Förderung startet!

Am 25. August star­te­te die dies­jäh­ri­ge Köl­ner Las­ten­rad­för­de­rung. Wir erläu­tern noch­mal kurz, was es mit unse­rer Initia­ti­ve auf sich hat und was Ihr tun könnt, wenn Euch ein Las­ten­rad den­noch zu teu­er ist.

War­um ein Las­ten­rad, war­um unse­re Initia­ti­ve?

Das Las­ten­rad ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zur öko­lo­gi­schen Ver­kehrs­wen­de. Es ermög­licht bei vie­len Gele­gen­hei­ten den Ver­zicht auf das Auto: Ob Kin­der zur Kita brin­gen, den gro­ßen Wochen­ein­kauf erle­di­gen oder mit viel Werk­zeug zum Kun­den fah­ren. Dank der beein­dru­cken­den Zula­dungs­mög­lich­kei­ten, und der inzwi­schen gro­ßen Viel­falt fin­det sich für nahe­zu jetzt Situa­ti­on inzwi­schen ein pas­sen­des Modell. Das Gewicht spielt auch kei­ne Rol­le mehr, fast jedes Modell ist auch mit Elek­tro­an­trieb zu haben.
Mit unse­rer Haus­halts­in­itia­ti­ve woll­ten wir zur schnel­le­ren Ver­brei­tung die­ses Trans­port­mit­tels bei­tra­gen. In Zei­ten von Luft­rein­hal­te­plä­nen und drin­gend not­wen­di­ger CO2-Redu­zie­rung rich­tet sich die För­de­rung an alle, die bis­lang auf ein Auto ange­wie­sen sind. Gezielt sol­len so etwa Hand­wer­ker bei der Umstel­lung ihres Fuhr­parks unter­stützt wer­den. Aber auch Ver­ei­ne und pri­va­te Eigen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten gehö­ren zur Ziel­grup­pe.

+++ Update 26.08.: Das Bud­get für pri­va­te Eigen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten ist durch die hohe Zahl der bereits ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge schon “abseh­bar aus­ge­schöpft”*! (Klei­ner Trost, 2021 wird es eine neue För­der­run­de geben.)
Die ande­ren Grup­pen wie Klein­un­ter­neh­mer oder Ver­ei­ne kön­nen hin­ge­gen noch Anträ­ge stel­len. . +++ *Quel­le: Stadt Köln

Geför­dert wer­den die genann­ten Per­so­nen­grup­pen, rund 50% des Kauf­prei­ses wer­den erstat­tet. Die genau­en För­der­be­din­gun­gen fin­det Ihr auf der Web­sei­te der Stadt. Bit­te drin­gend zuerst das pdf “För­der­richt­li­nie” im Down­load­ser­vice durch­le­sen, dies beant­wor­tet die meis­ten Eurer Fra­gen.

Und schnell sein! Anträ­ge kön­nen bis zum 2. Okto­ber abge­ge­ben wer­den, doch es ist damit zu rech­nen, dass der Topf (500.000 Euro) früh aus­ge­schöpft ist. Es gilt der Post­ein­gangs­stem­pel!

Hier ein wei­te­rer Bei­trag von uns zur dies­jäh­ri­gen Las­ten­rad­för­de­rung.


Gedacht ist die För­de­rung auch für Per­so­nen die sich kein Auto leis­ten kön­nen, so wird KölnPass-Inhaber*innen der Kauf durch eige­ne Rege­lun­gen etwas leich­ter gemacht.
Trotz För­de­rung bleibt ein beacht­li­cher Eigen­an­teil  übrig, bei einem Las­ten­rad mit E‑Antrieb kön­nen dies 2.000 bis 2.500 Euro sein. Wer die­se Sum­me auch in einer Eigen­tü­mer­ge­mein­schaft nicht inves­tie­ren kann, oder schlicht kei­nen Platz fin­det, solch ein Rad unter­zu­stel­len, für den gibt es seit August 2020 ein wei­te­re Mög­lich­keit (eben­falls auf unse­re Initia­ti­ve): Eine Viel­zahl an Model­len kön­nen in den Bür­ger­zen­tren kos­ten­los aus­ge­lie­hen wer­den. Auch eine gute Mög­lich­keit, solch ein Rad ein­fach mal aus­zu­pro­bie­ren.

In die­sem Bei­trag genaue­re Infor­ma­tio­nen zur kos­ten­lo­sen Aus­lei­he.

Autor: Aline Damaske

Aline Damaske arbeitet als Referentin für unsere Ratsgruppe GUT

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