Climate.Cologne – Podium

Podium

Im Juli 2019 hat Köln den Kli­ma­not­stand aus­ge­ru­fen. Aber was bedeu­tet das über­haupt? Wel­che Maß­nah­men sind jetzt not­wen­dig? Wel­che Wege zur Kli­ma­neu­tra­li­tät beschrei­tet die Stadt? Hel­fen dabei CO2-Kom­pen­sa­tio­nen? – Und wie kön­nen, unter ande­rem bewuss­te Ernäh­rung und Kreis­lauf­wirt­schaft hel­fen unse­re Kli­ma­zie­le zu errei­chen?
Die­se und wei­te­re Fra­gen möch­ten wir im Rah­men einer Podi­ums­dis­kus­si­on stel­len und mit Euch gemein­sam dis­ku­tie­ren.

Climate.Cologne – Podi­um:
Sonn­tag, 8. Dezem­ber 2019, 19°° Uhr  (Ein­lass 18.30 Uhr – Ende gegen 21:30 Uhr, mit Pau­se)
im Film­Fo­rum  NRW (im Muse­um Lud­wig, Köln)

Podiumsteilnehmer*in:

Mode­riert wird der Abend von Dr. Chris­ti­ne Kuch und Ali­ne Raab-Damas­ke

DJ im Foy­er: Mr B‑Town. Im Foy­er auch Geträn­ke und eine Aus­stel­lung des Schü­ler­wett­be­wer­bes der Kli­ma­schutz Com­mu­ni­ty Köln.

Blick in das Film­fo­rum NRW im Muse­um Lud­wig. Hier unse­re Kli­ma­schutz-Ver­an­stal­tung 2017

Die­se Ver­an­stal­tung der Rats­grup­pe GUT ist öffent­lich – der Ein­tritt ist frei. Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich, soll­ten jedoch alle Sitz­plät­ze belegt sein, behal­ten wir uns vor kei­ne wei­te­ren Per­so­nen mehr ein­zu­las­sen. Also bit­te früh kom­men … 😉

Wir freu­en uns, wenn Ihr unse­re Ver­an­stal­tung wei­ter ver­brei­tet. Bei face­book fin­det Ihr unse­re Ver­an­stal­tung hier.


Anrei­se: Bit­te zu Fuß, mit dem Rad, oder Bus & Bahn zum Muse­um Lud­wig (goog­le maps), nächst­ge­le­ge­ne Hal­te­stel­le ist Dom/Hauptbahnhof.


Offi­zi­el­le Ver­an­stal­te­rin ist unse­re Rats­grup­pe GUT, Infor­ma­tio­nen zur Grup­pe fin­det Ihr hier. Finan­ziert wird die Ver­an­stal­tung durch (Steu­er-) Mit­tel der Rats­grup­pe.


Florian Eickhold atmosfair
Flo­ri­an Eick­hold — atmosfair.de

Flo­ri­an Eick­hold ist Exper­te für Han­del mit Emis­si­ons­rech­ten mit fast 15 Jah­ren Erfah­rung in Frei­wil­li­gen- und Com­pli­an­ce-Märk­ten. In und mit die­sen Märk­ten war er als Pro­jekt­ent­wick­ler, Händ­ler und Bera­ter tätig. In enger Zusam­men­ar­beit mit füh­ren­den Akteu­ren aus dem öffent­li­chen und pri­va­ten Sek­tor arbei­tet er an der Ent­wick­lung von Markt­in­stru­men­ten und der Umset­zung des Pari­ser Kli­ma­schutz­ab­kom­mens.
Bei atmos­fair arbei­tet Flo­ri­an Eick­hold für das Direk­to­ri­um an der Ent­wick­lung von Null-Emis­si­ons-Stra­te­gi­en ein­schließ­lich der Her­stel­lung und von Nut­zung Emis­si­ons­rech­ten zur CO2-Kom­pen­sa­tio­nen nach 2020.
Flo­ri­an Eick­hold stu­dier­te Regio­nal­wis­sen­schaf­ten Latein­ame­ri­ka an der Uni­ver­si­tät zu Köln mit einem Schwer­punkt auf Kli­ma­po­li­tik­in­stru­men­ten. Nach sei­nem Berufs­ein­stieg in Deutsch­land leb­te er vie­le Jah­re mit sei­ner Frau und sei­nen bei­den Kin­dern in Latein­ame­ri­ka und Spa­ni­en.

