Dancing Queen ohne Tanzfläche

Fes­ti­vals wer­den ein immer wich­ti­ge­res Kul­tur­gut. Wie sieht also die Situa­ti­on in Köln aus, einer Stadt, die sich selbst als Kul­tur­stadt bezeich­net?

Fes­ti­vals sind mitt­ler­wei­le ein ele­men­ta­rer Bestand­teil in der Ver­an­stal­tungs­bran­che, die regel­mä­ßig vie­le Besu­cher von über­all­her anzie­hen. Gera­de Deutsch­land ist eine abso­lu­te Fes­ti­val-Hoch­burg, es gibt weni­ge Län­der mit einem ver­gleich­ba­ren Ange­bot. Gro­ße deut­sche Fes­ti­vals wie Rock am Ring/Rock im Park, das Hurricane/Southside Fes­ti­val, das Wacken Open Air oder Paroo­ka­vil­le genie­ßen inter­na­tio­nal ein hohes Anse­hen. Da stellt sich die Fra­ge — was hat Köln eigent­lich an Fes­ti­vals zu bie­ten? „Dan­cing Queen ohne Tanz­flä­che“ wei­ter­le­sen

Alarm für KAT18!

Ver­drängt die Stadt Köln mit der Sub­ven­tio­nie­rung des Thea­ter der Kel­ler ange­stamm­te Mieter*innen?

Waren wir zwi­schen­durch mal opti­mis­tisch, sieht es inzwi­schen lei­der zap­pen­dus­ter für die sozio-kul­tu­rel­len Gewer­be­räu­me im Kar­täu­ser­wall 18 aus. „Alarm für KAT18!“ wei­ter­le­sen

Mietzuschüsse für Ateliers

Die Stadt ver­gibt Miet­zu­schü­ße für Ate­liers an pro­fes­sio­nel­le Künst­le­rIn­nen aus Köln. Bis zum 16. Sep­tem­ber 2019 kön­nen sich Ein­zel­per­so­nen für das För­der­pro­gramm bewer­ben.

In Zei­ten von stei­gen­den Mie­ten bie­tet die Stadt Köln eini­ge finan­zi­el­le Hil­fe­stel­lun­gen für ihre Künst­le­rIn­nen. Ein Pro­gramm bezu­schußt über  fünf Jah­re lang pri­vat ange­mie­te­te Ate­liers und auch Wohn­ate­liers für den Zeit­raum von 2020 bis 2024. Die Aus­schrei­bung rich­tet sich an pro­fes­sio­nell arbei­ten­de Künst­le­rIn­nen mit Wohn­sitz in Köln. „Miet­zu­schüs­se für Ate­liers“ wei­ter­le­sen

Millieuschutz für KAT18

Kann die Stadt sich stär­ker für den Erhalt des sozi-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 ein­set­zen? Den gewerb­li­chen Mie­te­rIn­nen wur­de für Ende Sep­tem­ber 2019 gekün­digt. Dazu hat die Rats­grup­pe GUT in der Haupt­aus­schuss­sit­zung vom 5. August 2019 eine Anfra­ge gestellt.

Die Situa­ti­on scheint wenig aus­sichts­reich: Für den 30. Sep­tem­ber 2019 liegt Assa­ta im Hof die Kün­di­gung vor. Bis­lang hat die Stadt Köln nicht viel unter­nom­men, um die Ver­drän­gung die­ses Rau­mes sowie der ande­ren sozio-kul­tu­rel­len Klein­ge­wer­be auf dem Gelän­de des KAT18 im Seve­r­ins­vier­tel zu ver­hin­dern. Posi­tiv zu sehen ist: In bereits frei gewor­de­nen Räum­lich­kei­ten im Gebäu­de­kom­plex wird das Thea­ter der Kel­ler eine neue Blei­be fin­den. Das Schick­sal der übri­gen gewerb­li­chen Mieter*innen ist offen. Im August soll nun eine Kom­mis­si­on tagen, die alle Par­tei­en erst­mals an einen Tisch brin­gen will. Ein Ter­min ist uns noch nicht bekannt. Da die Zeit bis zur Kün­di­gung knapp wird, haben wir im Haupt­aus­schuss ange­fragt, wel­che Mög­lich­kei­ten die Stadt noch hat, das bestehen­de Klein­ge­wer­be am KAT18 zu erhal­ten. „Mil­lieu­schutz für KAT18“ wei­ter­le­sen

Auf geht’s, Colonius!

