiben dran … 🙂


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Autor: Thor Zimmermann

Thor ist Ratsmitglied der Stadt Köln, und auch in den Ausschüssen Kultur, Stadtentwicklung, sowie dem Hauptauschuss vertreten.

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