Rad fahren — im Verkehr der Aachener Straße?

Eine sepa­ra­te Rad­ver­kehrs­spur auf der Aache­ner Stra­ße stadt­ein­wärts, ent­lang des Aache­ner Wei­hers, ist lan­ge über­fäl­lig. Der Ver­kehrs­aus­schuss stimmt dar­über ab, wie die­se Rad­spur bau­lich aus­se­hen wird. GUT Köln schlägt an die­ser gefähr­li­chen Stel­le den Bau einer “Pro­tec­ted Bike Lane” vor.

Der Beschluss, eine Fahr­rad­spur auf der Aache­ner Stra­ße ent­lang des Aache­ner Wei­hers ein­zu­rich­ten, wur­de bereits 2012 in der Bezirks­ver­tre­tung Innen­stadt gefasst. Die Beschluss­vor­la­ge, die dem Ver­kehrs­aus­schuss nun vor­liegt, soll eine kurz­fris­tig rea­li­sier­ba­re Lösung bie­ten. Aber war­um schnell und kurz­fris­tig? GUT Köln fin­det, dass an die­ser hoch­fre­quen­tier­ten Stel­le end­lich eine lang­fris­ti­ge, siche­re Rad­ver­kehrs­füh­rung her muss. Unse­re Rats­frau Kari­na Syn­di­cus hat dazu im Ver­kehrs­aus­schuss einen Ände­rungs­an­trag gestellt. „Rad fah­ren — im Ver­kehr der Aache­ner Stra­ße?“ wei­ter­le­sen

Grünfraß verhindern und Stadtgeschichte nicht ausradieren

“Der AK Grün der Wäh­ler­grup­pe GUT Köln lehnt die Kom­mer­zia­li­sie­rung des Grün­gür­tels ab! Aus die­sem Grund posi­tio­nie­ren wir uns gegen den geplan­ten SNI­PES-Court im Inne­ren Grün­gür­tel, der zusätz­lich eine wei­te­re Ver­sie­ge­lung natur­grü­ner Flä­chen nach sich zieht.
Alter­na­tiv schla­gen wir eine Instandsetzung/Reparatur der bestehen­den Bas­ket­ball­flä­che vor zuzüg­lich einer Infor­ma­ti­on vor Ort zur stadt­ge­schicht­li­chen Bedeu­tung des Stand­or­tes (sie­he www.luftfahrtarchiv-koeln.de/hubschrauberflughafen)
GUT Köln bedeu­tet: 100% Erhalt unse­rer Grün­flä­chen!”

Denn: Wir kön­nen nicht immer und immer so wei­ter machen wie bis­her!

Alle Infos zum Tages­ord­nungs­punkt “SNI­PES-Court” im kom­men­den Aus­schuss Kli­ma, Umwelt und Grün: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=95589&voselect=23372

P.S: Generell/pauschal sind wir nicht gegen das (finan­zi­el­le) Enga­ge­ment von Fir­men in Köln, aber dies darf a) nicht auf Kos­ten unse­rer Natur­flä­chen erfol­gen und b) stadt­ge­schicht­li­che Orte nicht für immer “aus­ra­diert” wer­den.

Im Namen des AKs — Caro Michel & Mar­cel Hövel­mann

Ein Moratorium für Bäume und Hecken in Kölns Kleingärten

Vor­ab direkt unse­re GUTe For­de­rung: Wir wol­len ein Mora­to­ri­um für Bäu­me und Hecken bis zum Inkraft­tre­ten der über­ar­bei­te­ten Klein­gar­ten­ord­nung

Eigent­lich ist die in Köln gel­ten­de Klein­gar­ten­ord­nung gar nicht so schlecht. Pes­ti­zi­de sind ver­bo­ten, die Ver­sie­ge­lung soll so gering wie mög­lich sein, „die Belan­ge des Umwelt­schut­zes, des Natur­schut­zes und der Land­schafts­pfle­ge sind bei der Nut­zung und Bewirt­schaf­tung des Klein­gar­tens zu berück­sich­ti­gen.“ „Ein Mora­to­ri­um für Bäu­me und Hecken in Kölns Klein­gär­ten“ wei­ter­le­sen

Winterhilfe 2020/21 erweitert

Ein Wär­me­zelt am Bür­ger­haus Stoll­werck sowie ein Shut­tle-Bus zu den Unter­künf­ten erwei­ter­ten das Ange­bot der Win­ter­hil­fe 2020/21 für wohn­unglo­se Men­schen in Köln. Bei Käl­te­ein­brü­chen wie jetzt, braucht Köln mehr von die­sen Ange­bo­ten für Men­schen, die sonst im Frei­en über­nach­ten wür­den.

