Foto-Ausstellung zu Migration

Noch bis zum 15. Dezem­ber zeigt DOMiD “Bil­der, die blei­ben” und “3‑Generationenporträts” aus der Samm­lung “Foto­ar­chiv Migra­ti­on” im Bun­ker in Köln-Ehren­feld. Der Ein­tritt ist frei.

DOMiD Fotoausstellung

20 schwarz-weiß Auf­nah­men des Foto­gra­fen Guen­ay Ulu­tun­cok machen die Erfah­run­gen von Men­schen sicht­bar, die als soge­nann­te Gastarbeiter*innen nach Deutsch­land kamen und blie­ben.  “Bil­der die blei­ben” — zwi­schen Hoff­nun­gen, Träu­men, Erwar­tun­gen und Ent­täu­schun­gen spie­geln die viel­schich­ti­gen Erfah­run­gen die­ser Men­schen wider.Bei “3‑Generationen Por­träts”  wer­den tür­ki­sche Migrant*innen und ihre Kin­der und Enkel*innen in Lebens­grö­ße por­trä­tiert.  Die Foto­por­träts aus jeweils einer Fami­lie erzäh­len die Ent­wick­lungs­ge­schich­ten der Genera­tio­nen: Die Indus­trie­ar­beit des Groß­va­ters, den Sohn, der ein eige­nes Gewer­be betreibt, das Stu­di­um der Enke­lin.

Par­al­lel dazu ist die Aus­stel­lung “Bit­ter Things” des Koope­ra­ti­ons­part­ner bi’bak im Bun­ker zu besich­ti­gen. “Bit­ter Things” unter­sucht die Aus­wir­kun­gen von Arbeits­mi­gra­ti­on auf das Mut­ter und Fami­lie sein, aus der Per­spek­ti­ve von Arbeits­mi­gran­tin­nen und ihren in der Hei­mat zurück gelas­se­nen Kin­dern. Hier wer­den Objek­te aus­ge­stellt, die in die­sen soge­nann­ten trans­na­tio­na­len Fami­li­en eine zen­tra­le Rol­le gespielt haben oder aktu­ell spie­len. Die Fami­li­en erzäh­len dazu ihre sehr per­sön­li­chen Geschich­ten, die sie mit die­sen Gegen­stän­den ver­bin­den.

Bitter Things – bi'bak
Bit­ter Things – bi’bak (Blick in die Aus­stel­lung)

Die bei­den Fotorei­hen sind Teil des “Foto­ar­chiv Migra­ti­on” von DOMiD. Das Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum und Muse­um über die Migra­ti­on in Deutsch­land e.V. (DOMiD), ist ein gemein­nüt­zi­ger Ver­ein mit Sitz in Köln-Ehren­feld. Als wis­sen­schaft­li­ches Kom­pe­tenz­zen­trum, sam­melt, bewahrt und stellt es Zeug­nis­se zur Geschich­te der Ein­wan­de­rung in Deutsch­land aus. Der Ver­ein ver­fügt über die bun­des­weit größ­te Samm­lung von Objek­ten und Zeug­nis­sen, die die viel­fäl­ti­ge Geschich­te der Ein­wan­de­rung nach Deutsch­land doku­men­tie­ren. Die Samm­lung wächst stän­dig und umfasst der­zeit mehr als 150.000 Objek­te, Doku­men­te und Inter­views.  Der Rat der Stadt Köln hat die Ver­wal­tung beauf­tragt nach einem mög­li­chen Stand­ort für ein Migra­ti­ons-Muse­um zu suchen. Die Gesprä­che dar­über lau­fen noch. Bis dahin kann die Samm­lung Diens­tag und Don­ners­tag von 9–16 Uhr nach Anmel­dung im Gebäu­de des Bezirks­rat­haus Ehren­feld, Ven­lo­er­str. 419 besich­tigt wer­den.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Archiv fin­det Ihr auf der Sei­te von DOMiD.

Bei­trags­bil­der: DOMiD-Archiv, Köln


Die kos­ten­lo­se Aus­stel­lung läuft noch bis zum 15. Dezem­ber im Bun­ker in der Kör­ner­sta­ße 101, 50823 Köln-Ehren­feld.

Öff­nungs­zei­ten:
Mitt­woch 17–20 Uhr
Sams­tag 16–19 Uhr
Sonn­tag 16–19 Uhr

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen von uns zu DOMiD fin­det Ihr hier: http://www.dieguten.koeln/ein-migrationsmuseum-fuer-koeln/

 

Autor: Karin Preugschat

Karin Preugschat arbeitet als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere Ratsgruppe.

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