Familienhilfe in der Krise

Die Kon­takt­ein­schrän­kun­gen durch die Coro­na-Pan­de­mie stel­len ins­be­son­de­re Fami­li­en mit Kin­dern vor immense Her­aus­for­de­run­gen. Arbeit, Kin­der­be­treu­ung und Schu­le fin­den plötz­lich auf engs­tem Raum in der eige­nen Woh­nung statt. Bei Fra­gen, Kon­flik­ten und in Not­si­tua­tio­nen bie­tet die Stadt auch wäh­rend der Coro­na-Kri­se pro­fes­sio­nel­le Hil­fe und Unter­stüt­zung an.

Die Fami­li­en­be­ra­tungs­stel­len und Sozia­len Diens­te der Stadt Köln sind für  Eltern, Kin­der und Jugend­li­che wei­ter erreich­bar. Ob Sor­gen, Nöte, Erzie­hungs­fra­gen oder kon­kre­te Hil­fen wie Eltern den All­tag in der Qua­ran­tä­ne mana­gen kön­nen — die Mitarbeiter*innen ste­hen den Fami­li­en tele­fo­nisch für pro­fes­sio­nel­le Gesprä­che zu Ver­fü­gung.  Tele­fon­num­mern und Öff­nungs­zei­ten sind auf den Sei­ten der Bera­tungs­stel­len ange­ge­ben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot der Stadt Köln in der Pres­se­mit­tei­lung :   „Fami­li­en­hil­fe in der Kri­se“ wei­ter­le­sen

Fotowettbewerb Tiere im Garten

Mit dem Foto­wett­be­werb “Tie­re im Gar­ten” will die Stadt Köln für die Natur vor Ort begeis­tern und Kölner*innen auf Spu­ren­su­che nach hei­mi­schen Arten schi­cken. Ob beim Spar­zier­gang im Park, in der Klein­gar­ten­an­la­ge oder beim Blick ins wil­de Grün vor der Haus­tür — auch hier las­sen sich vie­le Foto­mo­ti­ve ent­de­cken.

Auch wenn vie­le zur Zeit ande­re gro­ße Sor­gen haben, ruft die Stadt Köln zu einem Foto­wett­be­werb auf, bei dem sich Bürger*innen auf die Suche nach Tie­ren in Köln machen kön­nen. Die zuneh­men­de Ver­sie­ge­lung der Gär­ten und eine inten­si­ve Pfle­ge macht den Tie­ren in unse­rer Stadt das Leben schwer. Das Köl­ner Umwelt­amt möch­te für das The­ma sen­si­bi­li­sie­ren und ruft zu einem Foto­wett­be­werb über die tie­ri­sche Viel­falt vor unse­rer Haus­tür auf. Noch bis zum 31. Mai 2020 kön­nen Bürger*innen ihre Fotos von hei­mi­schen Tie­ren im Köl­ner Sied­lungs­be­reich ein­sen­den.
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Seltene Sgraffiti von Otto Gerster entdeckt

Bei Fas­sa­den­ar­bei­ten am ehe­ma­li­gen Gebäu­de des Rau­ten­strauch-Joest-Muse­ums am Ubier­ring kamen Sgraf­fi­ti von Otto Hel­mut Gers­ter zum Vor­schein. Die monu­men­ta­len Wand­kunst­wer­ke wer­den nun fach­kun­dig frei­ge­legt.

Die Gebäu­de­wirt­schaft der Stadt Köln mach­te eine erfreu­li­che Ent­de­ckung beim Umbau des ehe­ma­li­gen Rau­ten­strauch-Joest-Muse­ums am Ubier­ring: Nach der Demon­ta­ge von Tuff­stein­plat­ten an der Fas­sa­de, stie­ßen die Mitarbeiter*Innen auf sie­ben so genann­te „Sgraf­fi­ti“ des Künst­lers Otto Hel­mut Gers­ter. Bei Sgraf­fi­ti (Ein­zahl: Sgraf­fi­to) han­delt es sich um künst­le­ri­sche Deko­ra­tio­nen von Wand­flä­chen durch eine his­to­ri­sche Putz- und Kratz­tech­nik. Dadurch ent­ste­hen drei­di­men­sio­na­le Wand­ver­zie­run­gen.

