Grün, wild, insektenfreundlich

Die Arten­viel­falt erhal­ten und damit aktiv Kli­ma­schutz betrei­ben. Ein Ziel, das bereits in vie­len Kom­mu­nen und Städ­ten ambi­tio­niert ver­folgt wird. Und auch bei uns in Köln tut sich was.

Aktu­ell ruft die Stadt dazu auf, Lebens­räu­me für Insek­ten zu schaf­fen.  Durch Ver­sie­ge­lung fal­len zu vie­le Lebens­räu­me von Bie­ne und Co weg, auch, wenn es klei­ne Erfolgs­mel­dun­gen wie die, von den Wild­bie­nen am Ebertplatz gibt. Wir wol­len, dass die Arten­viel­falt erhal­ten bleibt.

„Grün, wild, insek­ten­freund­lich“ wei­ter­le­sen

Beute & Bewegung

Wäh­rend die Rufe nach Mit­be­stim­mung in der Stadt­ent­wick­lung lau­ter und die Bür­ger­be­tei­li­gungs­ver­fah­ren auf­wen­di­ger wer­den…

… lässt die Jagd der Finanz­öko­no­mie nach der begrenz­ten Res­sour­ce Boden kaum noch etwas durch das Beu­te­sche­ma fal­len.

Wel­che Chan­cen hat die Zivil­ge­sell­schaft, dem etwas ent­ge­gen zu set­zen?  „Beu­te & Bewe­gung“ wei­ter­le­sen

System & Ort

Der Kon­flikt zwi­schen der Stra­ße als Sys­tem­ele­ment und der Stra­ße als Lebens­raum ist so alt wie der Topos Stra­ße sel­ber.

Nur auf der Auto­bahn kommt das Sys­tem Stra­ße unge­stört zu sich — sobald es in die Stadt ein­tritt, geht der Ärger los! „Sys­tem & Ort“ wei­ter­le­sen

Schrottplatz & Milchkaffee

Auch pro­du­zie­ren­des Gewer­be und Indus­trie gehö­ren in die Stadt, wenn die­se ein viel­fäl­ti­ger und ästhe­tisch nach­hal­ti­ger Ort blei­ben soll.

Für das Erleb­nis der Anders­ar­tig­keit von der umge­ben­den Stadt des Woh­nens, der Büro­ar­beit und des Ein­kau­fens ist dabei nicht nur der mate­ri­al­be­we­gen­de Pro­duk­ti­ons­pro­zess als ande­re Art des Wirt­schaf­tens von Bedeu­tung, son­dern auch die völ­lig ande­re Logik im Umgang mit Raum, die beson­ders bei grö­ße­ren Fir­men­area­len zu beob­ach­ten ist. Die Fas­zi­na­ti­on, die Schrott­plät­ze und Stahl­wer­ke genau­so aus­üben wie Bau­stel­len ist Teil eines viel­schich­ti­gen Stadt­er­leb­nis­ses. Was pas­siert, wenn die­se „Fremd­kör­per“ sich aus der Stadt zurück­zie­hen oder ver­drängt wer­den? Ist es dann über­all gleich schön, sau­ber und lang­wei­lig? Oder kann ihre Anders­ar­tig­keit trans­for­miert wer­den?

Boris Sie­verts ist Stadt­füh­rer — der Mül­hei­mer Hafen ist einer sei­ner Lieb­lings­or­te und einer der letz­ten indus­tri­el­len Orte in Zen­trums­nä­he. Mit Bri­git­te Scholz, Lei­te­rin des Amts für Stadt­ent­wick­lung, ver­bin­det ihn das Nach­den­ken über die Zukunft der Stadt jen­seits tages­ak­tu­el­ler Ent­schei­dun­gen.

Leben in der Stadt
Leben in der Stadt, Foto: ©Neu­wie­ser, Flickr: Flight over Colo­gne

Mit Blick auf die benach­bar­te Ree­de­rei zur Rech­ten und die Bau­stel­le des schi­cken COLONEO II zur Lin­ken, sind Moissl Bau­tau­cher unse­re Gast­ge­ber für die­sen Abend. 

 

 


Datum: Mon­tag, 8. Okto­ber, 18 h
Ver­an­stal­tungs­ort: Mül­hei­mer Hafen bei Moissl Bau­tau­cher, Auen­weg 185, 51063 Köln

Wenn das Wet­ter mit­spielt, las­sen wir das Roll­tor offen und trin­ken unser Bier auf der Lade­ram­pe mit Blick auf die letz­te Köl­ner Ree­de­rei.


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Leben in der Stadt – Das GUTe Fes­ti­val zur Stadt­ent­wick­lung

Eigenart & Hype

War­um gera­ten eigent­lich immer jene Stadt­tei­le in den Kreis­lauf von Auf­wer­tung und Ver­drän­gung, die nicht glatt und gene­risch, son­dern beson­ders eigen­ar­tig, ja laut und dre­ckig sind?

Häu­fig sind es die glei­chen Eigen­tüm­lich­kei­ten, die einen Stadt­teil in Ver­ruf gebracht haben, die eines Tages zu posi­ti­ven Qua­li­tä­ten umge­deu­tet wer­den. Pas­siert das von sel­ber oder sind sol­che Pro­zes­se steu­er­bar? Kön­nen die Bewoh­ner davon pro­fi­tie­ren oder gewin­nen immer nur die Immo­bi­li­en­be­sit­zer? Wel­che Pha­sen durch­lau­fen sol­che Mecha­nis­men?