Mit der Aus­wei­tung der dies­jäh­ri­gen Win­ter­hil­fe hat die Stadt Köln die Anzahl der Schlaf­plät­ze für woh­nungs­lo­se Men­schen deut­lich erhöht sowie einen Shut­tle-Ser­vice zu den Unter­künf­ten ein­ge­rich­tet. Die Ange­bo­te der Win­ter­hil­fe bestehen zunächst bis zum 31. März 2021.

„Win­ter­hil­fe 2020/21 erwei­tert“ wei­ter­le­sen

Ab 2021 geht noch mehr: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung in Köln

Seit vie­len Jah­ren ist man in Köln bemüht, irgend­wie die Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung durch Bürger*innen zu stär­ken. In ganz klei­nen Schrit­ten kommt man dabei vor­an. Und 2021 wird der Sta­tus Quo nun wei­ter aus­ge­baut. Aber lei­der ken­nen 99% der Kölner*innen die­se Mög­lich­kei­ten noch gar nicht — daher an die­ser Stel­le eine klei­ne Erklä­rung:

Was gab es es bisher?

Der “Klas­si­ker” ist die soge­nann­te Ein­ga­be nach §24 GO NRW in den Aus­schuss für Bür­ger­be­tei­li­gung, Anre­gun­gen und Beschwer­den. Die­sem Klas­si­ker haben wir aber schon vor län­ge­rem ein eige­nes Kapi­tel hier auf unse­rer Inter­net­sei­te gewid­met. Auch die Ein­woh­ner­fra­ge­stun­de in den Bezirks­ver­tre­tun­gen ist eine rela­tiv zeit­na­he Mög­lich­keit, Ant­wor­ten zu erhal­ten, die dei­nen Wohn­be­zirk betref­fen.

An die­ser Stel­le soll es aber um die bis dato noch rela­tiv unbe­kann­te Mög­lich­keit gehen, die Durch­füh­rung einer Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung vor­zu­schla­gen. Alle Kölner*innen und Köl­ner konn­ten dies bis Ende 2020 aller­dings nur für Beschluss­vor­la­gen, zu denen der Aus­schuss für Kli­ma, Umwelt und Grün sowie die Bezirks­ver­tre­tung Nip­pes die Ent­schei­dungs­rech­te besit­zen.

Was ändert sich 2021?

Ab 2021 erfolgt die Aus­wei­tung der oben genann­ten Mög­lich­keit auf die bei­den Bezirks­ver­tre­tun­gen Kalk und Lin­den­thal sowie “für alle Vor­la­gen im Ver­kehrs­aus­schuss durch das Dezer­nat III — Mobi­li­tät und Lie­gen­schaf­ten”. 2022 soll dies dann auf alle Beschluss­vor­la­gen im Ver­kehrs­aus­schuss erwei­tert wer­den und ab 2023 sol­len dann noch wei­te­re Hand­lungs­fel­der in ande­ren Gre­mi­en hin­zu­kom­men. Dar­über wird aber vor­aus­sicht­lich erst im zwei­ten Halb­jahr 2022 ent­schie­den.

Was passiert dann eigentlich?

Sämt­li­che Beschluss­vor­la­gen wer­den von der Ver­wal­tung um eine Emp­feh­lung zur Durch­füh­rung von Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung ergänzt. Wird kei­ne Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung emp­foh­len, wird das begrün­det.

Die jewei­li­gen Gre­mi­en ent­schei­den über die Emp­feh­lun­gen und Vor­schlä­ge der Ver­wal­tung sowie der Köl­ne­rin­nen und Köl­ner — als dei­ner Ein­ga­be, wenn Du zum anvi­sier­ten Beschluss XY unbe­dingt eine Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung für wich­tig erach­test. Fin­det eine ent­spre­chen­de Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung statt, wird sie auf Grund­la­ge der Leit­li­ni­en (ins­be­son­de­re der Qua­li­täts­stan­dards) vor­be­rei­tet, durch­ge­führt und aus­ge­wer­tet.

Wo kann ich mitmachen?

