Lastenradförderung 2020 — Countdown läuft!

Am Don­ners­tag, den 18. Juni 2020, soll­te der Rat die Fort­füh­rung der städ­ti­schen Las­ten­rad­för­de­rung 2020/21 für Köln beschlie­ßen. Damit bekommt die Ver­wal­tung den Auf­trag, mit der Umset­zung zu begin­nen. Die Rats­grup­pe GUT freut sich, dass ihre Idee der Köl­ner Las­ten­rad­för­de­rung end­lich wei­ter­geht.

Alle, die auf die lang­ersehn­te Las­ten­rad­för­de­rung 2020 war­ten, kön­nen nun lang­sam mit ihren Antrags­vor­be­rei­tun­gen begin­nen. Denn es gilt wie im ver­gan­ge­nen Jahr das Wind­hund­prin­zip. Stimmt der Rat der Beschluss­vor­la­ge am 18. Juni zu, beginnt die Ver­wal­tung mit den Vor­be­rei­tun­gen. Aber der För­der­zeit­raum star­tet erst nach Ablauf einer min­des­tens vier­wö­chi­gen Vor­ankün­di­gungs­frist. Wir kön­nen also dar­auf hof­fen, dass ihr ers­te Anträ­ge noch im Som­mer, frü­hes­tens ab Ende Juli, stel­len könnt.
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Es ist zu trocken! Was nun?

Seit 10 Wochen hat es in Köln fast nicht mehr gereg­net. In die­ser Zeit fiel durch­schnitt­lich der Regen, der “nor­ma­ler­wei­se” in einer Woche vom Him­mel hät­te fal­len müs­sen. Und auch für die kom­men­den Tagen sieht es wei­ter tro­cken aus.

Lan­ge Pha­sen mit tro­cke­nem und hei­ßem Wet­ter tre­ten durch den Kli­ma­wan­del gegen­wär­tig und zukünf­tig häu­fi­ger auf. Wir erin­nern uns sicher­lich noch an die bei­den letz­ten Hit­ze- bzw. Tro­cken­som­mer. Für Straßen‑, Wald- und Gar­ten­bäu­me bedeu­tet dies zusätz­li­chen Stress (neben den über­pro­por­tio­na­len Auto­ab­ga­sen). Zwar hal­ten Bäu­me durch ihre tie­fen Wur­zeln tro­cke­ne Pha­sen oft län­ger aus als ande­re Pflan­zen, den­noch ist eine lan­ge Tro­cken­heit für hei­mi­sche Bäu­me pro­ble­ma­tisch. Doch ab wann ist der aus­blei­ben­de Regen für Bäu­me gefähr­lich und Hil­fe durch Gie­ßen not­wen­dig? „Es ist zu tro­cken! Was nun?“ wei­ter­le­sen

Ist der Rather See noch zu retten?

Am Don­ners­tag, den 14. Mai 2020 ent­schei­det der Köl­ner Stadt­rat über die Zukunft des Rather Sees. Lei­der ste­hen die Zei­chen nicht auf “Grün”. Folgt der Rat der Ent­schei­dung des Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss, dann stimmt er für die Plä­ne zum Bau der Was­ser­ski­an­la­ge am Rather See und somit gegen den Schutz des Köl­ner Grün­sys­tems. Die Rats­grup­pe GUT wird einen Ände­rungs­an­trag stel­len.

In sei­ner Sit­zung vom 07. Mai 2020 stimm­te der Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss dem Bebau­ungs­plan-Ent­wurf des Rather Sees mit den Stim­men von CDU, SPD und FDP zu. In der Regel folgt der Rat einem sol­chen Beschluss. Des­halb gilt die Ent­schei­dung in der kom­men­den Sit­zung am Don­ners­tag über die Beschluss­vor­la­ge zum Bau einer Was­ser­ski­an­la­ge am Rather See als Form­sa­che. In die­sem Fall wäre das ein Votum gegen Kli­ma- und Natur­schutz, das wir so als Rats­grup­pe GUT nicht mit­tra­gen wol­len. Mit einem Ände­rungs­an­trag wol­len wir auf der Rats­sit­zung am 14. Mai 2020 unse­re Chan­cen nut­zen, eine umwelt­ver­träg­li­che Nut­zung als Bade­see (ohne Was­ser­ski-Anla­ge!) doch noch mög­lich zu machen.

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Ein trockener Tag des Baumes

Am 25. April ist der Tag des Bau­mes. Die Stadt pflanzt zu die­sem Anlass jähr­lich einen neu­en Baum. Die­ses Jahr ist es die Robi­nie, die Dür­re gut ver­trägt.

