Autofreier flanieren in der Altstadt

Eine auto­freie Innen­stadt ist das Ziel der Rats­grup­pe GUT. Mit der Umset­zung des Ver­kehrs­füh­rungs­kon­zepts Alt­stadt ist ein ers­ter Schritt in die­se Rich­tung gemacht. Das sorgt für bes­se­re Luft, für mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät und für mehr Platz für den Fuß- und Rad­ver­kehr in der Alt­stadt.

Die Stadt Köln beginnt ab Mon­tag, den 25. Mai 2020, mit der Umset­zung des “Ver­kehrs­füh­rungs­kon­zept Alt­stadt“. Die Rats­grup­pe GUT hat das Kon­zept im Ver­kehrs­aus­schuss mit­ge­tra­gen. Ziel ist Platz für Fahr­rä­der und Fußgänger*innen zu schaf­fen, den öffent­li­chen Raum attrak­ti­ver zu gestal­ten und damit die Auf­ent­halts­qua­li­tät im Zen­trum Kölns zu stei­gern. “Natür­lich hät­ten wir uns mehr auto­freie Zonen in der Alt­stadt gewünscht”, sagt GUT Rats­herr Thor Zim­mer­mann. “Nach jah­re­lan­gen Bera­tun­gen ist die­ses Kon­zept das Ergeb­nis eines poli­ti­schen Kom­pro­mis­ses. Wie lei­der so oft gilt auch hier: bes­ser als gar nichts.”

In der Pres­se­mit­tei­lung der Stadt Köln wer­den die Pla­nun­gen erläu­tert: „Auto­frei­er fla­nie­ren in der Alt­stadt“ wei­ter­le­sen

Corona & der Straßenraum

Coro­nabe­dingt wer­den Pop-Up-Rad­we­ge in vie­len Städ­ten ein­ge­rich­tet – oder zumin­dest gefor­dert. Dies scheint wei­ter zu pola­ri­sie­ren, die Stim­mung schwankt zwi­schen: “Habt Ihr kei­ne ande­ren Sor­gen?” und “Unbe­dingt not­wen­dig!”

Räum­li­chen Abstand von ande­ren Per­so­nen zu hal­ten ist eine der zen­tra­len Emp­feh­lun­gen des Robert-Koch-Insti­tu­tes in der Coro­na-Pan­de­mie. „Coro­na & der Stra­ßen­raum“ wei­ter­le­sen

Urbaner Lastenverkehr wird Radverkehr

Wie schaf­fen wir es, dass der urba­ne Las­ten­ver­kehr, der aktu­ell zu 99,9% per Lkw erfolgt, sich zu wesent­li­chen Tei­len auf den Las­ten­rad­ver­kehr ver­la­gert?

Ein paar Gedan­ken und Ide­en des Autors:

„Urba­ner Las­ten­ver­kehr wird Rad­ver­kehr“ wei­ter­le­sen

Ist der Rather See noch zu retten?

Am Don­ners­tag, den 14. Mai 2020 ent­schei­det der Köl­ner Stadt­rat über die Zukunft des Rather Sees. Lei­der ste­hen die Zei­chen nicht auf “Grün”. Folgt der Rat der Ent­schei­dung des Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss, dann stimmt er für die Plä­ne zum Bau der Was­ser­ski­an­la­ge am Rather See und somit gegen den Schutz des Köl­ner Grün­sys­tems. Die Rats­grup­pe GUT wird einen Ände­rungs­an­trag stel­len.