Der Rat der Stadt Köln hat am 09. Juli 2019 beschlos­sen, die Mach­bar­keit einer Wie­der­eröff­nung des Colo­ni­us zu prü­fen. Eine gro­ße Mehr­heit stimm­te für unse­ren gemein­sa­men Antrag mit CDU, Grü­nen und FDP. Jetzt unter­sucht die Ver­wal­tung, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen der Köl­ner Fern­seh­turm “Colo­ni­us” wie­der für alle zugäng­lich gemacht wer­den kann.

Der Colo­ni­us ist wie der Dom ein weit­hin sicht­ba­res Wahr­zei­chen der Stadt. Aber im Gegen­satz zur Hohen Dom­kir­che, ist der Fern­seh­turm nicht all­ge­mein zugäng­lich. Seit der Schlie­ßung des Dreh­re­stau­rants und der Aus­sichts­platt­form im Colo­ni­us für die Öffent­lich­keit Ende der 1990er Jah­re, lie­gen die zwei Besu­che­r­e­ta­gen still und ver­las­sen da. Seit­dem erfüllt der Turm aus­schließ­lich sei­nen tech­ni­schen Zweck, etwa als Sen­de­mast. Aber für vie­le Köl­ne­rInn­nen ist der Colo­ni­us ein Sehn­suchts­ort: sie wün­schen sich, dort wie­der Zutritt zu haben. Wir fin­den, dass der jet­zi­ge Zustand inak­zep­ta­bel ist und dem Inter­es­se der Bür­ge­rIn­nen am Colo­ni­us ent­spro­chen wer­den soll­te! Mit der heu­ti­gen Zustim­mung des Rates zu unse­rem Antrag, eine Mach­bar­keits­stu­die zur Wie­der­eröff­nung des Colo­ni­us in Auf­trag zu geben, geht Köln einen ers­ten Schritt in die­se Rich­tung. „Auf geht’s, Colo­ni­us!“ wei­ter­le­sen

NRW-Tag 2020

Wir laden uns gern Gäs­te ein … und freu­en uns, dass der NRW-Tag 2020 – auf unse­re Initia­ti­ve hin – in Köln nun auto­frei, kli­ma­freund­lich und nach­hal­tig gestal­tet wird.

Vor eini­gen Wochen tauch­te aus dem Nichts eine Ver­wal­tungs­vor­la­ge zum NRW-Tag 2020 auf: Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker schlägt vor, dass sich Köln doch um die Aus­rich­tung die­ses Tages (Ende August 2020) bewer­ben sol­le. „NRW-Tag 2020“ wei­ter­le­sen

Kunst schaffen in Istanbul

Noch bis zum 31. Mai 2019 kön­nen sich Künst­le­rIn­nen und AutorIn­nen für das Sti­pen­di­um “Atlier Gala­ta” der Stadt Köln bewer­ben. Den Sti­pen­dia­tIn­nen wird ein drei­mo­na­ti­ger Auf­ent­halt in der Part­ner­stadt Istan­bul ermög­licht.