Ant­je Gro­t­hus

Ant­je Gro­t­hus – Jahr­gang 1964, ist bür­ger­schaft­lich und kli­ma­be­wegt als Netz­wer­ke­rin im Rhei­ni­schen Revier aktiv und arbei­tet in ver­schie­de­nen Bünd­nis­sen und Initia­ti­ven mit. Die Mut­ter drei­er Töch­ter lebt mit ihrer Fami­lie in Buir, unmit­tel­bar am Braun­koh­le-Tage­bau Ham­bach und dem Ham­ba­cher Wald.  Für ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment wur­de sie im Rah­men der Welt­kli­ma­ver­hand­lun­gen in Bonn 2017 von CARE als „Kli­ma­hel­din“ aus­ge­zeich­net. Von Juni 2018 bis Febru­ar 2019 war sie Mit­glied der Kom­mis­si­on für Wachs­tum, Struk­tur­wan­del und Beschäf­ti­gung. Für die­se Tätig­keit wur­de Sie von der Kli­ma-Alli­anz Deutsch­land, bei der sie seit April 2017 als Koor­di­na­to­rin Koh­le­po­li­tik NRW tätig ist, frei gestellt.

 

Wuppertal Institut
Jana Nico­las, Wup­per­tal Insti­tut

Jana Nico­las ist Wahl-Köl­ne­rin und arbei­tet seit 2016 als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin in der Abtei­lung Kreis­lauf­wirt­schaft beim Wup­per­tal Insti­tut. Dort forscht sie zu The­men­schwer­punk­ten wie Digi­ta­li­sie­rung und Kreis­lauf­wirt­schaft, Kreis­lauf­füh­rung von Kunst­stof­fen, Abfall­ver­mei­dung und Umset­zung der kreis­lauf­wirt­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en in und zwi­schen Unter­neh­men. Das Wup­per­tal Insti­tut hat das Maß­nah­men­pro­gramm Köln­Kli­ma­Ak­tiv 2022 mit ent­wi­ckelt.

 

Prof. Dr. Harald Rau, Umweltdezernent der Stadt Köln.
Prof. Dr. Harald Rau, Umwelt­de­zer­nent der Stadt Köln.

Prof. Dr. Harald Rau ist Bei­geord­ne­ter der Stadt Köln für die The­men Umwelt und Sozia­les. Als Mit­glied des Stadt­vor­stan­des zeich­net er ent­schei­dend mit­ver­ant­wort­lich für die Errei­chung der Köl­ner Kli­ma­schutz­zie­le. Rau trieb maß­geb­lich den Beschluss mit vor­an, in Köln den Kli­ma­not­stand aus­zu­ru­fen.

 

 

Jan Teck­len­burg, fri­days­for­fu­ture Köln

Jan Teck­len­burg – ist 17 Jah­re und seit Janu­ar bei Fri­days for Future. Dort war er unter ande­rem Pres­se­spre­cher für den 29.11. und ver­wal­tet den Twit­ter Account. Am meis­ten beschäf­tigt er sich mit Ener­gie- und Ver­kehrs­po­li­tik. Momen­tan besucht er die 12. Klas­se der Kai­se­rin Augus­ta Schu­le in Kön. Dort belegt er die Leis­tungs­kur­se Phy­sik und Mathe­ma­tik. Neben Fri­days for Future besucht er im Som­mer Kli­ma­camps und ist bei der Grü­nen Jugend.

 

Valentin Thurn
Valen­tin Thurn, Ernäh­rungs­rat Köln

Valen­tin Thurn — Der Regis­seur Valen­tin Thurn wur­de inter­na­tio­nal bekannt mit „Tas­te the Was­te – die glo­ba­le Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung“ und „10 Mil­li­ar­den – Wie wer­den wir alle satt?”. Bei­de Kino-Doku­men­tar­fil­me waren Publi­kums-Ren­ner und gewan­nen zahl­rei­che Prei­se im In- und Aus­land. Auch außer­halb des Films ist Thurn aktiv, so grün­de­te er die online-Platt­form foodsharing.de mit. Aus dem gemein­nüt­zi­gen Ver­ein Tas­te of Hei­mat ent­wi­ckel­te sich das Pro­jekt Ernäh­rungs­rat Köln. Die­ser ent­wi­ckel­te (mit Poli­tik und Ver­wal­tung) unter ande­rem eine Ernäh­rungs­stra­te­gie für Köln.

 

Thor Zim­mer­mann, Rats­grup­pe GUT

Thor Zim­mer­mann,  zusam­men mit Tobi­as Scholz bil­det er die Rats­grup­pe GUT im Rat der Stadt Köln. Wich­ti­ge Initia­ti­ven die von der Rats­grup­pe aus­gin­gen waren unter ande­rem die Las­ten­rad­för­de­rung und und kli­ma­freund­li­che­re Rege­lun­gen zu städ­ti­schen Dienst­rei­sen. Den Kli­ma­not­stands­be­schluss des Rates lehn­te GUT hin­ge­gen als nicht weit­ge­hend genug ab.