Horst Broich für Niehl und Weidenpesch

Horst Broich

Über mich

Mein Name ver­rät es, ich bin Rhein­län­der. Ich bin 58 Jah­re alt und lebe seit mei­nem Stu­di­um in Köln. Umwelt­the­men beschäf­ti­gen mich schon lan­ge. Dass es Men­schen gibt, die den Kli­ma­wan­del nicht wahr­ha­ben wol­len, besorgt mich, denn wir ver­lie­ren dadurch wert­vol­le Zeit, die­sem ent­ge­gen­zu­wir­ken.

Mei­ne Lauf­bahn in der Indus­trie und in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tu­ren habe ich daher been­det und vor sie­ben Jah­ren ein Fahr­rad­ge­schäft am alten Güter­bahn­hof Niehl an der Pfer­de­renn­bahn gegrün­det. Ich woll­te zu dem ste­hen kön­nen, was ich tue. Ich hal­te Fahr­rä­der für das mit am bes­ten geeig­ne­te inner­städ­ti­sche Fort­be­we­gungs­mit­tel.

Auf Face­book habe ich mal geschrie­ben, „wer gegen den Kli­ma­wan­del ist, soll­te irgend­wann auch mal für etwas sein, womit der Kli­ma­wan­del zu ver­hin­dern ist“. Gera­de eine Asi­en-Flug­rei­se brach­te das Fass bei mir zum Über­lau­fen. Stin­ken­de und lau­te Blech­la­wi­nen in den bezau­bernds­ten klei­nen Küs­ten­städt­chen, pech­warz rau­chen­de Die­sel­loks gin­gen ein­her mit eine Ver­kehrs­dich­te, die es qua­si unmög­lich mach­te, als Fuß­gän­ger die Stra­ße zu über­que­ren.

Was ich vor­her schon dach­te, wur­de für mich zur Gewiss­heit: wir kön­nen so nicht wei­ter­ma­chen! Inter­na­tio­nal nicht und lokal auch nicht. Daher habe ich mich ent­schlos­sen, mein Enga­ge­ment auch auf poli­ti­sche Bei­ne zu stel­len und bin Mit­glied bei GUT Köln gewor­den. Die sozi­al- und öko­lo­gi­sche Aus­rich­tung der Wäh­ler­grup­pe GUT bie­tet mir ein poli­ti­sches Zuhau­se. Think glo­bal, act in Colo­gne. Auch Köln braucht zeit­ge­mä­ße Ver­kehrs­kon­zep­te und eine dras­ti­sche Redu­zie­rung von CO2- und Methan­emis­sio­nen, auch bei der Strom­erzeu­gung, beim Hei­zen und in der Indus­trie.

Ich glau­be fest dar­an, dass neben ande­ren Tech­no­lo­gi­en und Maß­nah­men grü­ner Was­ser­stoff hel­fen wird, kli­ma­neu­tra­ler zu wer­den. Dis­rup­ti­ve Tech­no­lo­gi­en eröff­nen die Chan­ce, alte, fest­ge­fah­re­ne Struk­tu­ren auf­zu­bre­chen und zu über­win­den.

Ich habe die­ses Schwer­punk­the­ma in die Wäh­ler­grup­pe GUT getra­gen und arbei­te seit­dem mit dar­an, dass Köln kli­ma­neu­tra­ler wird. Wie wäre es denn damit, in den ster­ben­den Braun­koh­le­re­vie­ren von den Toren Kölns per Wind- und Solar­ener­gie per Elek­tro­ly­se CO2 neu­tra­len, grü­nen Was­ser­stoff zu erzeu­gen? Mit Was­ser­stoff kann die­se fluk­tu­ie­ren­de Ener­gie gespei­chert wer­den. Anschlie­ßend kön­nen städ­ti­sche LKW CO2-neu­tral damit fah­ren. Aus den Aus­puf­fen kommt nichts als rei­ner Was­ser­dampf. Wir kön­nen damit hei­zen, Stahl erzeu­gen, Schif­fe antrei­ben und mit­tel­fris­tig sogar damit flie­gen.

Ich möch­te mit­hel­fen, dass in Köln die Wei­chen in Rich­tung Kli­ma­neu­tra­li­tät umge­stellt wer­den und Pro­jek­te mit Leucht­turm­cha­rak­ter ent­ste­hen. Ich wer­de mich außer­dem dafür ein­set­zen, dass sich unse­re Fahr­rad­in­fra­struk­tur ver­bes­sert. Ich möch­te, dass Mas­sen­tier­hal­tung ver­bo­ten wird. Unse­re Stadt soll so lebens­wert blei­ben, wie es ihr in die Wie­ge gelegt wur­de. Ins­ge­samt und im Wahl­be­zirk 26 „Niehl / Wei­den­pesch“ wo ich für GUT Köln antre­te und mich um das Man­dat bewer­be.