Frü­hes­tens Ende März 2020 wer­den die sie­ben Sgraf­fi­ti voll­stän­dig frei­ge­legt sein. Da die Fas­sa­de kom­plett mit Gerüst und Bau­pla­nen ver­klei­det ist, sind die Kunst­wer­ke der­zeit von der Stra­ße aus nicht zu sehen. „Sel­te­ne Sgraf­fi­ti von Otto Gers­ter ent­deckt“ wei­ter­le­sen

Weltfrauentag im Kölner Rathaus

Anläss­lich des Wel­frau­en­tags lädt das Amt für Gleich­stel­lung der Stadt Köln am Sams­tag, den 07. März 2020 inter­es­sier­te Bür­ge­rIn­nen zu einem Info- und Netz­werk­markt ein.

Mit der Aus­stel­lungs­er­öff­nung “Wer braucht Femi­nis­mus?”, einem Markt der Mög­lich­kei­ten, Work­shops, Café und Open House im Rat­haus begeht Köln den Welt­frau­en­tag 2020. Rund 60 Köl­ner Frau­en­or­ga­ni­sa­tio­nen neh­men an der Ver­an­stal­tung  am Sams­tag, den 07 März von 14 bis 18 Uhr im His­to­ri­schen Rat­haus teil. Frau Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker begrüßt die Gäs­te um 14:00 Uhr. Im Anschluss kön­nen die Teil­neh­me­rIn­nen Work­shops und Netz­werk­ver­an­stal­tun­gen besu­chen. Der Welt­frau­en­tag ist ein Tag, an dem Men­schen welt­weit mit Stolz auf das bis­her Erreich­te zurück­bli­cken und der Vor­kämp­fe­rin­nen für Frau­en­rech­te geden­ken.

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Verzichtet Köln auf Schadenersatz zur Luftreinhaltung?

Die Stadt Bonn ver­klagt den Auto­mo­bil­her­stel­ler VW auf Scha­den­er­satz für ihre städ­ti­schen Fahr­zeu­ge, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware aus­ge­stat­tet sind. Die Rats­grup­pe GUT hat nach­ge­fragt, ob die Stadt Köln eben­falls kla­gen wird.

Die Stadt Köln muss jetzt und zukünf­tig immense Kos­ten auf­wen­den, um ihren Luft­rein­hal­te­plan umset­zen zu kön­nen. Im Stadt­ge­biet ist die Luft zu dre­ckig. Zur Luft­ver­schmut­zung tru­gen in Köln auch die stadt­ei­ge­nen Fahr­zeu­ge bei, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware des Auto­mo­bil­her­stel­lers VW aus­ge­stat­tet waren. Ande­re Städ­te befin­den sich in einer ähn­li­chen Situa­ti­on und haben des­halb Scha­den­er­satz­kla­ge gegen den Auto­mo­bil­kon­zern ein­ge­reicht. Die Stadt Bonn klagt aktu­ell gegen VW. Vor die­sem Hin­ter­grund frag­te die Rats­grup­pe GUT in der Rats­sit­zung vom 06. Febru­ar 2020 bei der Ver­wal­tung unter ande­rem nach, wel­che Mög­lich­kei­ten für Scha­den­er­satz­an­sprü­che zur Luft­rein­hal­tung die Stadt Köln aus­schöpft.  Die Ver­wal­tungs­ant­wort lau­tet lapi­dar: eine Kla­ge lohnt sich nicht. Das sehen wir anders.

„Ver­zich­tet Köln auf Scha­den­er­satz zur Luft­rein­hal­tung?“ wei­ter­le­sen

Ist Köln auf Corona-Fälle vorbereitet?

