Betonplätze aufpimpen

Auch in Köln geht der Wohn‑, Gewer­be- und Infra­struk­tur­aus­bau unge­bremst wei­ter. Begrün­det wird dies mit einer wach­sen­den Woh­nungs­nach­fra­ge und einer hohen Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft.
Einer­seits wer­den immer wie­der Begehr­lich­kei­ten geweckt, aus Platz­man­gel immer mehr Grün­flä­chen zu bebau­en, ander­seits wer­den nach wie vor flä­chen­zeh­ren­de ein­stö­cki­ge Neu­bau­ten für Super­märk­te und Gewer­be mit groß­zü­gi­gen Park­plät­zen und Ein­fa­mi­li­en­häu­sern bewil­ligt. „Beton­plät­ze auf­pim­pen“ wei­ter­le­sen

Und jetzt nach der Wahl?

Nach der Kom­mu­nal­wahl am 13.09. errei­chen mich, und auch GUT Köln im All­ge­mei­nen, vie­le Fra­gen dazu, wie es denn jetzt wei­ter geht? Wer mit wem zusam­men­ar­bei­tet? Wel­che Koali­ti­on kommt? Und und und.…

Das steht jetzt noch nicht fest und ist auf­grund der Hete­ro­ge­ni­tät des Wahl­ergb­nis­ses auch offe­ner als je zuvor. Daher im Fol­gen­den ein paar Infos und Erklä­run­gen von mir zur aktu­el­len Lage mit Bezug auf den kom­men­den Köl­ner Rat. „Und jetzt nach der Wahl?“ wei­ter­le­sen

Lückenlose Radverkehrsinfrastruktur in Köln, NRW und Deutschland

Wer regel­mä­ßig mit dem Rad unter­wegs ist, kennt den Zustand und die unter­schied­li­che Qua­li­tät und Quan­ti­tät der Infra­struk­tur für den flie­ßen­den Rad­ver­kehr. Aber was muss sich ändern? In unse­ren Veede­ln, in Köln, in NRW, aber auch in ganz Deutsch­land?

Auf der Grund­la­ge des Ergeb­nis­pa­piers Infra­struk­tur flie­ßend im Rah­men des Dia­log­fo­rums Natio­na­ler Rad­ver­kehrs­plan 3.0 ist für Köln beson­ders inter­es­sant:

„Lücken­lo­se Rad­ver­kehrs­in­fra­struk­tur in Köln, NRW und Deutsch­land“ wei­ter­le­sen

PFT-Belastung im Kölner Süden — ein Problem für die Ewigkeit?

Die PFT-Belas­tung des Grund­was­sers im Köl­ner Süden ist links- wie rechts­rhei­nisch auf die Ver­wen­dung PFT-hal­ti­ger Lösch­schäu­me zurück­zu­füh­ren, die bei Brand­schutz­übun­gen in den 1990er und 2000er ein­ge­setzt wur­den. „PFT-Belas­tung im Köl­ner Süden — ein Pro­blem für die Ewig­keit?“ wei­ter­le­sen

Zu Besuch in der Worringer Aue

Natur­schutz- und Bürger*innen-Interessen zusam­men­zu­brin­gen ist ein Grund­an­lie­gen von GUT Köln.

Des­we­gen haben sich unse­re Kan­di­da­ten für die Bezirks­ver­tre­tung Chor­wei­ler, Tom Lap­pe und Stef­fen Böning, am 25.08. auf Ein­la­dung von Worrin­ger Bür­ge­rin­nen und Bür­gern bei einem Spa­zier­gang über die Umset­zung und den Zustand der öko­lo­gi­schen Aus­gleichs­maß­nah­men für den Bau der Lever­ku­se­ner Brü­cke in der Rhein­aue vor Worrin­gen infor­miert — den soge­nann­ten „Pfle­ge- und Ent­wick­lungs­plans (PEPL)” aus dem Jahr 2014.

