Radverkehr in Köln

Wir dokumentieren eine städtische Präsentation zur Zukunft des Radverkehrs in Köln. Auch haben wir eine neue Anfrage zum eigentlich bereits beschlossenen Umbau gefährlicher “freilaufender Rechtsabbieger” gestellt.

Radverkehr

Für die Bemühungen der Stadt die Infrastruktur des Radverkehrs in Köln zu verbessern, haben viele in der Szene nur noch Spott übrig. Viel zu langsam, nur Klein-Klein und unverantwortlich angesichts der vielen Unfallopfer. Doch auch Radfahrer*innen die mit ihrer Kritik nicht so weit gehen, werden wohl bestätigen, dass der Ruf der Stadt in Sachen Fahrrad nicht der Beste ist.
Das negative Image ist der Stadt bekannt. Auf den Fluren hier im Rathaus munkelt man, dass die Stadt sich nun auch deshalb professionelle externe Hilfe holt, um die bescheidenen Erfolge besser zu verkaufen.
Noch macht die Stadt dies aber weitgehend selber, so auch Anfang der Woche in einem Pressegespräch zum Radverkehr in Köln – inklusive eines Gastbeitrages von Michael Adler (tippingpoints, fairkehr, auch Moderator der diesjährigen Radkomm). Dort wurden bereits erfolgte Maßnahmen präsentiert, aber auch zukünftige Projekte vorgestellt.
Wir wollen dies heute hier nicht kommentieren, sondern lediglich dokumentieren. Das pdf findet Ihr auch unten.
Zu Fragen der Sicherheit der Radfahrer*innen haben wir aktuell auch eine Anfrage im Verkehrsausschuss gestellt, die sich auf einen Beschluss des Verkehrsausschusses im vergangenen Jahr bezieht. Am 5. September 2017 fasste der Verkehrsausschuss auf Antrag von GUT, SPD, CDU und Grünen den Beschluss gefährliche freilaufende Rechtsabbieger zu identifizieren, Maßnahmen zu entwickeln, und diese “unverzüglich umzusetzen”.
Wir haben nun nachgefragt wie es um die Umsetzung dieses Beschluss bestellt ist.


Die Präsentation für die Presse “ZukunftsRad Köln” (pdf)

Unsere Anfrage zu den freilaufenden Rechtabbiegern (pdf)


Das Bild zu diesem Beitrag haben wir der Presse-Präsentation entnommen.

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Autor: Thor Zimmermann

Thor ist Ratsmitglied der Stadt Köln, und auch in den Ausschüssen Kultur, Stadtentwicklung, sowie dem Hauptauschuss vertreten.

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