Familienhilfe in der Krise

Die Kon­takt­ein­schrän­kun­gen durch die Coro­na-Pan­de­mie stel­len ins­be­son­de­re Fami­li­en mit Kin­dern vor immense Her­aus­for­de­run­gen. Arbeit, Kin­der­be­treu­ung und Schu­le fin­den plötz­lich auf engs­tem Raum in der eige­nen Woh­nung statt. Bei Fra­gen, Kon­flik­ten und in Not­si­tua­tio­nen bie­tet die Stadt auch wäh­rend der Coro­na-Kri­se pro­fes­sio­nel­le Hil­fe und Unter­stüt­zung an.

Die Fami­li­en­be­ra­tungs­stel­len und Sozia­len Diens­te der Stadt Köln sind für  Eltern, Kin­der und Jugend­li­che wei­ter erreich­bar. Ob Sor­gen, Nöte, Erzie­hungs­fra­gen oder kon­kre­te Hil­fen wie Eltern den All­tag in der Qua­ran­tä­ne mana­gen kön­nen — die Mitarbeiter*innen ste­hen den Fami­li­en tele­fo­nisch für pro­fes­sio­nel­le Gesprä­che zu Ver­fü­gung.  Tele­fon­num­mern und Öff­nungs­zei­ten sind auf den Sei­ten der Bera­tungs­stel­len ange­ge­ben. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot der Stadt Köln in der Pres­se­mit­tei­lung :   „Fami­li­en­hil­fe in der Kri­se“ wei­ter­le­sen

Köln – ein sicherer Hafen für Geflüchtete?

Von rechts­po­pu­lis­ti­schen Debat­ten über die Auf­nah­me von Geflüch­te­ten lässt Köln sich zum Glück nicht beein­dru­cken. Im Gegen­teil, der Köl­ner Rat erklärt aus­drück­lich sei­ne Bereit­schaft zusätz­lich Geflüch­te­te auf­zu­neh­men. Doch was wird aus sol­chen Appel­len? Die Ant­wor­ten sind unbe­frie­di­gend.

“Men­schen­rech­te enden nicht an den EU-Außen­gren­zen!”, unter die­sem Mot­to rie­fen See­brü­cke Köln und zahl­rei­che wei­te­re Orga­ni­sa­tio­nen am 3. März 2020 zu einer Demons­tra­ti­on auf dem Köl­ner Alter Markt auf. Denn Köln ist bis­lang kein siche­rer Hafen. „Köln – ein siche­rer Hafen für Geflüch­te­te?“ wei­ter­le­sen

Corona – Köln hilft

Du suchst seriö­se Infor­ma­tio­nen zum Coro­na­vi­rus? Du möch­test hel­fen, oder suchst Hil­fe? Wir bau­en hier eine Link-Lis­te auf, ger­ne neh­men wir noch wei­te­re Vor­schlä­ge hin­zu. Wir ver­öf­fent­li­chen jedoch nur Links die unse­rem Ver­ständ­nis nach hin­rei­chend ver­trau­ens­wür­dig sind. „Coro­na – Köln hilft“ wei­ter­le­sen

Schutzlos in der Corona-Epidemie

Obdach­lo­sen und wei­te­ren Bedürf­ti­gen steht das gan­ze Jahr über unse­re Soli­da­ri­tät zu – wäh­rend der Coro­na-Kri­se ver­schärft sich ihre Situa­ti­on nun jedoch dra­ma­tisch.

