Ist Köln auf Corona-Fälle vorbereitet?

Der Coro­na-Pati­ent aus Heins­berg ließ sich vor einer Woche in der Köl­ner Uni­kli­nik behan­deln. 41 Per­so­nen hat­ten dort Kon­takt mit dem erkrank­ten Mann. Wel­che Maß­nah­men ergreift die Stadt Köln nun?

  • Bei Sym­pto­men wie Hus­ten und Fie­ber zuerst Hausarzt/ärztin anru­fen
  • Bei kon­kre­tem Ver­dacht oder Fra­gen die Hot­line der Stadt Köln anru­fen: 0221–221-33500
  • Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te der Stadt Köln

„Ist Köln auf Coro­na-Fäl­le vor­be­rei­tet?“ wei­ter­le­sen

Klimaneutral mit Wasserstoff

Schöpft die Stadt sämt­li­che Mög­lich­kei­ten aus, um das selbst gesteck­te Ziel “Kli­ma­neu­tra­li­tät” zu errei­chen? Die Rats­grup­pe GUT hat nach­ge­fragt, ob CO2-neu­tral erzeug­ter Was­ser­stoff in die Pla­nun­gen der Stadt mit ein­be­zo­gen wird.

Sämt­li­che Inves­ti­tio­nen und Hand­lun­gen der Stadt müs­sen zum Ziel haben, maxi­mal kli­ma­freund­lich zu wir­ken. Dazu braucht es Maß­nah­men, die CO2-Emis­sio­nen in den Berei­chen Ener­gie, Ver­kehr, Woh­nen und Indus­trie redu­zie­ren. Inter­na­tio­nal wird immer häu­fi­ger CO2-neu­tral erzeug­ter Was­ser­stoff (H2) als ein Instru­ment genannt, um die Ener­gie­wen­de zu schaf­fen und Emis­sio­nen zu ver­rin­gern. Das Gas kann aus rege­ne­ra­ti­ver Wind‑, Was­ser- und Solar­ener­gie erzeugt wer­den, sodass auch sei­ne Her­stel­lung öko­lo­gisch unbe­denk­lich ist. Des­halb hat die Rats­grup­pe GUT bei der Ver­wal­tung eine Anfra­ge gestellt, wie die Stadt Köln die­sen “grü­nen Was­ser­stoff” in ihre Pla­nun­gen mit ein­be­zieht.

„Kli­ma­neu­tral mit Was­ser­stoff“ wei­ter­le­sen

Kölner Fahrradstraßen

Allein in der Köl­ner Innen­stadt sol­len in den nächs­ten Jah­ren über 80 zusätz­li­che Fahr­rad­stra­ßen ein­ge­rich­tet wer­den. Eine Ver­bes­se­rung? Oder wird damit Sicher­heit für Rad­fah­ren­de nur sug­ge­riert?

Hohn und Spott ergos­sen sich über die Stadt Köln als bekannt wur­de, dass die paar hun­dert Meter Fahr­rad­stra­ße Frie­sen­wall tat­säch­lich für den Deut­schen Fahr­rad­preis nomi­niert wur­den. „Köl­ner Fahr­rad­stra­ßen“ wei­ter­le­sen

IAA Cologne 2021

Köln hat sich um die Aus­rich­tung der IAA 2021 bewor­ben. Damit betreibt die Stadt für den Ver­band der Auto­mo­bil­in­dus­trie green­wa­shing in Reinst­form. Lau­ni­sche, per­sön­li­che Anmer­kun­gen von Thor Zim­mer­mann.

So schnell kann es gehen: Kurz nach Erschei­nen die­ses Arti­kel flog Köln aus der Bewer­ber-Run­de raus. Noch im Ren­nen: Ber­lin, Ham­burg, Mün­chen. #tschöIAA


(Der Arti­kel stammt vom 29.1.2020, Stand 17:06)
Das Ende des Zeit­al­ter des Auto­mo­bils, wie wir es bis­lang ken­nen,  wird oft beschwo­ren. Doch wer auf Kölns Stra­ßen schaut stellt Ande­res fest: Immer mehr, immer dicke­re Autos. Auch mit der Sau­ber­keit ist es nicht weit her, trotz tech­ni­schen Fort­schritts und zahl­rei­cher Infra­struk­tur-Maß­nah­men schram­men die Fein­staub­wer­te noch immer an ihren Gren­zen ent­lang. „IAA Colo­gne 2021“ wei­ter­le­sen

Housing First in Köln

Dank der Initia­ti­ve von CDU/Grünen/FDP mit der Rats­grup­pe GUT ste­hen Mit­tel in Höhe von 5,4 Mio. Euro für ein Housing First Pilot­pro­jekt im Köl­ner Haus­halt 2020/21 zur Ver­fü­gung ste­hen — wenn der Rat dem Antrag zustimmt.

In der Rats­sit­zung am 06. Febru­ar 2020 wird der gemein­sa­me Antrag zu Housing First in Köln von CDU/Grünen/FDP und der Rats­grup­pe GUT dem Rat zur Abstim­mung vor­ge­legt.
Der Grund­ge­dan­ke von Housing First ist: Woh­nen ist ein Men­schen­recht. Nach die­sem Prin­zip wird einem obdach­lo­sen Men­schen zuerst eine Woh­nung zur Ver­fü­gung gestellt — bedin­gungs­los.  Dann kön­nen die Bewoh­ner ohne Zwang oder Druck Betreu­ungs­an­ge­bo­te wahr­neh­men, um ihr Leben wie­der in gere­gel­te Bah­nen zu len­ken.  Der Antrag  zielt dar­auf ab, den Housing-First-Ansatz als Ergän­zung zu den bereits bestehen­den Ange­bo­ten der Woh­nungs­lo­sen­hil­fe zu erpro­ben. „Housing First in Köln“ wei­ter­le­sen

Dancing Queen ohne Tanzfläche

Fes­ti­vals wer­den ein immer wich­ti­ge­res Kul­tur­gut. Wie sieht also die Situa­ti­on in Köln aus, einer Stadt, die sich selbst als Kul­tur­stadt bezeich­net?