Der Coro­na-Pati­ent aus Heins­berg ließ sich vor einer Woche in der Köl­ner Uni­kli­nik behan­deln. 41 Per­so­nen hat­ten dort Kon­takt mit dem erkrank­ten Mann. Wel­che Maß­nah­men ergreift die Stadt Köln nun?

  • Bei Sym­pto­men wie Hus­ten und Fie­ber zuerst Hausarzt/ärztin anru­fen
  • Bei kon­kre­tem Ver­dacht oder Fra­gen die Hot­line der Stadt Köln anru­fen: 0221–221-33500
  • Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Stadt Köln

„Ist Köln auf Coro­na-Fäl­le vor­be­rei­tet?“ wei­ter­le­sen

Klimaneutral mit Wasserstoff

Schöpft die Stadt sämt­li­che Mög­lich­kei­ten aus, um das selbst gesteck­te Ziel “Kli­ma­neu­tra­li­tät” zu errei­chen? Die Rats­grup­pe GUT hat nach­ge­fragt, ob CO2-neu­tral erzeug­ter Was­ser­stoff in die Pla­nun­gen der Stadt mit ein­be­zo­gen wird.

Sämt­li­che Inves­ti­tio­nen und Hand­lun­gen der Stadt müs­sen zum Ziel haben, maxi­mal kli­ma­freund­lich zu wir­ken. Dazu braucht es Maß­nah­men, die CO2-Emis­sio­nen in den Berei­chen Ener­gie, Ver­kehr, Woh­nen und Indus­trie redu­zie­ren. Inter­na­tio­nal wird immer häu­fi­ger CO2-neu­tral erzeug­ter Was­ser­stoff (H2) als ein Instru­ment genannt, um die Ener­gie­wen­de zu schaf­fen und Emis­sio­nen zu ver­rin­gern. Das Gas kann aus rege­ne­ra­ti­ver Wind‑, Was­ser- und Solar­ener­gie erzeugt wer­den, sodass auch sei­ne Her­stel­lung öko­lo­gisch unbe­denk­lich ist. Des­halb hat die Rats­grup­pe GUT bei der Ver­wal­tung eine Anfra­ge gestellt, wie die Stadt Köln die­sen “grü­nen Was­ser­stoff” in ihre Pla­nun­gen mit ein­be­zieht.

„Kli­ma­neu­tral mit Was­ser­stoff“ wei­ter­le­sen

Housing First in Köln

Dank der Initia­ti­ve von CDU/Grünen/FDP mit der Rats­grup­pe GUT ste­hen Mit­tel in Höhe von 5,4 Mio. Euro für ein Housing First Pilot­pro­jekt im Köl­ner Haus­halt 2020/21 zur Ver­fü­gung ste­hen — wenn der Rat dem Antrag zustimmt.

In der Rats­sit­zung am 06. Febru­ar 2020 wird der gemein­sa­me Antrag zu Housing First in Köln von CDU/Grünen/FDP und der Rats­grup­pe GUT dem Rat zur Abstim­mung vor­ge­legt.
Der Grund­ge­dan­ke von Housing First ist: Woh­nen ist ein Men­schen­recht. Nach die­sem Prin­zip wird einem obdach­lo­sen Men­schen zuerst eine Woh­nung zur Ver­fü­gung gestellt — bedin­gungs­los.  Dann kön­nen die Bewoh­ner ohne Zwang oder Druck Betreu­ungs­an­ge­bo­te wahr­neh­men, um ihr Leben wie­der in gere­gel­te Bah­nen zu len­ken.  Der Antrag  zielt dar­auf ab, den Housing-First-Ansatz als Ergän­zung zu den bereits bestehen­den Ange­bo­ten der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe zu erpro­ben. „Housing First in Köln“ wei­ter­le­sen

Wird NRW-Tag fair und nachhaltig?