Die Schutz­ge­mein­schaft Deut­scher Wald und die Stadt Köln pflanz­ten den Baum des Jah­res, die Robi­nie, an der Allee der Jah­res­bäu­me auf dem Gut Lei­den­hau­sen in Porz-Eil. Als Stra­ßen­baum hat die Robi­nie in Köln eine beson­de­re Bedeu­tung. Sie kann sehr gut Tro­cken­heit ver­tra­gen und ist in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels des­halb als „Kli­ma­baum­art“ zur Schaf­fung von Grün­be­rei­chen in der Stadt nach Aus­sa­ge der Ver­wal­tung sehr gut geeig­net. Mit Blick auf den regen­ar­men April und die kom­men­den Som­mer­mo­na­te, scheint dies not­wen­dig. Das geplan­te Hand­lungs­kon­zept für Tro­cken­heits­pha­sen des Aus­schuss für Umwelt und Grün sieht für das Jahr 2020 eini­ge Maß­nah­men zur Bewäs­se­rung der Köl­ner Bäu­me vor.

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Köln kompensiert

Ver­wal­tung und Poli­tik in Köln kom­pen­sie­ren nun ihre CO²-Emis­sio­nen. Für 2019 wer­den 10.000 Euro an atmosfair.de gezahlt. Klar: Flü­ge ver­mei­den bleibt bes­ser, den­noch ein klei­ner Erfolg im Kampf für den Kli­ma­schutz!

Es hat es was län­ger gedau­ert, aber nun end­lich kom­pen­siert die Stadt Köln ihre CO²-Emis­sio­nen die durch Dienst­flü­ge ent­ste­hen. Vor­aus­ge­gan­gen war ein Antrag unse­rer Rats­grup­pe GUT, die­ser wur­de am 14. Febru­ar 2019 mit gro­ßer Mehr­heit im Rat der Stadt Köln beschlos­sen. „Köln kom­pen­siert“ wei­ter­le­sen

Fotowettbewerb Tiere im Garten

Mit dem Foto­wett­be­werb “Tie­re im Gar­ten” will die Stadt Köln für die Natur vor Ort begeis­tern und Kölner*innen auf Spu­ren­su­che nach hei­mi­schen Arten schi­cken. Ob beim Spar­zier­gang im Park, in der Klein­gar­ten­an­la­ge oder beim Blick ins wil­de Grün vor der Haus­tür — auch hier las­sen sich vie­le Foto­mo­ti­ve ent­de­cken.

Auch wenn vie­le zur Zeit ande­re gro­ße Sor­gen haben, ruft die Stadt Köln zu einem Foto­wett­be­werb auf, bei dem sich Bürger*innen auf die Suche nach Tie­ren in Köln machen kön­nen. Die zuneh­men­de Ver­sie­ge­lung der Gär­ten und eine inten­si­ve Pfle­ge macht den Tie­ren in unse­rer Stadt das Leben schwer. Das Köl­ner Umwelt­amt möch­te für das The­ma sen­si­bi­li­sie­ren und ruft zu einem Foto­wett­be­werb über die tie­ri­sche Viel­falt vor unse­rer Haus­tür auf. Noch bis zum 31. Mai 2020 kön­nen Bürger*innen ihre Fotos von hei­mi­schen Tie­ren im Köl­ner Sied­lungs­be­reich ein­sen­den.
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Verzichtet Köln auf Schadenersatz zur Luftreinhaltung?

Die Stadt Bonn ver­klagt den Auto­mo­bil­her­stel­ler VW auf Scha­den­er­satz für ihre städ­ti­schen Fahr­zeu­ge, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware aus­ge­stat­tet sind. Die Rats­grup­pe GUT hat nach­ge­fragt, ob die Stadt Köln eben­falls kla­gen wird.

Die Stadt Köln muss jetzt und zukünf­tig immense Kos­ten auf­wen­den, um ihren Luft­rein­hal­te­plan umset­zen zu kön­nen. Im Stadt­ge­biet ist die Luft zu dre­ckig. Zur Luft­ver­schmut­zung tru­gen in Köln auch die stadt­ei­ge­nen Fahr­zeu­ge bei, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware des Auto­mo­bil­her­stel­lers VW aus­ge­stat­tet waren. Ande­re Städ­te befin­den sich in einer ähn­li­chen Situa­ti­on und haben des­halb Scha­den­er­satz­kla­ge gegen den Auto­mo­bil­kon­zern ein­ge­reicht. Die Stadt Bonn klagt aktu­ell gegen VW. Vor die­sem Hin­ter­grund frag­te die Rats­grup­pe GUT in der Rats­sit­zung vom 06. Febru­ar 2020 bei der Ver­wal­tung unter ande­rem nach, wel­che Mög­lich­kei­ten für Scha­den­er­satz­an­sprü­che zur Luft­rein­hal­tung die Stadt Köln aus­schöpft.  Die Ver­wal­tungs­ant­wort lau­tet lapi­dar: eine Kla­ge lohnt sich nicht. Das sehen wir anders.