Bereits seit 2009 ver­gibt die Stadt Köln jähr­lich das Sti­pen­di­um “Ate­lier-Gala­ta”. Den Sti­pen­dia­tIn­nen wird ein Wohn­ate­lier im Istan­bu­ler Stadt­teil Bey­oğlu (ehe­mals Gala­ta) zur Ver­fü­gung gestellt. Zusätz­lich erhal­ten sie eine monat­li­che Unter­stüt­zung von 1.000 Euro sowie ein­ma­lig bis zu 300 Euro für An- und Abrei­se. Anschlie­ßend unter­stützt die Stadt Köln eine Ver­an­stal­tung, um die Ergeb­nis­se des Gala­ta-Auf­ent­hal­tes vor­zu­stel­len.
Ein­sen­de­schluss ist Frei­tag, der 31. Mai 2019.

„Kunst schaf­fen in Istan­bul“ wei­ter­le­sen

Das Fest der Kölner Museen

Am Sonn­tag, den 19. Mai 2019 bie­tet sich im Rah­men von “muse­en­koeln — Das Fest” eine groß­ar­ti­ge Gele­gen­heit die Ange­bots­viel­falt der Köl­ner Muse­en zu ent­de­cken. Größ­ten­teils kos­ten­frei fin­den an die­sem Tag mehr als 170 Füh­run­gen und Aktio­nen statt. Vie­le rich­ten sich spe­zi­ell an Fami­li­en und Kin­der.

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Tag der Muse­en am 19. Mai 2019 ver­an­stal­ten 26 Köl­ner Muse­en und Kul­tur­ein­rich­tun­gen von 10 bis 18 Uhr „muse­en­koeln – Das Fest”.  Der Akti­ons­tag fin­det bereits zum 23. Mal statt. Die teil­neh­men­den städ­ti­schen und nicht-städ­ti­schen kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen laden ins­be­son­de­re neue Muse­ums­be­su­che­rIn­nen und Fami­li­en mit Kin­dern ein, dass abwechs­lungs­rei­che Ange­bot der Muse­en mit viel Spaß zu ent­de­cken. Die meis­ten Ver­an­stal­tun­gen sind kos­ten­los.

„Das Fest der Köl­ner Muse­en“ wei­ter­le­sen

Kostenfreie Audio-Stadtführung per App

Die Stadt Köln stellt ab sofort die kos­ten­lo­se Smart­pho­ne-App “Via Cul­tu­ra­lis” zur Ver­fü­gung. Die­ser Audio­gui­de lei­tet die Nutzer*innen per GPS ent­lang der soge­nann­ten Via Cul­tu­ra­lis, dem Quar­tier zwi­schen Dom und St. Maria im Kapi­tol. An jedem mar­kier­ten Ort erzäh­len Exper­ten und Exper­tin­nen kurz­wei­lig und unter­halt­sam aus 2.000 Jah­ren Köl­ner Stadt‑, Kul­tur- und Kunst­ge­schich­te.

Mit dem Audio-Gui­de bie­tet die Stadt Köln ein neu­es kos­ten­frei­es Kul­tur­ange­bot. Die App ist leicht zu hand­ha­ben und steht im Play Store oder iTu­nes Store zum Down­load bereit.* An jedem Stopp ent­lang der Stre­cke sind kur­ze Info­tex­te, Fotos und  Audio­da­tei­en hin­ter­legt.
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Kulturbaustein Helios

Das Helios­ge­län­de braucht drin­gend inter­es­sier­te Kul­tur­schaf­fen­de! Pro­fis, die Inter­es­se haben eine Betrei­ber­ge­sell­schaft zu grün­den.

Ein High­light der Ergeb­nis­se der Bür­ger­be­tei­li­gung zum Helios­ge­län­de ist sicher der – unprä­ten­ti­ös benann­te – Kul­tur­bau­stein. Neben Wohn­be­bau­ung und einer Schu­le, soll die­ser Bau­stein die Wie­der­an­sied­lung der einst auf dem Gelän­de ansäs­si­gen Kul­tur­schaf­fen­den ermög­li­chen.
Wir erin­nern uns, in sei­nen wil­des­ten Zei­ten „Kul­tur­bau­stein Heli­os“ wei­ter­le­sen