In sei­ner Sit­zung vom 07. Mai 2020 stimm­te der Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss dem Bebau­ungs­plan-Ent­wurf des Rather Sees mit den Stim­men von CDU, SPD und FDP zu. In der Regel folgt der Rat einem sol­chen Beschluss. Des­halb gilt die Ent­schei­dung in der kom­men­den Sit­zung am Don­ners­tag über die Beschluss­vor­la­ge zum Bau einer Was­ser­ski­an­la­ge am Rather See als Form­sa­che. In die­sem Fall wäre das ein Votum gegen Kli­ma- und Natur­schutz, das wir so als Rats­grup­pe GUT nicht mit­tra­gen wol­len. Mit einem Ände­rungs­an­trag wol­len wir auf der Rats­sit­zung am 14. Mai 2020 unse­re Chan­cen nut­zen, eine umwelt­ver­träg­li­che Nut­zung als Bade­see (ohne Was­ser­ski-Anla­ge!) doch noch mög­lich zu machen.

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Wie geht es Kölns Einzelhandel?

Wie kam der Köl­ner Ein­zel­han­del durch den Coro­na-Shut­down, und wie sind nun die Per­spek­ti­ven? Wir spra­chen mit Kölns Han­dels­küm­me­rer Hans-Gün­ter Gra­we.

Herr Gra­we, wie hat der Köl­ner Ein­zel­han­del die coro­nabe­ding­te Aus­nah­me­si­tua­ti­on bis­lang erlebt?

Mit Ver­kün­dung des Shut­down „Wie geht es Kölns Ein­zel­han­del?“ wei­ter­le­sen

Keupstraße ohne Mahnmal — seit 16 Jahren

16 Jah­re ist der Nagel­bom­ben­an­schlag der Neo­na­zi­grup­pie­rung NSU an der Keup­stra­ße in Köln-Mül­heim her. Seit 2016 wol­len Stadt und gesell­schaft­li­che Initia­ti­ven ein Mahn­mal gegen ras­sis­ti­schen Nazi­ter­ror und für eine soli­da­ri­sche, anti­fa­schis­ti­sche Stadt­ge­mein­schaft an die­sem Ort instal­lie­ren. Doch die Pla­nun­gen ste­hen still. Die Rats­grup­pe GUT setzt sich im Rat für die Rea­li­sie­rung des Mahn­mals ein.

In ande­ren Städ­ten, in denen der selbst­er­nann­te “Natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Unter­grund“ (NSU) Anschlä­ge began­gen hat, wird sicht­bar und dau­er­haft an die Opfer erin­nert. In Köln nicht. Auch im 16. Jahr nach dem Nagel­bom­ben­an­schlag an der Keup­stra­ße durch den NSU fehlt hier ein Mahn­mal. Die Initia­ti­ve “Her­ke­sin Mey­da­ni — Platz für alle” hat sich im Herbst 2019 aus ver­schie­de­nen Ein­zel­per­so­nen und Initia­ti­ven gegrün­det. In einem offe­nen Brief for­dern die Unterzeichner*innen von der Stadt, end­lich die Rea­li­sie­rung des Mahn­mals zu prio­ri­sie­ren. Wir unter­stüt­zen die Initia­ti­ve voll und ganz: Die Köl­ner Stadt­ge­sell­schaft braucht einen Lern- und Erin­ne­rungs­ort in Geden­ken an die Opfer der ras­sis­ti­schen Anschlä­ge. Und zwar genau an dem Ort, dem der Angriff galt.
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Erfolg und Aussichten für Lastenradförderung

Die Las­ten­rad­för­de­rung trägt laut Ver­wal­tung zur öko­lo­gi­schen Ver­kehrs­wen­de bei. Des­halb haben wir nach­ge­fragt, wann die Las­ten­rad­för­de­rung für die Peri­ode 2020/21 in Köln end­lich beginnt.

