2,80 € für den Radverkehr

Laut Greenpeace investiert Kopenhagen im Vergleich zu Köln jährlich zwölf mal mehr pro Einwohner in den Radverkehr. Kopenhagen spitze – Köln Schlusslicht.

greenpeace radverkehr

Laut einer Ende August 2018 von Greenpeace vorgestellten Studie geben deutsche Städte zu wenig für den Radverkehr aus, in Köln gerade einmal 2,80 Euro pro Jahr pro Einwohner. Mit knapp drei Millionen Euro im Jahr lässt sich keine gute Radverkehrsinfrastruktur finanzieren. Dabei hat Köln sich das Ziel gesetzt den Radverkehrsanteil deutlich zu erhöhen, ob dies mit diesen bescheidenen Mitteln erreicht werden kann ist fraglich. Denn eine gute Infrastruktur kostet Geld, Geld das vor allem in die Sicherheit der Radfahrenden investiert werden sollte. Kreuzungen müssen umgebaut werden, geschützte Fahrradspuren auf größeren Straßen (Protected Bike Lanes) und vieles mehr.
In wenigen Wochen stehen Haushaltsverhandlungen an, unsere Ratsgruppe GUT wird die von Greenpeace genannten Zahlen prüfen lassen, und uns (wie in den vergangenen Jahren …) für eine Erhöhung der Mittel einsetzen.

Zur Situation in Köln wurde unser Ratsmitglied Thor Zimmermann gleich zwei Mal vom WDR befragt. Die kurzen Beiträge hat der ADFC Köln auf seine YouTube-Seite gestellt, Danke dafür!

Beitrag in der Aktuellen Stunde, 28.8.2018, 18:45

Beitrag in WDR Aktuell, 28.8.2018, 21:45


Links:

Zur Studie von Greenpeace
Unsere Beiträge mit dem Schlagwort “Fahrrad

 

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Autor: Thor Zimmermann

Thor ist Ratsmitglied der Stadt Köln, und auch in den Ausschüssen Kultur, Stadtentwicklung, sowie dem Hauptauschuss vertreten.

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