Jür­gen Fried­richs, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor der Sozio­lo­gie an der Uni Köln und einer der ers­ten, die zur Gen­tri­fi­zie­rung in Deutsch­land gear­bei­tet haben, berich­tet aus sei­ner For­schung und über den Zusam­men­hang von Stadt­äs­the­tik und Auf­wer­tung.

Anschlie­ßend Gespräch mit Prof. em. Jür­gen Fried­richs und Rats­mit­glied Thor Zim­mer­mann – mode­riert von Dr. Chris­ti­ne Kuch (solu­ti­on focu­sed minds).

Südstadt in Aspik
Süd­stadt in Aspik, Foto: ©WDR

Zu Beginn zei­gen wir Hein­rich Pachls legen­dä­ren, in Köln gedreh­ten Film SÜDSTADT IN ASPIK  (1986, R: Han­no Brühl, Chris­tel Fomm, Hein­rich Pachl, WDR 45 Min).

„Eine sati­ri­sche Stadt­füh­rung mit Rei­se­füh­rer Hein­rich Pachl durch die Köl­ner Süd­stadt – mit Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über „zeit­ge­mä­ße Ent­ker­nung“ und Miet­preis­ent­wick­lung.“ (Köln im Film)


Datum: Sonn­tag, 07. Okto­ber, 17 h
Ver­an­stal­tungs­ort: Film­fo­rum Lud­wig
Film­vor­füh­rung: 17h, Ein­lass: 16:30h

Ein sinn­li­cher Abend mit Kölsch und Musik von Mr. B‑Town.


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Leben in der Stadt – Das GUTe Fes­ti­val zur Stadt­ent­wick­lung

Cash in die Täsch

Am 11. Sep­tem­ber wol­len wir mit Euch über den Haus­halt 2019 reden – und wie wir uns ein­brin­gen kön­nen.

Ende August wur­de der Ent­wurf des städ­ti­schen Haus­hal­tes für 2019 in den Rat, und damit auch in die Dis­kus­si­on gebracht. Unse­re Rats­grup­pe GUT hat­te in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren „Cash in die Täsch“ wei­ter­le­sen

Engagierte aller Veedel beteiligt Euch!

Ehren­amt­li­che Akti­vi­tä­ten und Initia­ti­ven in Eurer Nach­bar­schaft wer­den geför­dert – auch finan­zi­ell. Wir sagen Euch wo Ihr Zuschüs­se für kul­tu­rel­le, sport­li­che und sozia­le Pro­jek­te bean­tra­gen könnt. Die Chan­cen sind übri­gens gut!

Was vie­le nicht wis­sen: die­ses Enga­ge­ment wird von städ­ti­scher Sei­te unter­stützt. Und zwar in Form von „Bezirks­ori­en­tier­ten Mit­teln“.
Hin­ter dem sper­ri­gen Namen ver­ber­gen sich finan­zi­el­le Mit­tel, die pro Bezirk für die För­de­rung gemein­nüt­zi­ger Pro­jek­te bereit­ge­stellt wer­den.

„Enga­gier­te aller Vee­del betei­ligt Euch!“ wei­ter­le­sen

100 Füße bei GUT-ZU-FUSS!

Im Febru­ar hat­ten wir zum Film­abend und Podi­ums­dis­kus­si­on zu Ehren des Fuß­ver­kehrs ins Kino Turis­tara­ma gela­den.

Am Tag der Ver­kün­dung des Urteils in Sachen Die­sel-Fahr­ver­bo­te woll­ten wir noch ein­mal eine — durch uns im Rat beschlos­se­ne Maß­nah­me! — zur Luft­rein­hal­tung in Köln bekräf­ti­gen: die Ein­rich­tung eines Amtes für Fuß- und Rad­ver­kehr!

„100 Füße bei GUT-ZU-FUSS!“ wei­ter­le­sen

Mobilitätsangebot für Senior*innen: Radeln ohne Alter im Rat beschlossen

Am 14. Novem­ber 2017 hat der Rat unse­ren gemein­sa­men Antrag zu Radeln ohne Alter beschlos­sen. Damit wird bald ein tol­les Ange­bot für mobi­li­täts­ein­ge­schränk­te Senior*innen in Köln zur Ver­fü­gung ste­hen.

Vor­bild hier­für ist die Stadt Essen, die Radeln ohne Alter bereits seit zwei Jah­ren als Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit Neue Arbeit der Dia­ko­nie Essen durch­führt. „Mobi­li­täts­an­ge­bot für Senior*innen: Radeln ohne Alter im Rat beschlos­sen“ wei­ter­le­sen

Der Kalkberg: Gipfel Grenzenlos

Die irre Geschich­te um Kölns bekann­tes­ten Gip­fel haben wir Ende Okto­ber im Klei­nen Thea­ter der Wohn­ge­mein­schaft dis­ku­tiert.

Am 23. Okto­ber 2017 haben wir zum The­men­abend “Gefahr am Kalk­berg” ein­ge­la­den.  Auf dem Podi­um dabei: Boris Sie­verts von der Bür­ger­initia­ti­ve Kalk­berg, Hei­ner Kocker­beck von Die Lin­ke und unser Rats­herr Tobi­as Scholz. Musi­ka­lisch beglei­tet wur­de der Abend durch Alp­horn­klän­ge des Alp­co­lo­gne-Duos. „Der Kalk­berg: Gip­fel Gren­zen­los“ wei­ter­le­sen