Der Andrang auf die Las­ten­rad­för­de­rung 2019 war so groß, dass der Haupt­aus­schuss im August 2019 eine abschlie­ßen­de Erhö­hung des För­der­vo­lu­mens von ursprüng­lich 200.000€ auf 1,9 Mio. € beschloß.  Ende 2019 bekräf­tig­te der Ver­kehrs­aus­schuss sein hohes Inter­es­se an einem frü­hen Start der dies­jäh­ri­gen Las­ten­rad­för­de­rung. Doch bis­lang kön­nen Kölns Einwohner*innen weder einen Antrag stel­len, noch wer­den sie über­haupt über den Start der För­de­rung 2020/21 infor­miert. Durch die Coro­na-Kri­se schei­nen die bereits ein­ge­stell­ten Haus­halts­mit­tel für eine erneu­te För­de­rung in Fra­ge zu ste­hen. Unse­re Rats­grup­pe GUT hält die­ses zöger­li­che Vor­ge­hen für kon­tra­pro­duk­tiv und frag­te im Ver­kehrs­aus­schuss nach.

„Erfolg und Aus­sich­ten für Las­ten­rad­för­de­rung“ wei­ter­le­sen

Maibaum setzen – digital!

Selbst das Mai­baum-Set­zen wird in Coro­na-Zei­ten schwie­rig. Wir hel­fen mit einer digi­ta­len Vari­an­te: Mai­baum her­un­ter­la­den, ins Bild mon­tie­ren, fer­tig!

Brauch­tum. Im Schalt­jahr 2020 set­zen eigent­lich Frau­en den Mai­baum, doch in die­sem Coro­na-Jahr wird auch das schwie­rig. „Mai­baum set­zen – digi­tal!“ wei­ter­le­sen

Ein trockener Tag des Baumes

Am 25. April ist der Tag des Bau­mes. Die Stadt pflanzt zu die­sem Anlass jähr­lich einen neu­en Baum. Die­ses Jahr ist es die Robi­nie, die Dür­re gut ver­trägt.

Die Schutz­ge­mein­schaft Deut­scher Wald und die Stadt Köln pflanz­ten den Baum des Jah­res, die Robi­nie, an der Allee der Jah­res­bäu­me auf dem Gut Lei­den­hau­sen in Porz-Eil. Als Stra­ßen­baum hat die Robi­nie in Köln eine beson­de­re Bedeu­tung. Sie kann sehr gut Tro­cken­heit ver­tra­gen und ist in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels des­halb als „Kli­ma­baum­art“ zur Schaf­fung von Grün­be­rei­chen in der Stadt nach Aus­sa­ge der Ver­wal­tung sehr gut geeig­net. Mit Blick auf den regen­ar­men April und die kom­men­den Som­mer­mo­na­te, scheint dies not­wen­dig. Das geplan­te Hand­lungs­kon­zept für Tro­cken­heits­pha­sen des Aus­schuss für Umwelt und Grün sieht für das Jahr 2020 eini­ge Maß­nah­men zur Bewäs­se­rung der Köl­ner Bäu­me vor.

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Notbetreuung, wie geht’s weiter?

Ab dem 23. April 2020 gel­ten erwei­ter­te Aus­nah­me­re­ge­lun­gen zur Not­be­treu­ung für Kita-Kin­der. Ins­be­son­de­re der Betreu­ungs­an­spruch für berufs­tä­ti­ge Allein­er­zie­hen­de ab dem 27. April ent­las­tet die­se Fami­li­en.

Das Minis­te­ri­um für Kin­der, Fami­li­en, Flücht­lin­ge und Inte­gra­ti­on des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len schätz­te, dass etwa 8–10% aller Eltern die Not­be­treu­ung in Anspruch neh­men wür­den. In den städ­ti­schen Kitas Kölns machen momen­tan deut­lich weni­ger Fami­li­en von ihrem Anspruch Gebrauch. Doch mit Inkraft­tre­ten der erwei­ter­ten Berufs­grup­pen­re­ge­lung ab dem 23. April sowie dem Anspruch für berufs­tä­ti­ge Allein­er­zie­hen­de ab dem 27. April, rech­net die Stadt mit einem Anstieg der Kin­der in Not­be­treu­ung.  „Not­be­treu­ung, wie geht’s wei­ter?“ wei­ter­le­sen