Deut­lich wur­de dabei die frag­wür­di­ge Qua­li­tät der Ansied­lung der Glanrin­der im Auf­trag der Stadt Köln und die damit ein­her­ge­hen­de ver­bes­se­rungs­wür­di­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on sei­tens der Stadt­ver­wal­tung mit den inter­es­sier­ten und kri­ti­schen Bürger*innen vor Ort.

Unse­ren bei­den Kan­di­da­ten hat sowohl das Enga­ge­ment der Men­schen in der Bür­ger­initia­ti­ve “Unser Worrin­gen” impo­niert als auch ihre gezeig­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­reit­schaft hin­sicht­lich einer Lösung, die mehr­heit­lich durch die Worringer*innen mit­ge­tra­gen wür­de. Die Bege­hung hat uns bestä­tigt, in unse­rem Ein­tre­ten für Bür­ger­be­tei­li­gung, dem Nach­hal­ten der (hier vor allem qua­li­ta­ti­ven) Umset­zung von Beschlüs­sen sowie für Kli­ma- und Natur­schutz aktiv zu sein und zu blei­ben.

Für die Qua­li­tät von geleb­tem Natur­schutz ist nicht nur der (hier vor­han­de­ne) poli­ti­sche Wil­len, son­dern auch der Ein­satz der Umset­zungs­trä­ger – also dem beauf­trag­ten Bau­ern sowie der pla­nen­den Stadt — und die Kom­pro­miss­be­reit­schaft der betrof­fe­nen Bürger*innen – also auch der Hundebesitzer*innen – not­wen­dig.

Wir wer­den uns wei­ter­hin sehr ger­ne für eine Ver­bes­se­rung des Natur­schut­zes und der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit allen betei­lig­ten Akteu­ren ein­set­zen.

Flächennutzungsplan und Bebauungsplan GUT erklärt

In den poli­ti­schen Ent­schei­dungs­pro­zes­sen spie­len u.a. sowohl der Flä­chen­nut­zungs­plan als auch der Bebau­ungs­plan wich­ti­ge Rol­len.

Da man bei die­sen bei­den Begrif­fen sehr schnell auf unend­li­che Para­gra­fen und lai­en-schwer­ver­ständ­li­che Tex­te stößt, an die­ser Stel­le bei­de Begrif­fe ein­mal mög­lichst leicht erklärt 🙂 „Flä­chen­nut­zungs­plan und Bebau­ungs­plan GUT erklärt“ wei­ter­le­sen

Umgestaltung Wichterichstr. — wie eine GUTe Idee vermurkst wird

Lie­be CDU, SPD, Grü­ne, Lin­ke und FDP in der Bezirks­ver­tre­tung Lin­den­thal,
lei­der müs­sen wir euch mit­tei­len, dass euer gemein­sa­mer Impuls zur Umge­stal­tung der Wich­te­rich­str. wie­der ein­mal #Murks ist — vor allem für die Par­tei­en, die immer wie­der eine #Ver­kehrs­wen­de beschwö­ren.

„Umge­stal­tung Wich­te­rich­str. — wie eine GUTe Idee ver­murkst wird“ wei­ter­le­sen

Nach Corona brauchen wir einen Neustart in die nachhaltige Mobilität

In Fol­ge der Coro­na-Pan­de­mie lei­det auch die Köl­ner Mobi­li­täts­bran­che unter der schwers­ten Kri­se seit Jahr­zehn­ten. Um aus der wirt­schaft­li­chen Kri­se zu kom­men und die Unter­neh­men des Ver­kehrs­be­reich zu unter­stüt­zen, brau­chen wir vom Bund, Land und unse­rer Stadt ein­deu­ti­ge Kon­junk­tur­maß­nah­men, die schnell Wir­kung zei­gen und gleich­zei­tig Nach­hal­tig­keit för­dern. Jetzt besteht die Chan­ce für einen Neu­start in die nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät. „Nach Coro­na brau­chen wir einen Neu­start in die nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät“ wei­ter­le­sen

