2,80 € für den Radverkehr

Laut Greenpeace investiert Kopenhagen im Vergleich zu Köln jährlich zwölf mal mehr pro Einwohner in den Radverkehr. Kopenhagen spitze – Köln Schlusslicht.

Laut einer Ende August 2018 von Greenpeace vorgestellten Studie geben deutsche Städte zu wenig für den Radverkehr aus, in Köln gerade einmal 2,80 Euro pro Jahr pro Einwohner. Mit knapp drei Millionen Euro im Jahr lässt sich „2,80 € für den Radverkehr“ weiterlesen

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Radverkehr in Köln

Wir dokumentieren eine städtische Präsentation zur Zukunft des Radverkehrs in Köln. Auch haben wir eine neue Anfrage zum eigentlich bereits beschlossenen Umbau gefährlicher “freilaufender Rechtsabbieger” gestellt.

Für die Bemühungen der Stadt die Infrastruktur des Radverkehrs in Köln zu verbessern, haben viele in der Szene nur noch Spott übrig. Viel zu langsam, nur Klein-Klein und unverantwortlich „Radverkehr in Köln“ weiterlesen

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Radverkehrskonzept Ehrenfeld

Vorfahrt fürs Rad! Auftaktveranstaltung zum Radverkehrskonzept Ehrenfeld am 17. Mai 2018 im Club Bahnhof Ehrenfeld. Die Real-Life-Fortsetzung des Raddialog Ehrenfeld …

Im vergangenen Herbst startete die Online-Plattform Raddialog Ehrenfeld. Mehr als 370 Vorschläge wie der Radverkehr in Ehrenfeld verbessert werden kann wurden eingereicht. Nach dem virtuellen Auftakt geht es nun am Donnerstag den 17. Mai Real-Life weiter. „Radverkehrskonzept Ehrenfeld“ weiterlesen

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Die Rampe kommt!

Die Rampe kommt! Im Dezember 2014 wurde von der BV Innenstadt eine provisorische Rampe für Radfahrer und Fußgänger an der Nordseite der Hohenzollernbrücke erstmals angeregt. Stimmt der Finanzausschuss Ende April 2018 zu, könnte 2019 der Bau begonnen werden.

Lange gefordert, zuletzt am 26.4.2016 von unserer Ratsgruppe zusammen mit Grünen und CDU, immer wieder nachgefragt – nun endlich „Die Rampe kommt!“ weiterlesen

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Mehr Piktogramme!

Sagenumwoben: Die Nord-Süd-Fahrt – eine brutale, menschenverachtende Straße durchschneidet unsere Stadt. Wer sein Leben riskieren will darf auf ihr radfahren, bis zur großen Lösung sollen Piktogramme dies nun sicherer machen.

Gefühlt beginnt die Nord-Süd-Fahrt am Ebertplatz und endet an der Ulrepforte, an der sie auf den Sachsenring trifft. Die 3,3 km lange Schneise durch Köln, heißt offiziell jedoch nur auf 253 Metern Länge Nord-Süd-Fahrt, insgesamt trägt sie acht verschiedene Straßennamen.
An ihrem Beginn im Süden ist nun seit November 2017 auf Ulrichgasse nun auch ein Radfahrstreifen für Radfahrer*innen eingerichtet worden. Ordentliche zwei Meter breit, mit einer durchgezogenen Linie vom Autoverkehr abgetrennt, phasenweise rot eingefärbt und mit Rad-Piktogrammen versehen, auf 340 Metern Länge soll Radfahren nun sicherer sein. Viele fühlen sich dennoch nicht sicher, wenn der motorisierte Verkehr an ihnen vorbeirauscht, oder der Streifen wieder einmal zugeparkt ist.

Für diejenigen, die die Nord-Süd-Fahrt auch als Radfahrer nutzen wollen stellt der relativ neue Radfahrstreifen unserer Meinung nach eine Verbesserung dar. Gewiss: Autos sind noch zu schnell, Schwellen oder ähnliches fehlen, von einer Protected Bike Lane also noch entfernt. Aber allemal besser als vorher. Laut Radverkehrskonzept Innenstadt soll die Nord-Süd-Fahrt auf ihrer ganzen Länge Verbesserungen für den Radverkehr erhalten. Die Bezirksvertretung Innenstadt möchte nicht so lange warten bis alles fertig ist. Piktogramme auf der Straße sollen nun auch auf weiteren Streckenabschnitten deutlich auf Radfahrer aufmerksam machen, denn schon heute dürfen sie die Nord-Süd-Fahrt nutzen. Ausnahme ist nur der Tunnel unter der Schildergasse, aber auch hier soll es in Zukunft eine Lösung für Radfahrende geben.