Das sich in der Coro­na-Epi­de­mie der Blick auf die Risi­ko­grup­pen rich­tet, und alles getan wird um die­se zu schüt­zen, ist sinn­voll und auch ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät zwi­schen den Genera­tio­nen. Doch es sind nicht nur Oma und Opa die zu einer Risi­ko­grup­pe gehö­ren, auch Obdach­lo­se und wei­te­re Bedürf­ti­ge gehö­ren dazu. „Schutz­los in der Coro­na-Epi­de­mie“ wei­ter­le­sen

KAT18 gerettet? Finanzausschuss wünscht Erhalt

In einem Dring­lich­keits­an­trag hat­ten die Grü­nen, CDU und FDP gemein­sam mit der Rats­grup­pe GUT den Erhalt der sozio­kul­tu­rel­len Nut­zung des KAT18 auf die Tages­ord­nung des Finanz­aus­schus­ses am 11. Okto­ber 2019 gesetzt — und beschlo­ßen.

Die­ser Haus­halts­be­gleit­be­schluss des Finanz­aus­schus­ses gibt eine ein­deu­ti­ge Emp­feh­lung an die LEG Immo­bi­li­en AG, die Ver­mie­te­rin der Räu­me am KAT18, und einen kla­ren Auf­trag an die Ver­wal­tung: KAT18 soll geret­tet wer­den. Die Rats­grup­pe GUT steht hin­ter die­sem Beschluss des Haus­halts­bünd­nis­ses, der zwei Din­ge zusi­chert:
1. Das Thea­ter der Kel­ler wird finan­zi­ell geför­dert.
2. Die sozio-kul­tu­rel­len Kul­tu­ren im KAT 18 sol­len erhal­ten blei­ben.

Die­ser Beschluss könn­te lang­fris­tig die sozio-kul­tu­rel­le Nut­zung der Räu­me auf dem Gelän­de in der aktu­el­len Form sichern. Außer­dem wünscht sich der Finanz­aus­schuss den gewerb­li­chen Mieter*innen einen Miet­kos­ten­zu­schuss zu gewäh­ren. Damit setzt er ein kla­res Zei­chen: In den Erhalt des sozio-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 soll­te inves­tiert wer­den.

Der Rat der Stadt Köln hat den Haus­halt 2020/2021 inklu­si­ve des Beschlus­ses zu KAT18 ver­ab­schie­det. Die LEG muss­te dar­auf reagie­ren.

Doch die neus­ten Ent­wick­lun­gen sind ein Rück­schritt. Laut Pres­se­mit­tei­lung von Assa­ta im Hof erhiel­ten am 08.01.2020 Assa­ta im Hof und die Sozi­al­ge­wer­be im KAT 18 eine Räu­mungs­auf­for­de­rung. “Damit unter­gräbt die Immo­bi­li­en­ge­sell­schaft LEG die seit Herbst lau­fen­den Ver­hand­lungs­ge­sprä­che mit der Stadt Köln, die eine Lösung für eine unbe­fris­te­te Fort­set­zung der Miet­ver­trä­ge aller Mieter*innen und sogar eine Anmie­tung der Räum­lich­kei­ten anstrebt,” heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung.

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Wohnen für Obdachlose — Housing First

Die Zahl der woh­nungs­lo­sen Men­schen wird in Köln aktu­ell auf 6.000 Per­so­nen geschätzt. Was also tut die Stadt um die­se Men­schen in Woh­nun­gen zu brin­gen? Ins­be­son­de­re für Obdach­lo­se kön­nen Ansät­ze wie Housing First eine Mög­lich­keit sein, end­lich eine Woh­nung zu bekom­men — bedin­gungs­los. Die Rats­grup­pe GUT Köln hat bei der Ver­wal­tung ange­fragt, inwie­weit Housing First in Köln mög­lich ist.

Das ist eine All­tags­sze­ne: Vor dem Super­markt Ein­gang sitzt eine obdach­lo­se Per­son und bit­tet um ein paar Cent.
Und das wäre ein neu­er Denk­an­satz: Statt Klein­geld gebe ich ihm einen Woh­nungs­schlüs­sel.  Und füge hin­zu, dass ich ihn jeder­zeit besu­chen kom­me, soll­te er  in irgend­ei­ner Form Hil­fe benö­ti­gen.

