Maibaum setzen – digital!

Selbst das Mai­baum-Set­zen wird in Coro­na-Zei­ten schwie­rig. Wir hel­fen mit einer digi­ta­len Vari­an­te: Mai­baum her­un­ter­la­den, ins Bild mon­tie­ren, fer­tig!

Brauch­tum. Im Schalt­jahr 2020 set­zen eigent­lich Frau­en den Mai­baum, doch in die­sem Coro­na-Jahr wird auch das schwie­rig. „Mai­baum set­zen – digi­tal!“ wei­ter­le­sen

Köln. Eine Eventstadt in Coronazeiten. Und dieser NRW-Tag.

Zwi­schen dem 20. und 23. August soll der NRW-Tag 2020 statt­fin­den. Köln hat­te sich viel vor­ge­nom­men als Gast­ge­be­rin. Büh­nen, The­men­mei­len, auto­freie Innen­stadt­area­le, ein gesamt­heit­li­ches Müll­ver­mei­dungs­kon­zept, fahr­schein­lo­ser ÖPNV für alle Besucher*innen, Akteu­re und Mitmacher*innen aus den unter­schied­lichs­ten Win­keln des Lan­des. Eigent­lich. „Köln. Eine Event­stadt in Coro­na­zei­ten. Und die­ser NRW-Tag.“ wei­ter­le­sen

Seltene Sgraffiti von Otto Gerster entdeckt

Bei Fas­sa­den­ar­bei­ten am ehe­ma­li­gen Gebäu­de des Rau­ten­strauch-Joest-Muse­ums am Ubier­ring kamen Sgraf­fi­ti von Otto Hel­mut Gers­ter zum Vor­schein. Die monu­men­ta­len Wand­kunst­wer­ke wer­den nun fach­kun­dig frei­ge­legt.

Die Gebäu­de­wirt­schaft der Stadt Köln mach­te eine erfreu­li­che Ent­de­ckung beim Umbau des ehe­ma­li­gen Rau­ten­strauch-Joest-Muse­ums am Ubier­ring: Nach der Demon­ta­ge von Tuff­stein­plat­ten an der Fas­sa­de, stie­ßen die Mitarbeiter*Innen auf sie­ben so genann­te „Sgraf­fi­ti“ des Künst­lers Otto Hel­mut Gers­ter. Bei Sgraf­fi­ti (Ein­zahl: Sgraf­fi­to) han­delt es sich um künst­le­ri­sche Deko­ra­tio­nen von Wand­flä­chen durch eine his­to­ri­sche Putz- und Kratz­tech­nik. Dadurch ent­ste­hen drei­di­men­sio­na­le Wand­ver­zie­run­gen.

Frü­hes­tens Ende März 2020 wer­den die sie­ben Sgraf­fi­ti voll­stän­dig frei­ge­legt sein. Da die Fas­sa­de kom­plett mit Gerüst und Bau­pla­nen ver­klei­det ist, sind die Kunst­wer­ke der­zeit von der Stra­ße aus nicht zu sehen. „Sel­te­ne Sgraf­fi­ti von Otto Gers­ter ent­deckt“ wei­ter­le­sen

Dancing Queen ohne Tanzfläche

Fes­ti­vals wer­den ein immer wich­ti­ge­res Kul­tur­gut. Wie sieht also die Situa­ti­on in Köln aus, einer Stadt, die sich selbst als Kul­tur­stadt bezeich­net?

Fes­ti­vals sind mitt­ler­wei­le ein ele­men­ta­rer Bestand­teil in der Ver­an­stal­tungs­bran­che, die regel­mä­ßig vie­le Besu­cher von über­all­her anzie­hen. Gera­de Deutsch­land ist eine abso­lu­te Fes­ti­val-Hoch­burg, es gibt weni­ge Län­der mit einem ver­gleich­ba­ren Ange­bot. Gro­ße deut­sche Fes­ti­vals wie Rock am Ring/Rock im Park, das Hurricane/Southside Fes­ti­val, das Wacken Open Air oder Paroo­ka­vil­le genie­ßen inter­na­tio­nal ein hohes Anse­hen. Da stellt sich die Fra­ge — was hat Köln eigent­lich an Fes­ti­vals zu bie­ten? „Dan­cing Queen ohne Tanz­flä­che“ wei­ter­le­sen

Alarm für KAT18!

Ver­drängt die Stadt Köln mit der Sub­ven­tio­nie­rung des Thea­ter der Kel­ler ange­stamm­te Mieter*innen?

Waren wir zwi­schen­durch mal opti­mis­tisch, sieht es inzwi­schen lei­der zap­pen­dus­ter für die sozio-kul­tu­rel­len Gewer­be­räu­me im Kar­täu­ser­wall 18 aus. „Alarm für KAT18!“ wei­ter­le­sen

Mietzuschüsse für Ateliers

Die Stadt ver­gibt Miet­zu­schü­ße für Ate­liers an pro­fes­sio­nel­le Künst­le­rIn­nen aus Köln. Bis zum 16. Sep­tem­ber 2019 kön­nen sich Ein­zel­per­so­nen für das För­der­pro­gramm bewer­ben.

In Zei­ten von stei­gen­den Mie­ten bie­tet die Stadt Köln eini­ge finan­zi­el­le Hil­fe­stel­lun­gen für ihre Künst­le­rIn­nen. Ein Pro­gramm bezu­schußt über  fünf Jah­re lang pri­vat ange­mie­te­te Ate­liers und auch Wohn­ate­liers für den Zeit­raum von 2020 bis 2024. Die Aus­schrei­bung rich­tet sich an pro­fes­sio­nell arbei­ten­de Künst­le­rIn­nen mit Wohn­sitz in Köln. „Miet­zu­schüs­se für Ate­liers“ wei­ter­le­sen

Millieuschutz für KAT18

Kann die Stadt sich stär­ker für den Erhalt des sozi-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 ein­set­zen? Den gewerb­li­chen Mie­te­rIn­nen wur­de für Ende Sep­tem­ber 2019 gekün­digt. Dazu hat die Rats­grup­pe GUT in der Haupt­aus­schuss­sit­zung vom 5. August 2019 eine Anfra­ge gestellt.

