Wird NRW-Tag fair und nachhaltig?

Fair, Zero-Waste, klimaneutral, autofrei & fahrscheinloser ÖPNV – so wurde der NRW-Tag 2020 in Köln beschlossenen. In knapp acht Monaten, Ende August 2020, findet diese Großveranstaltung hier statt. Die Ratsgruppe GUT hat bei der Verwaltung nachgefragt, ob sie die Ziele einhalten wird.

Kann Köln echte Nachhaltigkeit bei Großveranstaltungen? Wenn es der Verwaltung gelingt, den NRW-Tag 2020 nach den von der Ratsgruppe GUT initiierten und vom Rat beschlossenen Nachhaltigkeitskriterien durchzuführen, könnte Köln seine Ernsthaftigkeit zum beschlossenen Klimanotstand demonstrieren und eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Öffentlichkeit erfährt bisher allerdings kaum etwas zum Stand der Planungen des NRW-Tags. Die bisherige Verwaltungsantwort auf unsere Anfrage zum Stand der Dinge klingt erstmal positiv. „Wird NRW-Tag fair und nachhaltig?“ weiterlesen

Climate.Cologne – Workshop-Essenz

Wir alle müssen CO2 einsparen, doch wie funktioniert das im Alltag? Können wir hier in Köln etwas für unser Klima tun? Wie geht klimaneutrales Leben?
In diesem boten wir zum ersten Mal unterschiedliche Klima-Workshops zum aktiv werden und mitmachen an. An den insgesamt acht unterschiedlichen Workshops in der ecosign nahmen mehr als 60 Besucher*innen teil. Für alle, die nicht teilnehmen konnten, hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:

„Climate.Cologne – Workshop-Essenz“ weiterlesen

Das Kölner Klima braucht mehr Politik

Im Juli 2019 hat Köln den Klimanotstand ausgerufen. Aber was bedeutet das überhaupt? Welche Maßnahmen sind jetzt notwendig? Welche Wege zur Klimaneutralität beschreitet die Stadt? Helfen dabei CO2-Kompensationen? Wie können bewusste Ernährung und Kreislaufwirtschaft helfen unsere Klimaziele zu erreichen? Eine Podiumsdiskussion am 8. Dezember befasste sich mit diesen Fragen.

Etwa 100 Leute haben an diesem Sonntagabend den Weg ins FilmForum NRW im Museum Ludwig gefunden. Ein „Besucherrekord“ im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen in den vergangenen Jahren, wie Thor Zimmermann von der Ratsgruppe GUT zur Begrüßung erfreut feststellt. 2019 war ein bewegtes Jahr in Sachen Klimaschutz, das zeigt der kleine Lichtbildvortrag zur Einstimmung: Die ersten Großdemonstrationen im Hambacher Wald, die erste Fridays-for-Future-Demo in Köln, Wahlerfolge der Grünen bei der Europawahl, schließlich der symbolträchtige Beschluss des Stadtrates den „Klimanotstand“ auszurufen.

„Das Kölner Klima braucht mehr Politik“ weiterlesen

Klimapolitik für Haushalt, Stadtrat und Straße

Wir alle müssen CO2 einsparen, doch wie funktioniert das im Alltag? Die Ratsgruppe GUT hatte dazu im Rahmen von  Climate.Cologne am 30.11. acht Klima-Workshops organisiert, um handfeste Tipps für ein klimafreundlicheres Leben zu vermitteln

Harald Rau, Dezernent für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln, ist eigens nach Ehrenfeld gekommen um die Teilnehmer*innen der Climate.Cologne–Workshops  in den Räumen von „ecosign – Akademie für nachhaltiges Design“ zu begrüßen. „Ich finde es große Klasse, dass Sie diesen Workshop-Tag veranstalten. Für mich steht da immer die Vision von Köln als ‚Stadt des guten Lebens‘ im Hintergrund“, sagt der engagierte Beigeordnete. Über vierzig Erwachsene und um die 20 Kinder haben sich für die Workshops angemeldet, die sich mit sehr unterschiedlichen Aspekten des Klimaschutzes befassen. „Klimapolitik für Haushalt, Stadtrat und Straße“ weiterlesen

Keine Einsicht beim Rather See

Ab dem 24. Oktober 2019 liegen die Bebauungsplanentwürfe für den Rather See erneut offen. Die Wasserskianlage ist weiterhin in Planung. Daran konnte auch unsere Anfrage nichts ändern. Mittlerweile hat die Verwaltung den Entwurf an einigen Stellen im Sinne des Naturschutzes überarbeitet. Bis zum 06. November 2019 sind diese Pläne nun im Stadtplanungsamt in Deutz einsehbar. Online ist sogar jetzt die Einsicht in die umstrittenen Artenschutzgutachten möglich.

Update 24.10.2019: Nach Veröffentlichung dieses Beitrags, erreichte uns die Nachricht, dass die Verwaltung ab sofort für zwei Wochen die Artenschutzgutachten online zugänglich macht. Die Gutachten sind hier einsehbar.


Vom 24. Oktober bis zum 06. November 2019 sind interessierte Bürger*innen zur Offenlegung der angepassten Bebauungsplanentwürfe am Rather See eingeladen. Sie können sich informieren und Stellungnahmen zu den geänderten Passagen abgeben, über die der Rat entscheidet. Die Pläne liegen in einem Büro des Stadtplanungsamt (im Stadthaus) in Deutz aus. Nun gewährt die Verwaltung auch endlich Einsicht in die Artenschutzgutachten.