So kann man sich, etwas über­spitzt, die Idee hin­ter dem Kon­zept von Housing First vor­stel­len. „Woh­nen für Obdach­lo­se — Housing First“ wei­ter­le­sen

Alarm für KAT18!

Ver­drängt die Stadt Köln mit der Sub­ven­tio­nie­rung des Thea­ter der Kel­ler ange­stamm­te Mieter*innen?

Waren wir zwi­schen­durch mal opti­mis­tisch, sieht es inzwi­schen lei­der zap­pen­dus­ter für die sozio-kul­tu­rel­len Gewer­be­räu­me im Kar­täu­ser­wall 18 aus. „Alarm für KAT18!“ wei­ter­le­sen

Millieuschutz für KAT18

Kann die Stadt sich stär­ker für den Erhalt des sozi-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 ein­set­zen? Den gewerb­li­chen Mie­te­rIn­nen wur­de für Ende Sep­tem­ber 2019 gekün­digt. Dazu hat die Rats­grup­pe GUT in der Haupt­aus­schuss­sit­zung vom 5. August 2019 eine Anfra­ge gestellt.

Die Situa­ti­on scheint wenig aus­sichts­reich: Für den 30. Sep­tem­ber 2019 liegt Assa­ta im Hof die Kün­di­gung vor. Bis­lang hat die Stadt Köln nicht viel unter­nom­men, um die Ver­drän­gung die­ses Rau­mes sowie der ande­ren sozio-kul­tu­rel­len Klein­ge­wer­be auf dem Gelän­de des KAT18 im Seve­r­ins­vier­tel zu ver­hin­dern. Posi­tiv zu sehen ist: In bereits frei gewor­de­nen Räum­lich­kei­ten im Gebäu­de­kom­plex wird das Thea­ter der Kel­ler eine neue Blei­be fin­den. Das Schick­sal der übri­gen gewerb­li­chen Mieter*innen ist offen. Im August soll nun eine Kom­mis­si­on tagen, die alle Par­tei­en erst­mals an einen Tisch brin­gen will. Ein Ter­min ist uns noch nicht bekannt. Da die Zeit bis zur Kün­di­gung knapp wird, haben wir im Haupt­aus­schuss ange­fragt, wel­che Mög­lich­kei­ten die Stadt noch hat, das bestehen­de Klein­ge­wer­be am KAT18 zu erhal­ten. „Mil­lieu­schutz für KAT18“ wei­ter­le­sen

Essen für Kids — mehr Geld für Kitas

Ab 2020 schreibt die Stadt Köln das Cate­ring für ihre Kitas aus. Hin­zu kommt eine Essens­geld­erhö­hung pro Kind und Mahl­zeit auf 2,50 €. Ziel ist, die Qua­li­tät des Kita-Essens ins­ge­samt zu stei­gern. Rei­chen die­se Maß­nah­men aus?

Das Essen eines Kin­der­gar­ten­kin­des in einer städ­ti­schen Kita darf der­zeit maxi­mal 1,90 € pro Tag kos­ten. Seit 16 Jah­ren ist die­ser Betrag gleich geblie­ben. Zu den Aus­wir­kun­gen die­ses erschre­ckend nied­ri­gen Sat­zes und dazu, wie die aktu­el­le Ernäh­rungs­si­tua­ti­on in Kitas ver­bes­sert wer­den kann, kam die Rats­grup­pe GUT Köln mit inter­es­sier­ten Bür­ge­rIn­nen und fach­kun­di­gen Podi­ums­gäs­ten bei der Ver­an­stal­tung “Essen für Kids” ins Gespräch.
Am Don­ners­tag, den 11. Juli 2019 um 17:00 Uhr lud die Rats­grup­pe dazu ins Bür­ger­zen­trum Nip­pes Alten­ber­ger Hof ein. Auch der Köl­ner Dezer­nent für Sozia­les, Inte­gra­ti­on und Umwelt, Prof. Dr. Harald Rau,  war zu Gast.

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