Die Rampe kommt!

Die Rampe kommt! Im Dezember 2014 wurde von der BV Innenstadt eine provisorische Rampe für Radfahrer und Fußgänger an der Nordseite der Hohenzollernbrücke erstmals angeregt. Stimmt der Finanzausschuss Ende April 2018 zu, könnte 2019 der Bau begonnen werden.

Rampe Hohenzollernbrücke Nordseite

Lange gefordert, zuletzt am 26.4.2016 von unserer Ratsgruppe zusammen mit Grünen und CDU, immer wieder nachgefragt – nun endlich kommt sie: Die Rampe. Vom Breslauer Platz aus ermöglicht sie als Provisorium den barrierefreien Zugang zum Rad- und Gehweg auf der Nordseite der Hohenzollernbrücke. Baubeginn in 2019.

Allerdings währt sie nicht lange. Für die S-Bahn-Gleis-Erweiterung am HBF muss sie wieder abgebaut werden, voraussichtlich 2023. Vier Jahre bliebe sie bestehen bei geschätzten Gesamtkosten von 1.858.780 Euro brutto (inkl. Unterhaltung, Reinigung, Winterdienst). Und: die Stützpfeiler stünden auf Parkplätzen im Eigentum der DB. Diese lässt sich den Verdienstausfall vollends von der Stadt entlohnen. Das bedeutet 150.000 Euro brutto für ca. zwanzig Stellplätze. Das alles ist ein bisschen teurer wie die noch in Juni 2017 von der Verwaltung selbst geschätzten 650.000 Euro.

Derzeit nutzen nur 11% der Fußgänger und 21% der Radfahrenden die Nordseite. Die Rampe dürfte zu einer spürbaren Entlastung der regelmäßig überfüllten Südseite und zu einem sprunghaften Anstieg von Liebesschlösschen auf der Nordseite führen. Gut so.

Nicht nur die Taube guckt skeptisch: Die Engstelle am Brückenpfeiler A macht Probleme

Die aktuelle Beschlussvorlage zur Rampe

Die Pressemitteilung der Stadt Köln zur Rampe

 

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Autor: Thomas Schmeckpeper

Thomas Schmeckpeper arbeitet freiberuflich im Event- und Bildungssektor, u.a. als Projektleiter für Großraumveranstaltungen – und schreibt hier Referent der Ratsgruppe GUT

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