Fotowettbewerb Tiere im Garten

Mit dem Foto­wett­be­werb “Tie­re im Gar­ten” will die Stadt Köln für die Natur vor Ort begeis­tern und Kölner*innen auf Spu­ren­su­che nach hei­mi­schen Arten schi­cken. Ob beim Spar­zier­gang im Park, in der Klein­gar­ten­an­la­ge oder beim Blick ins wil­de Grün vor der Haus­tür — auch hier las­sen sich vie­le Foto­mo­ti­ve ent­de­cken.

Auch wenn vie­le zur Zeit ande­re gro­ße Sor­gen haben, ruft die Stadt Köln zu einem Foto­wett­be­werb auf, bei dem sich Bürger*innen auf die Suche nach Tie­ren in Köln machen kön­nen. Die zuneh­men­de Ver­sie­ge­lung der Gär­ten und eine inten­si­ve Pfle­ge macht den Tie­ren in unse­rer Stadt das Leben schwer. Das Köl­ner Umwelt­amt möch­te für das The­ma sen­si­bi­li­sie­ren und ruft zu einem Foto­wett­be­werb über die tie­ri­sche Viel­falt vor unse­rer Haus­tür auf. Noch bis zum 31. Mai 2020 kön­nen Bürger*innen ihre Fotos von hei­mi­schen Tie­ren im Köl­ner Sied­lungs­be­reich ein­sen­den.
„Foto­wett­be­werb Tie­re im Gar­ten“ wei­ter­le­sen

Verzichtet Köln auf Schadenersatz zur Luftreinhaltung?

Die Stadt Bonn ver­klagt den Auto­mo­bil­her­stel­ler VW auf Scha­den­er­satz für ihre städ­ti­schen Fahr­zeu­ge, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware aus­ge­stat­tet sind. Die Rats­grup­pe GUT hat nach­ge­fragt, ob die Stadt Köln eben­falls kla­gen wird.

Die Stadt Köln muss jetzt und zukünf­tig immense Kos­ten auf­wen­den, um ihren Luft­rein­hal­te­plan umset­zen zu kön­nen. Im Stadt­ge­biet ist die Luft zu dre­ckig. Zur Luft­ver­schmut­zung tru­gen in Köln auch die stadt­ei­ge­nen Fahr­zeu­ge bei, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware des Auto­mo­bil­her­stel­lers VW aus­ge­stat­tet waren. Ande­re Städ­te befin­den sich in einer ähn­li­chen Situa­ti­on und haben des­halb Scha­den­er­satz­kla­ge gegen den Auto­mo­bil­kon­zern ein­ge­reicht. Die Stadt Bonn klagt aktu­ell gegen VW. Vor die­sem Hin­ter­grund frag­te die Rats­grup­pe GUT in der Rats­sit­zung vom 06. Febru­ar 2020 bei der Ver­wal­tung unter ande­rem nach, wel­che Mög­lich­kei­ten für Scha­den­er­satz­an­sprü­che zur Luft­rein­hal­tung die Stadt Köln aus­schöpft.  Die Ver­wal­tungs­ant­wort lau­tet lapi­dar: eine Kla­ge lohnt sich nicht. Das sehen wir anders.

„Ver­zich­tet Köln auf Scha­den­er­satz zur Luft­rein­hal­tung?“ wei­ter­le­sen

Park des Monats: Posthume Würdigung der Grünfläche* am Hermeskeiler Platz

Im Rah­men unse­rer Ver­an­stal­tungs­rei­he “Park des Monats” stel­len wir Euch Natur- und Grün­flä­chen vor, die von Bebau­ung bedroht sind.

