Radschnellweg – von wegen schnell!

In Essen wir der RS1 bereits gebaut. Köln befindet sich hingegen noch in der Vorplanung. Immerhin denkt man aber auch an weitere Projekte.

Alle wollen sie, alle fordern und fördern sie: Radschnellwege! Doch wo bleiben sie denn? In Köln ist jedenfalls noch kein einziger Meter schneller Asphalt zu sehen – Städte wie Essen sind uns da voraus. „Radschnellweg – von wegen schnell!“ weiterlesen

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HURRAD – Feiern? Ja! Ausruhen? Nein!

Tempo 30 Zonen, neue Fahrradspuren, Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht, ausgewiesene Fahrradstraßen – es tut sich was in Köln. Grund für Jubel oder Tropfen auf den heißen Stein?

Die Ratsgruppe GUT lud Fahrradaktivist*innen und den Fahrradbeauftragten der Stadt Köln zur Podiumsdiskussion „Hurrad!“. Christine Schilha hat zugehört und mitgeschrieben.

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Fahrradsichere Schienen

Bahnschienen mit dem Rad in einem ungünstigen Winkel zu queren, führt zu Unfällen. Es gibt nun ein System, das die gefährliche Rille in den Schienen verschließt.

Es ist der Alptraum eines jeden Radfahrenden in Köln: Das Fahrrad verkantet sich in einer Bahnschiene und ein Sturz ist oft unvermeidlich. Hier könnte eine Hart-Gummi-Dichtung Abhilfe schaffen, die auf der Fachmesse für Verkehrstechnik InnoTrans im September 2018 vorgestellt wurde. Es verschließt die Rillen in Straßenbahnschienen, sodass Fußgänger und Radfahrende sicher passieren können. „Fahrradsichere Schienen“ weiterlesen

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Gute Räder – Gute Luft!

Lastenräder werden ab Januar 2019 mit bis zu 2500 € von der Stadt Köln gefördert. Ein Erfolg unserer Ratsgruppe GUT.

Unsere Ratsgruppe GUT arbeitet konstruktiv am Haushalt der Stadt Köln mit. So gelang es uns 2017 in den Haushaltsverhandlungen für 2018 für die Lastenradförderung 100.000 Euro einzustellen. Ziel ist es, „Gute Räder – Gute Luft!“ weiterlesen

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Ein Feier-Abend für den Radverkehr!

Am Montag, den 26. November um 19:00 Uhr lädt Euch die Ratsgruppe GUT ins Alte Pfandhaus ein, um mit Euch die Top Ten 2018 der positiven Entwicklungen für Radfahrer*innen in unserer Stadt zu feiern.

Es gibt immer noch viel zu tun, um Köln Fahrrad freundlich zu machen, aber es bewegt sich was in der Kölner Radinfrastruktur. Das wollen wir mit Euch feiern! „Ein Feier-Abend für den Radverkehr!“ weiterlesen

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2,80 € für den Radverkehr

Laut Greenpeace investiert Kopenhagen im Vergleich zu Köln jährlich zwölf mal mehr pro Einwohner in den Radverkehr. Kopenhagen spitze – Köln Schlusslicht.

Laut einer Ende August 2018 von Greenpeace vorgestellten Studie geben deutsche Städte zu wenig für den Radverkehr aus, in Köln gerade einmal 2,80 Euro pro Jahr pro Einwohner. Mit knapp drei Millionen Euro im Jahr lässt sich „2,80 € für den Radverkehr“ weiterlesen

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Radverkehr in Köln

Wir dokumentieren eine städtische Präsentation zur Zukunft des Radverkehrs in Köln. Auch haben wir eine neue Anfrage zum eigentlich bereits beschlossenen Umbau gefährlicher “freilaufender Rechtsabbieger” gestellt.

Für die Bemühungen der Stadt die Infrastruktur des Radverkehrs in Köln zu verbessern, haben viele in der Szene nur noch Spott übrig. Viel zu langsam, nur Klein-Klein und unverantwortlich „Radverkehr in Köln“ weiterlesen

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Radverkehrskonzept Ehrenfeld

Vorfahrt fürs Rad! Auftaktveranstaltung zum Radverkehrskonzept Ehrenfeld am 17. Mai 2018 im Club Bahnhof Ehrenfeld. Die Real-Life-Fortsetzung des Raddialog Ehrenfeld …

Im vergangenen Herbst startete die Online-Plattform Raddialog Ehrenfeld. Mehr als 370 Vorschläge wie der Radverkehr in Ehrenfeld verbessert werden kann wurden eingereicht. Nach dem virtuellen Auftakt geht es nun am Donnerstag den 17. Mai Real-Life weiter. „Radverkehrskonzept Ehrenfeld“ weiterlesen

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Die Rampe kommt!