Fes­ti­vals sind mitt­ler­wei­le ein ele­men­ta­rer Bestand­teil in der Ver­an­stal­tungs­bran­che, die regel­mä­ßig vie­le Besu­cher von über­all­her anzie­hen. Gera­de Deutsch­land ist eine abso­lu­te Fes­ti­val-Hoch­burg, es gibt weni­ge Län­der mit einem ver­gleich­ba­ren Ange­bot. Gro­ße deut­sche Fes­ti­vals wie Rock am Ring/Rock im Park, das Hurricane/Southside Fes­ti­val, das Wacken Open Air oder Paroo­ka­vil­le genie­ßen inter­na­tio­nal ein hohes Anse­hen. Da stellt sich die Fra­ge — was hat Köln eigent­lich an Fes­ti­vals zu bie­ten? „Dan­cing Queen ohne Tanz­flä­che“ wei­ter­le­sen

Stammtisch 2020

22. Janu­ar, 20 Uhr: Unse­re Wäh­ler­grup­pe GUT Köln lädt herz­lich ein zu unse­rem ers­ten Stamm­tisch im noch neu­en Jahr.

2020 wird ein Wahl­jahr: Rat und Bezirks­ver­tre­tun­gen wer­den am 13. Sep­tem­ber neu gewählt, und auch die oder der Oberbürgermeister*in. „Stamm­tisch 2020“ wei­ter­le­sen

Wird NRW-Tag fair und nachhaltig?

Fair, Zero-Was­te, kli­ma­neu­tral, auto­frei & fahr­schein­lo­ser ÖPNV — so wur­de der NRW-Tag 2020 in Köln beschlos­se­nen. In knapp acht Mona­ten, Ende August 2020, fin­det die­se Groß­ver­an­stal­tung hier statt. Die Rats­grup­pe GUT hat bei der Ver­wal­tung nach­ge­fragt, ob sie die Zie­le ein­hal­ten wird.

Kann Köln ech­te Nach­hal­tig­keit bei Groß­ver­an­stal­tun­gen? Wenn es der Ver­wal­tung gelingt, den NRW-Tag 2020 nach den von der Rats­grup­pe GUT initi­ier­ten und vom Rat beschlos­se­nen Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en durch­zu­füh­ren, könn­te Köln sei­ne Ernst­haf­tig­keit zum beschlos­se­nen Kli­ma­not­stand demons­trie­ren und eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men. Die Öffent­lich­keit erfährt bis­her aller­dings kaum etwas zum Stand der Pla­nun­gen des NRW-Tags. Die bis­he­ri­ge Ver­wal­tungs­ant­wort auf unse­re Anfra­ge zum Stand der Din­ge klingt erst­mal posi­tiv. „Wird NRW-Tag fair und nach­hal­tig?“ wei­ter­le­sen

KAT18 gerettet? Finanzausschuss wünscht Erhalt

In einem Dring­lich­keits­an­trag hat­ten die Grü­nen, CDU und FDP gemein­sam mit der Rats­grup­pe GUT den Erhalt der sozio­kul­tu­rel­len Nut­zung des KAT18 auf die Tages­ord­nung des Finanz­aus­schus­ses am 11. Okto­ber 2019 gesetzt — und beschlo­ßen.

Die­ser Haus­halts­be­gleit­be­schluss des Finanz­aus­schus­ses gibt eine ein­deu­ti­ge Emp­feh­lung an die LEG Immo­bi­li­en AG, die Ver­mie­te­rin der Räu­me am KAT18, und einen kla­ren Auf­trag an die Ver­wal­tung: KAT18 soll geret­tet wer­den. Die Rats­grup­pe GUT steht hin­ter die­sem Beschluss des Haus­halts­bünd­nis­ses, der zwei Din­ge zusi­chert:
1. Das Thea­ter der Kel­ler wird finan­zi­ell geför­dert.
2. Die sozio-kul­tu­rel­len Kul­tu­ren im KAT 18 sol­len erhal­ten blei­ben.

Die­ser Beschluss könn­te lang­fris­tig die sozio-kul­tu­rel­le Nut­zung der Räu­me auf dem Gelän­de in der aktu­el­len Form sichern. Außer­dem wünscht sich der Finanz­aus­schuss den gewerb­li­chen Mieter*innen einen Miet­kos­ten­zu­schuss zu gewäh­ren. Damit setzt er ein kla­res Zei­chen: In den Erhalt des sozio-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 soll­te inves­tiert wer­den.

Der Rat der Stadt Köln hat den Haus­halt 2020/2021 inklu­si­ve des Beschlus­ses zu KAT18 ver­ab­schie­det. Die LEG muss­te dar­auf reagie­ren.

Doch die neus­ten Ent­wick­lun­gen sind ein Rück­schritt. Laut Pres­se­mit­tei­lung von Assa­ta im Hof erhiel­ten am 08.01.2020 Assa­ta im Hof und die Sozi­al­ge­wer­be im KAT 18 eine Räu­mungs­auf­for­de­rung. “Damit unter­gräbt die Immo­bi­li­en­ge­sell­schaft LEG die seit Herbst lau­fen­den Ver­hand­lungs­ge­sprä­che mit der Stadt Köln, die eine Lösung für eine unbe­fris­te­te Fort­set­zung der Miet­ver­trä­ge aller Mieter*innen und sogar eine Anmie­tung der Räum­lich­kei­ten anstrebt,” heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung.

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