Wie ein Virus hat der Grün­fraß das Köl­ner Stadt­ge­biet fest im Griff: über­all wird gefällt, gehackt, gesägt und geschred­dert. Aus Grün­den der Ver­kehrs­si­cher­heit, weil vie­le Bäu­me krank sind und/oder die bei­den letz­ten Som­mer nicht über­stan­den haben, weil sich hin­ter Bäu­men Tunicht­gu­te pri­ma ver­ste­cken kön­nen und so „Angst­räu­me“ ent­ste­hen – aber auch, weil drin­gend benö­tig­te Woh­nun­gen ent­ste­hen.  „Park des Monats: Post­hu­me Wür­di­gung der Grün­flä­che* am Her­mes­kei­ler Platz“ wei­ter­le­sen

IAA Cologne 2021

Köln hat sich um die Aus­rich­tung der IAA 2021 bewor­ben. Damit betreibt die Stadt für den Ver­band der Auto­mo­bil­in­dus­trie green­wa­shing in Reinst­form. Lau­ni­sche, per­sön­li­che Anmer­kun­gen von Thor Zim­mer­mann.

So schnell kann es gehen: Kurz nach Erschei­nen die­ses Arti­kel flog Köln aus der Bewer­ber-Run­de raus. Noch im Ren­nen: Ber­lin, Ham­burg, Mün­chen. #tschöIAA


(Der Arti­kel stammt vom 29.1.2020, Stand 17:06)
Das Ende des Zeit­al­ter des Auto­mo­bils, wie wir es bis­lang ken­nen,  wird oft beschwo­ren. Doch wer auf Kölns Stra­ßen schaut stellt Ande­res fest: Immer mehr, immer dicke­re Autos. Auch mit der Sau­ber­keit ist es nicht weit her, trotz tech­ni­schen Fort­schritts und zahl­rei­cher Infra­struk­tur-Maß­nah­men schram­men die Fein­staub­wer­te noch immer an ihren Gren­zen ent­lang. „IAA Colo­gne 2021“ wei­ter­le­sen

Wird NRW-Tag fair und nachhaltig?

Fair, Zero-Was­te, kli­ma­neu­tral, auto­frei & fahr­schein­lo­ser ÖPNV — so wur­de der NRW-Tag 2020 in Köln beschlos­se­nen. In knapp acht Mona­ten, Ende August 2020, fin­det die­se Groß­ver­an­stal­tung hier statt. Die Rats­grup­pe GUT hat bei der Ver­wal­tung nach­ge­fragt, ob sie die Zie­le ein­hal­ten wird.

Kann Köln ech­te Nach­hal­tig­keit bei Groß­ver­an­stal­tun­gen? Wenn es der Ver­wal­tung gelingt, den NRW-Tag 2020 nach den von der Rats­grup­pe GUT initi­ier­ten und vom Rat beschlos­se­nen Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en durch­zu­füh­ren, könn­te Köln sei­ne Ernst­haf­tig­keit zum beschlos­se­nen Kli­ma­not­stand demons­trie­ren und eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men. Die Öffent­lich­keit erfährt bis­her aller­dings kaum etwas zum Stand der Pla­nun­gen des NRW-Tags. Die bis­he­ri­ge Ver­wal­tungs­ant­wort auf unse­re Anfra­ge zum Stand der Din­ge klingt erst­mal posi­tiv. „Wird NRW-Tag fair und nach­hal­tig?“ wei­ter­le­sen

Climate.Cologne — Workshop-Essenz

Wir alle müs­sen CO2 ein­spa­ren, doch wie funk­tio­niert das im All­tag? Kön­nen wir hier in Köln etwas für unser Kli­ma tun? Wie geht kli­ma­neu­tra­les Leben?
In die­sem boten wir zum ers­ten Mal unter­schied­li­che Kli­ma-Work­shops zum aktiv wer­den und mit­ma­chen an. An den ins­ge­samt acht unter­schied­li­chen Work­shops in der eco­sign nah­men mehr als 60 Besucher*innen teil. Für alle, die nicht teil­neh­men konn­ten, hier die Zusam­men­fas­sung der Ergeb­nis­se:

