Ticketfreier Tag am 23.06. in Köln und dem ganzen VRS

Am 23. Juni 2019 wird im Gebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ein Ticketfreier Tag stattfinden. An diesem Tag ist die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im VRS für alle Nutzer*innen kostenfrei.

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Nachts unterwegs mit der KVB

Wer kennt das nicht? Nachts auf dem Heimweg oder früh morgens zum Arbeitsplatz – und das Stadtbahnangebot der KVB in Köln ist dann maximal als “mau” zu bezeichnen. Während am Wochenende einige Linien einen überschaubaren Nachtfahrplan besitzen, muss man während der Woche auf dieses überschaubare Angebot sogar gänzlich verzichten.

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Verlängerung des Schnellbus SB60 (Bonner Flughafenbus) ins rechtsrheinische Köln

Unser Vorschlag besteht in der Verlängerung des Bonner Flughafenbus SB 60 als Schnellbus ins rechtsrheinische Köln über Rath und Brück bis nach Dellbrück (S-Bahnhof) zu verlängern.

Dabei besteht in Rath Anschluss an die Straßenbahn Linie 9 (Ostheim, Vingst), in Brück an die Straßenbahnlinie 1 (Höhenberg, Merheim, Refrath, Bensberg) und in Dellbrück an die S 11 (Holweide, Bergisch Gladbach). Alle drei vorgeschlagenen Haltestellen verfügen zudem über größere P+R Plätze (insbesondere an der Haltestelle „Königsforst“ auch interessant für Pendler*innen aus Rösrath und Overath) sowie Möglichkeiten das Fahrrad abzustellen (interessant für alle Menschen Umkreis von ca. 5 km zur jeweiligen Haltestelle).

Die bisher bestehende Strecke der Linie SB 60 vom Flughafen über die (Ausstiegs)Haltestellen Innenministerium, Beethovenhalle etc. bis Bonn Hauptbahnhof (und umgekehrt u.a. Mozartstraße) soll nicht verändert werden. Die Linie SB 60 bleibt ein Schnellbus, es geht darum das Rechtsrheinische Köln bequem, ohne Umstiege und möglichst schnell mit Bonn zu verbinden. Der Bus hält daher nur an drei ausgewählten Haltestellen. Der aktuelle Schnellbus-Zuschlag sollte entfallen.

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Das Rheinpendel Echo

Am Dienstag, den 26. März 2019 wurde aus unserer Rheinpendel-Vision ein realer Auftrag für die Verwaltung: Der Verkehrsausschuss stimmte darüber ab, eine Machbarkeitsstudie für ein Seilbahnsystem in Köln in Auftrag zu geben.

Mit einer Seilbahn im Zick-Zack-Kurs den Rhein queren um vom Kölner-Norden nach Süden und umgekehrt zu pendeln – Mit unserer Idee des “Rheinpendels” sind wir einen gänzlich anderen Kurs als den sonst üblichen gefahren. Anstatt unsere Vision den politischen Gremien vorzustellen und zu diskutieren, haben wir zuerst die Kölner Öffentlichkeit mit unserem Vorschlag konfrontiert.

Was folgte hat uns überrascht aber auch bestätigt:  „Das Rheinpendel Echo“ weiterlesen

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Der kölsche ModalSplit

Dieser Blogbeitrag könnte auch heißen: “Traue nur der Statistik, die Du selber gefälscht hast” – aber dazu später mehr. Was bedeutet eigentlich ModalSplit? Wikipedia sagt: “Modal Split wird in der Verkehrsstatistik die Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel genannt. Eine andere gebräuchliche Bezeichnung im Personenverkehr ist Verkehrsmittelwahl. Der Modal Split beschreibt das Mobilitätsverhalten von Personen (…).” „Der kölsche ModalSplit“ weiterlesen

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Gesamtnetzbetrachtung – Wie weiter mit Kölns ÖPNV?

Beim Beschluss zur Ost-West-Achse im vergangenen Dezember sagten wir auch eine Gesamtnetzbetrachtung zu. Wie versprochen haben wir diese nun im Februar beschlossen. Ein vermeintlich dünnes Papier – aber mit Potential!