Die Rampe kommt! Im Dezember 2014 wurde von der BV Innenstadt eine provisorische Rampe für Radfahrer und Fußgänger an der Nordseite der Hohenzollernbrücke erstmals angeregt. Stimmt der Finanzausschuss Ende April 2018 zu, könnte 2019 der Bau begonnen werden.

Lange gefordert, zuletzt am 26.4.2016 von unserer Ratsgruppe zusammen mit Grünen und CDU, immer wieder nachgefragt – nun endlich „Die Rampe kommt!“ weiterlesen

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Mehr Piktogramme!

Sagenumwoben: Die Nord-Süd-Fahrt – eine brutale, menschenverachtende Straße durchschneidet unsere Stadt. Wer sein Leben riskieren will darf auf ihr radfahren, bis zur großen Lösung sollen Piktogramme dies nun sicherer machen.

Gefühlt beginnt die Nord-Süd-Fahrt am Ebertplatz und endet an der Ulrepforte, an der sie auf den Sachsenring trifft. Die 3,3 km lange Schneise durch Köln, heißt offiziell jedoch nur auf 253 Metern Länge Nord-Süd-Fahrt, insgesamt trägt sie acht verschiedene Straßennamen.
An ihrem Beginn im Süden ist nun seit November 2017 auf Ulrichgasse nun auch ein Radfahrstreifen für Radfahrer*innen eingerichtet worden. Ordentliche zwei Meter breit, mit einer durchgezogenen Linie vom Autoverkehr abgetrennt, phasenweise rot eingefärbt und mit Rad-Piktogrammen versehen, auf 340 Metern Länge soll Radfahren nun sicherer sein. Viele fühlen sich dennoch nicht sicher, wenn der motorisierte Verkehr an ihnen vorbeirauscht, oder der Streifen wieder einmal zugeparkt ist.

Für diejenigen, die die Nord-Süd-Fahrt auch als Radfahrer nutzen wollen stellt der relativ neue Radfahrstreifen unserer Meinung nach eine Verbesserung dar. Gewiss: Autos sind noch zu schnell, Schwellen oder ähnliches fehlen, von einer Protected Bike Lane also noch entfernt. Aber allemal besser als vorher. Laut Radverkehrskonzept Innenstadt soll die Nord-Süd-Fahrt auf ihrer ganzen Länge Verbesserungen für den Radverkehr erhalten. Die Bezirksvertretung Innenstadt möchte nicht so lange warten bis alles fertig ist. Piktogramme auf der Straße sollen nun auch auf weiteren Streckenabschnitten deutlich auf Radfahrer aufmerksam machen, denn schon heute dürfen sie die Nord-Süd-Fahrt nutzen. Ausnahme ist nur der Tunnel unter der Schildergasse, aber auch hier soll es in Zukunft eine Lösung für Radfahrende geben.

Tom Geffe – Lastenradfahrer

Auf Antrag des Bezirksvertreters unserer Guten Wählergruppe Köln, Tom Geffe, beschloss die Bezirksvertretung Innenstadt am 8. März 2018 nun einstimmig folgendes:
“Die Piktogrammkette wird auch im nördlichen Anschluss an den Radfahrstreifen auf der Tel-Aviv-Straße, über die Kreuzung Blaubach und auf der Neuköllnerstraße bis zur Kreuzung Cäcilienstraße in beiden Fahrtrichtungen fortgeführt.”
Wohlgemerkt, dies soll nur ein Zwischenschritt bis zur großen Lösung sein, und temporär für ein kleines bisschen mehr Sicherheit sorgen. Zufrieden sind wir mit der Radverkehrsinfrastruktur in Köln noch lange nicht …

Unser Bezirksvertreter Tom Geffe dazu: “Die Piktogrammkette ist eine gute Sofortmaßnahme. Autofahrende werden so deutlich darauf hingewiesen, dass die Fahrzeugart Fahrrad auf der Nord-Süd-Fahrt erlaubt ist. Ich möchte nicht länger hinnehmen, das Radfahrende durch “maßregelndes” Hupen und Schneiden gefährdet werden, während alle auf baulich getrennte Radwege gemäß dem Radverkehrskonzept Innenstadt warten.”


Eigenes Beitragsbild: Interessant, der Gehweg wird zum Teil immer noch bevorzugt. Zufall, oder sicherer?

Pdf der Stadt Hamburg zu Radfahrstreifen und Schutzstreifen

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