„Climate.Cologne — Work­shop-Essenz“ wei­ter­le­sen

Das Kölner Klima braucht mehr Politik

Im Juli 2019 hat Köln den Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen. Aber was bedeu­tet das über­haupt? Wel­che Maß­nah­men sind jetzt not­wen­dig? Wel­che Wege zur Kli­ma­neu­tra­li­tät beschrei­tet die Stadt? Hel­fen dabei CO2-Kom­pen­sa­tio­nen? Wie kön­nen bewuss­te Ernäh­rung und Kreis­lauf­wirt­schaft hel­fen unse­re Kli­ma­zie­le zu errei­chen? Eine Podi­ums­dis­kus­si­on am 8. Dezem­ber befass­te sich mit die­sen Fra­gen.

Etwa 100 Leu­te haben an die­sem Sonn­tag­abend den Weg ins Film­Fo­rum NRW im Muse­um Lud­wig gefun­den. Ein „Besu­cher­re­kord“ im Ver­gleich zu ähn­li­chen Ver­an­stal­tun­gen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren, wie Thor Zim­mer­mann von der Rats­grup­pe GUT zur Begrü­ßung erfreut fest­stellt. 2019 war ein beweg­tes Jahr in Sachen Kli­ma­schutz, das zeigt der klei­ne Licht­bild­vor­trag zur Ein­stim­mung: Die ers­ten Groß­de­mons­tra­tio­nen im Ham­ba­cher Wald, die ers­te Fri­days-for-Future-Demo in Köln, Wahl­er­fol­ge der Grü­nen bei der Euro­pa­wahl, schließ­lich der sym­bol­träch­ti­ge Beschluss des Stadt­ra­tes den „Kli­ma­not­stand“ aus­zu­ru­fen.

„Das Köl­ner Kli­ma braucht mehr Poli­tik“ wei­ter­le­sen

Klimapolitik für Haushalt, Stadtrat und Straße

Wir alle müs­sen CO2 ein­spa­ren, doch wie funk­tio­niert das im All­tag? Die Rats­grup­pe GUT hat­te dazu im Rah­men von  Climate.Cologne am 30.11. acht Kli­ma-Work­shops orga­ni­siert, um hand­fes­te Tipps für ein kli­ma­freund­li­che­res Leben zu ver­mit­teln

Harald Rau, Dezer­nent für Sozia­les, Umwelt, Gesund­heit und Woh­nen der Stadt Köln, ist eigens nach Ehren­feld gekom­men um die Teilnehmer*innen der Climate.Cologne–Workshops  in den Räu­men von „eco­sign – Aka­de­mie für nach­hal­ti­ges Design“ zu begrü­ßen. „Ich fin­de es gro­ße Klas­se, dass Sie die­sen Work­shop-Tag ver­an­stal­ten. Für mich steht da immer die Visi­on von Köln als ‚Stadt des guten Lebens‘ im Hin­ter­grund“, sagt der enga­gier­te Bei­geord­ne­te. Über vier­zig Erwach­se­ne und um die 20 Kin­der haben sich für die Work­shops ange­mel­det, die sich mit sehr unter­schied­li­chen Aspek­ten des Kli­ma­schut­zes befas­sen. „Kli­ma­po­li­tik für Haus­halt, Stadt­rat und Stra­ße“ wei­ter­le­sen

Keine Einsicht beim Rather See

Ab dem 24. Okto­ber 2019 lie­gen die Bebau­ungs­plan­ent­wür­fe für den Rather See erneut offen. Die Was­ser­ski­an­la­ge ist wei­ter­hin in Pla­nung. Dar­an konn­te auch unse­re Anfra­ge nichts ändern. Mitt­ler­wei­le hat die Ver­wal­tung den Ent­wurf an eini­gen Stel­len im Sin­ne des Natur­schut­zes über­ar­bei­tet. Bis zum 06. Novem­ber 2019 sind die­se Plä­ne nun im Stadt­pla­nungs­amt in Deutz ein­seh­bar. Online ist sogar jetzt die Ein­sicht in die umstrit­te­nen Arten­schutz­gut­ach­ten mög­lich.