Ende 2018 wogten in Köln die Debatten um die Verstärkung der Ost-West-Achse (OWA) hoch. Die Einen wollten mit dem Beschluss zur OWA gleich noch weitere Maßnahmen mit beauftragen – andere mahnten den Blick doch nicht nur auf die OWA zu lenken, sondern auch andere Lücken in Kölns ÖPNV-Netz in den Focus zu nehmen.
Dass das Netz ausgebaut werden muss ist unbestritten, zahlreiche längst gewünschte Maßnahmen warten auf ihre Umsetzung. Viele von ihnen sind in der Roadmap der KVB gelistet. Doch die KVB ist nicht der einzige Player in Köln, auch die Ausweitung des SPNV*-Angebotes der Deutschen Bahn (mit ihren S- und Regionalbahnen) ist für Köln unerlässlich. [*SPNV: Schienenpersonennahverkehr]
Aber wo liegen die Lücken/der Bedarf heute und in Zukunft? Zwar haben dies alle ermittelt und ihre Prioritäten festgelegt, aber jeder eben auf seine Weise. Man mag erstaunt sein: Einen gemeinsamen Plan, eine Übersicht zur ÖPNV/SPNV-Zukunft Kölns gibt es bislang nicht! Und es geht ja nicht nur um die Koordination einzelner Dienstleister, auch die Stadtentwicklung sollte bei der Gesamtnetzbetrachtung eine größere Rolle spielen. Stadtteile wie Widdersdorf auszubauen, ohne den ÖPNV-Anschluss gleich mitzudenken soll ja nicht wieder vorkommen.
Es gehören also alle an einen Tisch – an dem nicht nur die beteiligten Dezernate und Unternehmen sitzen sollten, sondern auch eine fachlich versierte Öffentlichkeit.
Dies ist der schlanke Kern unseres Antrages den unsere Ratsgruppe GUT gemeinsam mit CDU und Grünen am 14. Februar 2019 in den  Rat eingebracht haben. Der SPD war dies zu wenig, ihr war das Papier zu dünn und sie vermisste konkrete Vorschläge. Doch diese konkreten Vorschläge sollen im Rahmen einer Gesamtnetzbetrachtung ja erst entwickelt werden!
Verkehrsdezernentin Andrea Blome sprang uns in der Debatte bei. Sie bestätigte das Fehlen einer solchen Betrachtung, und erachtete die Erstellung als sinnvoll. Am Ende stimmte lediglich die SPD (und ihre Hospitanten von BUNT) gegen unseren Antrag.


Unser Beschluss im Wortlaut:
(Mit Erläuterungen in rot)

Die Verwaltung wird beauftragt,

  1. die bisher vorliegenden Konzepte und Pläne, z.B. den Nahverkehrsplan, die Anmeldungen zum ÖPNV-Bedarfsplan, die ÖPNV-Roadmap, die vom NVR entwickelten Maßnahmen zum Knoten Köln und die Arbeiten zum Agglomerationskonzept aufeinander abzustimmen.
    (Dies meinen wir mit Gesamtnetzbetrachtung, oder auch “Pläne übereinander legen”)
  2. Das Ergebnis wird dann in einem vorher festzulegenden Verfahren im Rahmen einer dezernatsübergreifenden Projektgruppe weiterentwickelt – unter angemessener Beteiligung der Öffentlichkeit – und soll die Basis für eine nachhaltige Verkehrsentwicklungsplanung in Köln sein.
    (Dann: Gemeinsame Planung verschiedener Dezernate mit Fachleuten aus der Öffentlichkeit)
  3. Die Verwaltung soll bis zum Sommer bzw. bis zum Entwurf des Haushaltsplanes 2020 darstellen, wie hoch der dafür benötigte Personal- und Finanzbedarf ist und mit welchen Strukturen diese Aufgabe am besten umgesetzt werden kann.
    (Klar: Dies kostet Geld und Personal – dies will unser Haushaltsbündnis in den Haushalt 2020 einstellen)


    Unser gemeinsamer Antrag im Ratsinformationssystem der Stadt Köln.


    Unser Beitragsbild ist ein Ausschnitt der Openstreetmap, und zeigt die “ÖPNV-Karte” Kölns.

 

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Rheinpendel – eine Vision für den Kölner Nahverkehr

Im Laufe der letzte Monate entwickelte unsere Ratsgruppe GUT das RHEINPENDEL. Ein neues Seilbahnsystem für Köln, das das ÖPNV-Netz stärkt und ausbaut.

Köln kann Seilbahn. Als erste Stadt in Europa nutzten wir diese Technologie zur Flussquerung. Aber könnte Köln Seilbahn heute besser? Moderne Technologien erlauben es, die Seilbahn in einem kompletten Streckennetz zu denken. Unser Rheinpendel. „Rheinpendel – eine Vision für den Kölner Nahverkehr“ weiterlesen

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