Die Situa­ti­on scheint wenig aus­sichts­reich: Für den 30. Sep­tem­ber 2019 liegt Assa­ta im Hof die Kün­di­gung vor. Bis­lang hat die Stadt Köln nicht viel unter­nom­men, um die Ver­drän­gung die­ses Rau­mes sowie der ande­ren sozio-kul­tu­rel­len Klein­ge­wer­be auf dem Gelän­de des KAT18 im Seve­r­ins­vier­tel zu ver­hin­dern. Posi­tiv zu sehen ist: In bereits frei gewor­de­nen Räum­lich­kei­ten im Gebäu­de­kom­plex wird das Thea­ter der Kel­ler eine neue Blei­be fin­den. Das Schick­sal der übri­gen gewerb­li­chen Mieter*innen ist offen. Im August soll nun eine Kom­mis­si­on tagen, die alle Par­tei­en erst­mals an einen Tisch brin­gen will. Ein Ter­min ist uns noch nicht bekannt. Da die Zeit bis zur Kün­di­gung knapp wird, haben wir im Haupt­aus­schuss ange­fragt, wel­che Mög­lich­kei­ten die Stadt noch hat, das bestehen­de Klein­ge­wer­be am KAT18 zu erhal­ten. „Mil­lieu­schutz für KAT18“ wei­ter­le­sen

Auf geht’s, Colonius!

Der Rat der Stadt Köln hat am 09. Juli 2019 beschlos­sen, die Mach­bar­keit einer Wie­der­eröff­nung des Colo­ni­us zu prü­fen. Eine gro­ße Mehr­heit stimm­te für unse­ren gemein­sa­men Antrag mit CDU, Grü­nen und FDP. Jetzt unter­sucht die Ver­wal­tung, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen der Köl­ner Fern­seh­turm “Colo­ni­us” wie­der für alle zugäng­lich gemacht wer­den kann.

Der Colo­ni­us ist wie der Dom ein weit­hin sicht­ba­res Wahr­zei­chen der Stadt. Aber im Gegen­satz zur Hohen Dom­kir­che, ist der Fern­seh­turm nicht all­ge­mein zugäng­lich. Seit der Schlie­ßung des Dreh­re­stau­rants und der Aus­sichts­platt­form im Colo­ni­us für die Öffent­lich­keit Ende der 1990er Jah­re, lie­gen die zwei Besu­che­r­e­ta­gen still und ver­las­sen da. Seit­dem erfüllt der Turm aus­schließ­lich sei­nen tech­ni­schen Zweck, etwa als Sen­de­mast. Aber für vie­le Köl­ne­rInn­nen ist der Colo­ni­us ein Sehn­suchts­ort: sie wün­schen sich, dort wie­der Zutritt zu haben. Wir fin­den, dass der jet­zi­ge Zustand inak­zep­ta­bel ist und dem Inter­es­se der Bür­ge­rIn­nen am Colo­ni­us ent­spro­chen wer­den soll­te! Mit der heu­ti­gen Zustim­mung des Rates zu unse­rem Antrag, eine Mach­bar­keits­stu­die zur Wie­der­eröff­nung des Colo­ni­us in Auf­trag zu geben, geht Köln einen ers­ten Schritt in die­se Rich­tung. „Auf geht’s, Colo­ni­us!“ wei­ter­le­sen

NRW-Tag 2020

Wir laden uns gern Gäs­te ein … und freu­en uns, dass der NRW-Tag 2020 – auf unse­re Initia­ti­ve hin – in Köln nun auto­frei, kli­ma­freund­lich und nach­hal­tig gestal­tet wird.

Vor eini­gen Wochen tauch­te aus dem Nichts eine Ver­wal­tungs­vor­la­ge zum NRW-Tag 2020 auf: Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker schlägt vor, dass sich Köln doch um die Aus­rich­tung die­ses Tages (Ende August 2020) bewer­ben sol­le. „NRW-Tag 2020“ wei­ter­le­sen

Kunst schaffen in Istanbul

Noch bis zum 31. Mai 2019 kön­nen sich Künst­le­rIn­nen und AutorIn­nen für das Sti­pen­di­um “Atlier Gala­ta” der Stadt Köln bewer­ben. Den Sti­pen­dia­tIn­nen wird ein drei­mo­na­ti­ger Auf­ent­halt in der Part­ner­stadt Istan­bul ermög­licht.

Bereits seit 2009 ver­gibt die Stadt Köln jähr­lich das Sti­pen­di­um “Ate­lier-Gala­ta”. Den Sti­pen­dia­tIn­nen wird ein Wohn­ate­lier im Istan­bu­ler Stadt­teil Bey­oğlu (ehe­mals Gala­ta) zur Ver­fü­gung gestellt. Zusätz­lich erhal­ten sie eine monat­li­che Unter­stüt­zung von 1.000 Euro sowie ein­ma­lig bis zu 300 Euro für An- und Abrei­se. Anschlie­ßend unter­stützt die Stadt Köln eine Ver­an­stal­tung, um die Ergeb­nis­se des Gala­ta-Auf­ent­hal­tes vor­zu­stel­len.
Ein­sen­de­schluss ist Frei­tag, der 31. Mai 2019.

„Kunst schaf­fen in Istan­bul“ wei­ter­le­sen