Sei­tens der Stadt wird ein Online-For­mu­lar für dei­ne Vor­schlä­ge zur Durch­füh­rung einer Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung ange­bo­ten. (Stand 21.12.2020 lei­der noch nicht für die Gre­mi­en ab 2021 aktua­li­siert; wird dort aber sicher­lich noch kom­men)

Und noch zwei Links

Wir emp­feh­len, ab und an auf die “Dia­log-Sei­te des Betei­li­gungs­por­tals der Stadt Köln” zu schau­en — dort fin­den sich immer wei­te­re Par­ti­zi­pa­ti­ons­mög­lich­kei­ten. Die meis­tens davon wer­den auch über den News­let­ter “Ein­mi­schen erwünscht!” kom­mu­ni­ziert.

Noch Fragen?

Dann wen­de Dich ger­ne an unser Mit­glied Mar­cel Hövel­mann aus dem Stadt­be­zirk Lin­den­thal.


Bild­quel­le Bei­trags­bild: Miguel Hen­ri­ques on Unsplash

Quote: Eine von Zwölf

Trotz einer Frau­en­quo­te von 40% wähl­te der Rat jüngst nur eine ein­zi­ge Frau in den Auf­sichts­rat der Köln­Bä­der GmbH. Auch ande­re städ­ti­sche Auf­sichts­rä­te blei­ben deut­lich män­ner­do­mi­niert. Wir fra­gen nach.

Die Stadt Köln ver­fügt über einen “Public Cor­po­ra­te Gover­nan­ce Kodex”, kurz PCGK. Die­ser PCGK setzt “Stan­dards zur Stei­ge­rung der Effi­zi­enz, Trans­pa­renz und Kon­trol­le bei den kom­mu­na­len Betei­li­gungs­ge­sell­schaf­ten der Stadt Köln”. Eine gute Sache „Quo­te: Eine von Zwölf“ wei­ter­le­sen

Stipendien für junge Künstler*innen 2021

Jun­ge Künstler*innen kön­nen sich bis zum 28. Febru­ar 2021 für Sti­pen­di­en der Stadt Köln bewer­ben.

Die Stadt Köln ver­gibt regel­mä­ßig Sti­pen­di­en für jun­ge Künstler*innen, so auch im Jahr 2021. Noch bis Ende Febru­ar kön­nen sich Künstler*innen bis 35 Jah­re für die För­der­pro­gram­me bewer­ben. „Sti­pen­di­en für jun­ge Künstler*innen 2021“ wei­ter­le­sen

Klimaschutz im Veedel fördern

Die Bezirks­ver­tre­tung (BV) Lin­den­thal hat in ihrer Sit­zung am 07. Dezem­ber 2020 mehr­heit­lich beschlos­sen, dass klei­ne Pro­jek­te zum Kli­ma­schutz im Veedel zukünf­tig von den jewei­li­gen Bezirks­ver­tre­tun­gen vor Ort finan­zi­ell unter­stützt wer­den sol­len. Dazu benö­ti­gen aller­dings alle Bezirks­ver­tre­tun­gen ent­spre­chen­de eige­ne “Kli­ma-Mit­tel”. „Kli­ma­schutz im Veedel för­dern“ wei­ter­le­sen

Schweigen ist nicht immer Gold

Mit einem Akti­ons­tag möch­te die Stadt Köln ermun­tern Hil­fe bei bei Über­for­de­rung, Ängs­ten und häus­li­cher Gewalt anzu­neh­men. Gera­de im Coro­na-Lock­down wich­tig!

Die Inan­spruch­nah­me einer Bera­tung bei Pro­ble­men ist immer ein wich­ti­ger und rich­ti­ger Schritt. In die­sem Coro­na-Jahr sehen sich auch Men­schen Ängs­ten und Kon­flik­ten aus­ge­setzt, die bis­lang glaub­ten ihr Leben im Griff zu haben.
In einem unge­wöhn­lich ein­fühl­sa­men Text „Schwei­gen ist nicht immer Gold“ wei­ter­le­sen

Der Kuchen ist verteilt

Die Grü­nen wäh­len Mar­tin Bör­schel (SPD), und Niklas Kie­nitz (CDU) die Lin­ken. Der Köl­ner Klün­gel – “ein Sys­tem auf Gegen­sei­tig­keit beru­hen­der Hil­fe­leis­tun­gen und Gefäl­lig­kei­ten”.

Am Ende ging alles ganz schnell – und GRÜNESPDCDULINKEFDPVOLT zeig­ten sich erleich­tert. Die letz­te der drei Kon­sti­tu­ie­rungs­sit­zun­gen des Rates war vor­bei, und im Ergeb­nis alles gelau­fen wie geplant. Wich­tigs­ter Teil der Sit­zung waren „Der Kuchen ist ver­teilt“ wei­ter­le­sen