Fair, Zero-Was­te, kli­ma­neu­tral, auto­frei & fahr­schein­lo­ser ÖPNV — so wur­de der NRW-Tag 2020 in Köln beschlos­se­nen. In knapp acht Mona­ten, Ende August 2020, fin­det die­se Groß­ver­an­stal­tung hier statt. Die Rats­grup­pe GUT hat bei der Ver­wal­tung nach­ge­fragt, ob sie die Zie­le ein­hal­ten wird.

Kann Köln ech­te Nach­hal­tig­keit bei Groß­ver­an­stal­tun­gen? Wenn es der Ver­wal­tung gelingt, den NRW-Tag 2020 nach den von der Rats­grup­pe GUT initi­ier­ten und vom Rat beschlos­se­nen Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en durch­zu­füh­ren, könn­te Köln sei­ne Ernst­haf­tig­keit zum beschlos­se­nen Kli­ma­not­stand demons­trie­ren und eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men. Die Öffent­lich­keit erfährt bis­her aller­dings kaum etwas zum Stand der Pla­nun­gen des NRW-Tags. Die bis­he­ri­ge Ver­wal­tungs­ant­wort auf unse­re Anfra­ge zum Stand der Din­ge klingt erst­mal posi­tiv. „Wird NRW-Tag fair und nach­hal­tig?“ wei­ter­le­sen

KAT18 gerettet? Finanzausschuss wünscht Erhalt

In einem Dring­lich­keits­an­trag hat­ten die Grü­nen, CDU und FDP gemein­sam mit der Rats­grup­pe GUT den Erhalt der sozio­kul­tu­rel­len Nut­zung des KAT18 auf die Tages­ord­nung des Finanz­aus­schus­ses am 11. Okto­ber 2019 gesetzt — und beschlo­ßen.

Die­ser Haus­halts­be­gleit­be­schluss des Finanz­aus­schus­ses gibt eine ein­deu­ti­ge Emp­feh­lung an die LEG Immo­bi­li­en AG, die Ver­mie­te­rin der Räu­me am KAT18, und einen kla­ren Auf­trag an die Ver­wal­tung: KAT18 soll geret­tet wer­den. Die Rats­grup­pe GUT steht hin­ter die­sem Beschluss des Haus­halts­bünd­nis­ses, der zwei Din­ge zusi­chert:
1. Das Thea­ter der Kel­ler wird finan­zi­ell geför­dert.
2. Die sozio-kul­tu­rel­len Kul­tu­ren im KAT 18 sol­len erhal­ten blei­ben.

Die­ser Beschluss könn­te lang­fris­tig die sozio-kul­tu­rel­le Nut­zung der Räu­me auf dem Gelän­de in der aktu­el­len Form sichern. Außer­dem wünscht sich der Finanz­aus­schuss den gewerb­li­chen Mieter*innen einen Miet­kos­ten­zu­schuss zu gewäh­ren. Damit setzt er ein kla­res Zei­chen: In den Erhalt des sozio-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 soll­te inves­tiert wer­den.

Der Rat der Stadt Köln hat den Haus­halt 2020/2021 inklu­si­ve des Beschlus­ses zu KAT18 ver­ab­schie­det. Die LEG muss­te dar­auf reagie­ren.

Doch die neus­ten Ent­wick­lun­gen sind ein Rück­schritt. Laut Pres­se­mit­tei­lung von Assa­ta im Hof erhiel­ten am 08.01.2020 Assa­ta im Hof und die Sozi­al­ge­wer­be im KAT 18 eine Räu­mungs­auf­for­de­rung. “Damit unter­gräbt die Immo­bi­li­en­ge­sell­schaft LEG die seit Herbst lau­fen­den Ver­hand­lungs­ge­sprä­che mit der Stadt Köln, die eine Lösung für eine unbe­fris­te­te Fort­set­zung der Miet­ver­trä­ge aller Mieter*innen und sogar eine Anmie­tung der Räum­lich­kei­ten anstrebt,” heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung.

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