In der Anfrage im Juni 2019 hatte die Ratsgruppe GUT die Verwaltung gebeten, insbesondere zu Umweltschutzaspekten beim Bauvorhaben am Rather See Stellung zu nehmen. Wir wollten auch wissen, was dagegen spricht, das Artenschutzgutachten erneut offen zu legen. Denn, die Initiative #ratherseefrei hatte sich mit Bezug auf das Umweltinformationsgesetz NRW an die Behörde gewandt, um nachträglich Einblick in die Unterlagen zu erhalten. Sie kritisierten, dass das Gutachten unvollständig sei. Unserer Meinung nach stand es der Behörde frei, die Dokumente an interessierte Bürger*innen herauszugeben. Die Verwaltungsantwort legte bislang die Vermutung nahe, dass ein mehr an Transparenz vermeintlich gegen Gesetze verstoße.

„Keine Einsicht beim Rather See“ weiterlesen

Kalk braucht mehr Grün

Wer in Köln-Kalk nach Erholung im Grünen sucht, muss sich gut auskennen. Weniger als 10% des Gebietes bestehen aus Grün- und Freiräumen. Die Ratsgruppe GUT findet es deshalb umso wichtiger, bei städtischen Bauvorhaben in Kalk Naturflächen zu schützen und nach Möglichkeit zu erweitern.

Die Lage des Kalker Gemeinschaftsgartens “Pflanzstelle” passt zum Viertel. Umgeben von Straßen, Häusern, Hallen und viel Beton, stehen die Hochbeete auf dem ehemaligen Industriegelände der Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD), ein früherer Maschinenhersteller. Ein bisschen wildes Grün inmitten von viel Grau. Die Gemüsepflanzen senden hier ein deutliches Signal: Kalk braucht mehr Grün.

Das KHD-Gelände, genannt Hallen Kalk, soll nun städtebaulich entwickelt werden. Die Ratsgruppe GUT hat einen Änderungsantrag zur aktuellen Beschlussvorlage des integrierten Planes für die Hallen Kalk gestellt. Wir finden: Hier muss noch mehr Grün und Natur für Kalk drin sein!

„Kalk braucht mehr Grün“ weiterlesen

Reden wir jetzt über eine Umweltmaut?

Günstigere ÖPNV-Preise durch eine Umweltmaut? Darüber sollte Köln jetzt diskutieren.

Das Urteil vom OVG Münster zum Kölner Luftreinhalteplan ist ein Kompromiss. Streckenbezogene Fahrverbote werde wohl kommen und falls sich die Belastung zu hoch auf Ausweichstrecken auswirkt, können die Strecken zu Zonen vergrößert werden.  „Reden wir jetzt über eine Umweltmaut?“ weiterlesen

Live-Ticker aus Münster

Heute wird am Oberverwaltungsgericht in Münster über Kölns Luftreinhalteplan verhandelt. Kommen Fahrverbote oder nicht?

Guten Morgen!
Wir berichten hier heute LIVE von der Berufungsverhandlung in Münster. Bitte die Seite gelegentlich aktualisieren. Kommentare bitte gerne hier hinterlassen (geht bei uns einfach, ohne Anmeldung). „Live-Ticker aus Münster“ weiterlesen

Klimaworkshop – Vorbereitungstreffen

Unsere Ratsgruppe GUT plant für das Ende des Jahres zwei Klimaschutz-Veranstaltungen. Wir laden am 9.9. zum Vorbereitungstreffen ein.

Für den 30.11. und 8.12.’19 plant unsere Ratsgruppe GUT zwei große Klimaschutz-Veranstaltungen.
Am 30.11. mehrere Workshops in der ecosign (Akademie für Nachhaltiges Design), und
Am 8.12. eine Podiumsveranstaltung im FilmForum des Museum Ludwig. „Klimaworkshop – Vorbereitungstreffen“ weiterlesen

Mehr Biodiversität auf Kölner Grün und Acker

Naturnah, insektenfreundlich, bunt – so wünschen wir uns die Bepflanzung Kölner Grünflächen. Auch die städtischen Ackerflächen bieten Potenzial mit Hilfe von Blühstreifen an den Rändern für mehr Biodiversität zu sorgen. Die Ratsgruppe GUT Köln hat nachgefragt, was die Verwaltung tut, um die biologische Vielfalt auf ihren Flächen zu fördern.

Im Mai 2019 hat die Ratsgruppe GUT eine Anfrage im Ausschuss Umwelt und Grün zum Thema naturnahe Bepflanzung auf städtischen Grün- und Agrarflächen gestellt.
Die Ratsgruppe wollte von der Verwaltung wissen, inwiefern den Pächtern der städtischen Ackerflächen Auflagen für Biodiversität fördernde Maßnahmen gemacht werden können.
Wäre es zum Beispiel möglich die landwirtschaftlichen Betriebe zu verpflichten, ökologische Blühstreifen an den Ackerrändern anzulegen?
Und welche Maßnahmen ergreift die Stadt selbst bei der Bepflanzung von Grünflächen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt?
Leider vertagt die Verwaltung konkrete Antworten auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr, gibt aber doch einen Einblick zum Stand der Biodiversität im städtischen Grün- und Ackerland.
Zumindest ist der Tulpen-Einheitslook in Kölner Wechselbeeten nach Aussage der Verwaltung bald Geschichte.

„Mehr Biodiversität auf Kölner Grün und Acker“ weiterlesen