Tom Geffe – Lastenradfahrer

Auf Antrag des Bezirksvertreters unserer Guten Wählergruppe Köln, Tom Geffe, beschloss die Bezirksvertretung Innenstadt am 8. März 2018 nun einstimmig folgendes:
“Die Piktogrammkette wird auch im nördlichen Anschluss an den Radfahrstreifen auf der Tel-Aviv-Straße, über die Kreuzung Blaubach und auf der Neuköllnerstraße bis zur Kreuzung Cäcilienstraße in beiden Fahrtrichtungen fortgeführt.”
Wohlgemerkt, dies soll nur ein Zwischenschritt bis zur großen Lösung sein, und temporär für ein kleines bisschen mehr Sicherheit sorgen. Zufrieden sind wir mit der Radverkehrsinfrastruktur in Köln noch lange nicht …

Unser Bezirksvertreter Tom Geffe dazu: “Die Piktogrammkette ist eine gute Sofortmaßnahme. Autofahrende werden so deutlich darauf hingewiesen, dass die Fahrzeugart Fahrrad auf der Nord-Süd-Fahrt erlaubt ist. Ich möchte nicht länger hinnehmen, das Radfahrende durch “maßregelndes” Hupen und Schneiden gefährdet werden, während alle auf baulich getrennte Radwege gemäß dem Radverkehrskonzept Innenstadt warten.”


Eigenes Beitragsbild: Interessant, der Gehweg wird zum Teil immer noch bevorzugt. Zufall, oder sicherer?

Pdf der Stadt Hamburg zu Radfahrstreifen und Schutzstreifen

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Streikbrecher: Radfahrer!

Verdi braucht eine neue Strategie! Mit einem KVB-Streik lässt sich die Stadt nicht mehr lahmlegen, die Leute fahren einfach mit dem Rad …

Vergangenen Mittwoch (21.3.18) hatte die KVB in Köln ganztägig gestreikt. Würde ganz Köln nun im Stau stehen? Die Stadt lahmgelegt und  im Verkehrschaos versinken? Es war kalt an jenem Mittwoch (-6° bis +5° C), verständlich wer da ins warme Auto steigt … „Streikbrecher: Radfahrer!“ weiterlesen

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Mobilitätsangebot für Senior*innen: Radeln ohne Alter im Rat beschlossen

Am 14. November 2017 hat der Rat unseren gemeinsamen Antrag zu Radeln ohne Alter beschlossen. Damit wird bald ein tolles Angebot für mobilitätseingeschränkte Senior*innen in Köln zur Verfügung stehen.

Vorbild hierfür ist die Stadt Essen, die Radeln ohne Alter bereits seit zwei Jahren als Kooperationsprojekt mit Neue Arbeit der Diakonie Essen durchführt. „Mobilitätsangebot für Senior*innen: Radeln ohne Alter im Rat beschlossen“ weiterlesen

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Sofortprogramm Saubere Luft

Die Kölner Verwaltung ist dabei Förderanträge zu stellen. Doch welche Schwerpunkte setzt sie, und wer legt diese fest?

1.000.000.000 € stellt die Bundesregierung im Sofortprogramm Saubere Luft den Kommunen zur Verfügung. Eine Menge Geld, doch wieviel bekommt Köln vom Kuchen ab, und wofür wird es verwendet? „Sofortprogramm Saubere Luft“ weiterlesen

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Endlich: Neues vom Niehler Gürtel!

Park oder Strasse? – Nach satten 18 Monaten liegt nun eine erste Planung für autofreies Grün entlang des Niehler Gürtels vor.

Satte 18 Monate hat die Verwaltung nun gebraucht, um die im Mai 2016 vom Kölner Rat bestellte autofreie Variante des Niehler Gürtels zu skizzieren.
Nun liegt endlich eine Beschlussvorlage der Verwaltung vor, die aber letztlich auch “nur” einen Weiterplanungsbeschluss von der Politik einfordert. 250.000 € braucht man, um die autofreie Variante „Endlich: Neues vom Niehler Gürtel!“ weiterlesen

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Sicherheit im Straßenverkehr

Die Zahl der verunglückten Radfahrer*innen steigt in Köln rasant! Ursachen: “Anstieg der Radfahrenden, Unachtsamkeit, Rücksichtslosigkeit”, so die Stadt Köln in Antwort auf unsere Anfrage zum Thema.

Die zahlreichen Unfälle – leider auch mit Schwerverletzten und Toten – in den vergangenen Monaten veranlassten uns zu verschiedenen Initiativen.
Ein neuer Beschluss zu den gefährlichen „Sicherheit im Straßenverkehr“ weiterlesen

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