Update 24.10.2019: Nach Ver­öf­fent­li­chung die­ses Bei­trags, erreich­te uns die Nach­richt, dass die Ver­wal­tung ab sofort für zwei Wochen die Arten­schutz­gut­ach­ten online zugäng­lich macht. Die Gut­ach­ten sind hier ein­seh­bar.


Vom 24. Okto­ber bis zum 06. Novem­ber 2019 sind inter­es­sier­te Bürger*innen zur Offen­le­gung der ange­pass­ten Bebau­ungs­plan­ent­wür­fe am Rather See ein­ge­la­den. Sie kön­nen sich infor­mie­ren und Stel­lung­nah­men zu den geän­der­ten Pas­sa­gen abge­ben, über die der Rat ent­schei­det. Die Plä­ne lie­gen in einem Büro des Stadt­pla­nungs­amt (im Stadt­haus) in Deutz aus. Nun gewährt die Ver­wal­tung auch end­lich Ein­sicht in die Arten­schutz­gut­ach­ten.

In der Anfra­ge im Juni 2019 hat­te die Rats­grup­pe GUT die Ver­wal­tung gebe­ten, ins­be­son­de­re zu Umwelt­schutz­as­pek­ten beim Bau­vor­ha­ben am Rather See Stel­lung zu neh­men. Wir woll­ten auch wis­sen, was dage­gen spricht, das Arten­schutz­gut­ach­ten erneut offen zu legen. Denn, die Initia­ti­ve #rather­see­frei hat­te sich mit Bezug auf das Umwelt­in­for­ma­ti­ons­ge­setz NRW an die Behör­de gewandt, um nach­träg­lich Ein­blick in die Unter­la­gen zu erhal­ten. Sie kri­ti­sier­ten, dass das Gut­ach­ten unvoll­stän­dig sei. Unse­rer Mei­nung nach stand es der Behör­de frei, die Doku­men­te an inter­es­sier­te Bürger*innen her­aus­zu­ge­ben. Die Ver­wal­tungs­ant­wort leg­te bis­lang die Ver­mu­tung nahe, dass ein mehr an Trans­pa­renz ver­meint­lich gegen Geset­ze ver­sto­ße.

„Kei­ne Ein­sicht beim Rather See“ wei­ter­le­sen

Kalk braucht mehr Grün

Wer in Köln-Kalk nach Erho­lung im Grü­nen sucht, muss sich gut aus­ken­nen. Weni­ger als 10% des Gebie­tes bestehen aus Grün- und Frei­räu­men. Die Rats­grup­pe GUT fin­det es des­halb umso wich­ti­ger, bei städ­ti­schen Bau­vor­ha­ben in Kalk Natur­flä­chen zu schüt­zen und nach Mög­lich­keit zu erwei­tern.

Die Lage des Kal­ker Gemein­schafts­gar­tens “Pflanz­stel­le” passt zum Vier­tel. Umge­ben von Stra­ßen, Häu­sern, Hal­len und viel Beton, ste­hen die Hoch­bee­te auf dem ehe­ma­li­gen Indus­trie­ge­län­de der Klöck­ner-Hum­boldt-Deutz AG (KHD), ein frü­he­rer Maschi­nen­her­stel­ler. Ein biss­chen wil­des Grün inmit­ten von viel Grau. Die Gemü­se­pflan­zen sen­den hier ein deut­li­ches Signal: Kalk braucht mehr Grün.

Das KHD-Gelän­de, genannt Hal­len Kalk, soll nun städ­te­bau­lich ent­wi­ckelt wer­den. Die Rats­grup­pe GUT hat einen Ände­rungs­an­trag zur aktu­el­len Beschluss­vor­la­ge des inte­grier­ten Pla­nes für die Hal­len Kalk gestellt. Wir fin­den: Hier muss noch mehr Grün und Natur für Kalk drin sein!

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