11+ – Unser +Programm für Köln

Die Wäh­ler­grup­pe GUT Köln ist ein demo­kra­ti­scher Zusam­men­schluss von Bürger*innen, die poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung im kom­mu­na­len Bereich über­neh­men. Sie ver­ei­nigt Men­schen, die sich dem Wohl der Stadt Köln und ihrer Einwohner*innen ver­pflich­ten und deren Ziel es ist, die Stadt Köln in Zusam­men­ar­beit mit wei­te­ren inter­es­sier­ten Bürger*innen neu zu den­ken und ent­spre­chend für alle hier leben­den Men­schen sozi­al gerecht und öko­lo­gisch lebens­wert zu gestal­ten. Dar­über hin­aus setzt sich GUT Köln für die Bewah­rung huma­nis­ti­scher Idea­le und die Ach­tung der Men­schen­rech­te und Men­schen­wür­de über­all, jeder­zeit und für jeden gel­tend ein.

Des­halb ver­folgt GUT Köln mit sei­ner Poli­tik für eine bes­se­re Stadt auch anti­fa­schis­ti­sche und anti­ras­sis­ti­sche Zie­le nach dem Mot­to „Kein Mensch ist ille­gal“.

Unser Ziel ist ein Köln, dass sich als Gan­zes von einem Gedan­ken lei­ten lässt:

GUT für Köln. Eine lebenswerte Stadt für alle.

„11+ – Unser +Pro­gramm für Köln“ wei­ter­le­sen

Kölner Parteien und Wählergruppen schließen Vereinbarung zum Umgang mit rechtsextremen und rechtspopulistischen Gruppen im Kommunalwahlkampf

Am Mon­tag, 22. Juni 2020, wur­de zwi­schen

  • Bünd­nis 90/Grüne Kreis­ver­band Köln
  • DIE LINKE. Köln
  • FDP Kreis­ver­band Köln
  • Pira­ten­par­tei Köln
  • SPD Unter­be­zirk Köln
  • Volt Köln
  • Wäh­ler­grup­pe GUT Köln

die fol­gen­de Ver­ein­ba­rung geschlos­sen:

1. Köln ist eine welt­of­fe­ne, viel­fäl­ti­ge und tole­ran­te Stadt. Men­schen vie­ler Natio­na­li­tä­ten, Kul­tu­ren, Reli­gio­nen und sexu­el­ler Iden­ti­tät sind hier zu Hau­se. Huma­ni­tät, Eigen­ver­ant­wor­tung und Soli­da­ri­tät in unse­rer Demo­kra­tie sind Grund­wer­te, die die Grund­la­ge unse­res kom­mu­na­len Zusam­men­le­bens und Han­delns sind. Daher gilt es ein­deu­tig Posi­ti­on zu bezie­hen gegen­über allen ver­fas­sungs­feind­li­chen, natio­na­lis­ti­schen, anti­se­mi­ti­schen, ras­sis­ti­schen, dis­kri­mi­nie­ren­den und frem­den­feind­li­chen Ideo­lo­gien und Akti­vi­tä­ten.

2. Wir spre­chen uns aus­drück­lich dage­gen aus, rechts­ex­tre­men und rechts­po­pu­lis­ti­schen Grup­pie­run­gen und Par­tei­en ein Podi­um für ihre Insze­nie­run­gen zu geben. Es darf mit Vertreter*innen von dis­kri­mi­nie­ren­den und men­schen­ver­ach­ten­den Posi­tio­nen kei­ne Dis­kus­si­on geführt wer­den. 

Wir wen­den uns gegen jeg­li­che Nor­ma­li­tät im Umgang mit Rechts­ex­tre­men und Rechtspopulist*innen.

3. Daher neh­men die Mit­glie­der der Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen, die die­se Ver­ein­ba­rung unter­zeich­net haben, grund­sätz­lich an kei­nen Podi­ums­dis­kus­sio­nen mit recht­ex­tre­men und rechts­po­pu­lis­ti­schen Grup­pen teil.