„Ver­zich­tet Köln auf Scha­den­er­satz zur Luft­rein­hal­tung?“ wei­ter­le­sen

Park des Monats: Posthume Würdigung der Grünfläche* am Hermeskeiler Platz

Im Rah­men unse­rer Ver­an­stal­tungs­rei­he “Park des Monats” stel­len wir Euch Natur- und Grün­flä­chen vor, die von Bebau­ung bedroht sind.

Wie ein Virus hat der Grün­fraß das Köl­ner Stadt­ge­biet fest im Griff: über­all wird gefällt, gehackt, gesägt und geschred­dert. Aus Grün­den der Ver­kehrs­si­cher­heit, weil vie­le Bäu­me krank sind und/oder die bei­den letz­ten Som­mer nicht über­stan­den haben, weil sich hin­ter Bäu­men Tunicht­gu­te pri­ma ver­ste­cken kön­nen und so „Angst­räu­me“ ent­ste­hen – aber auch, weil drin­gend benö­tig­te Woh­nun­gen ent­ste­hen.  „Park des Monats: Post­hu­me Wür­di­gung der Grün­flä­che* am Her­mes­kei­ler Platz“ wei­ter­le­sen

IAA Cologne 2021

Köln hat sich um die Aus­rich­tung der IAA 2021 bewor­ben. Damit betreibt die Stadt für den Ver­band der Auto­mo­bil­in­dus­trie green­wa­shing in Reinst­form. Lau­ni­sche, per­sön­li­che Anmer­kun­gen von Thor Zim­mer­mann.

So schnell kann es gehen: Kurz nach Erschei­nen die­ses Arti­kel flog Köln aus der Bewer­ber-Run­de raus. Noch im Ren­nen: Ber­lin, Ham­burg, Mün­chen. #tschöIAA


(Der Arti­kel stammt vom 29.1.2020, Stand 17:06)
Das Ende des Zeit­al­ter des Auto­mo­bils, wie wir es bis­lang ken­nen,  wird oft beschwo­ren. Doch wer auf Kölns Stra­ßen schaut stellt Ande­res fest: Immer mehr, immer dicke­re Autos. Auch mit der Sau­ber­keit ist es nicht weit her, trotz tech­ni­schen Fort­schritts und zahl­rei­cher Infra­struk­tur-Maß­nah­men schram­men die Fein­staub­wer­te noch immer an ihren Gren­zen ent­lang. „IAA Colo­gne 2021“ wei­ter­le­sen

Wird NRW-Tag fair und nachhaltig?

Fair, Zero-Was­te, kli­ma­neu­tral, auto­frei & fahr­schein­lo­ser ÖPNV — so wur­de der NRW-Tag 2020 in Köln beschlos­se­nen. In knapp acht Mona­ten, Ende August 2020, fin­det die­se Groß­ver­an­stal­tung hier statt. Die Rats­grup­pe GUT hat bei der Ver­wal­tung nach­ge­fragt, ob sie die Zie­le ein­hal­ten wird.

Kann Köln ech­te Nach­hal­tig­keit bei Groß­ver­an­stal­tun­gen? Wenn es der Ver­wal­tung gelingt, den NRW-Tag 2020 nach den von der Rats­grup­pe GUT initi­ier­ten und vom Rat beschlos­se­nen Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en durch­zu­füh­ren, könn­te Köln sei­ne Ernst­haf­tig­keit zum beschlos­se­nen Kli­ma­not­stand demons­trie­ren und eine Vor­rei­ter­rol­le ein­neh­men. Die Öffent­lich­keit erfährt bis­her aller­dings kaum etwas zum Stand der Pla­nun­gen des NRW-Tags. Die bis­he­ri­ge Ver­wal­tungs­ant­wort auf unse­re Anfra­ge zum Stand der Din­ge klingt erst­mal posi­tiv. „Wird NRW-Tag fair und nach­hal­tig?“ wei­ter­le­sen