iResilience – Digitale Klimawoche

Das Forschungsprojekt „iResilience“ lädt zum Informieren und Mitmachen ein. Was hat sich getan im Pilotquartier Köln-Deutz? Und: Wie soll das künftige „Klimaangepasste Stadtquartier“ aussehen?

Hochwasser überschwemmt Fahrradständer_Klimaresilience ist wichtig

Das Forschungsprojekt „iResilience“ zieht im Februar 2021 in Form einer digitalen Klimawoche ein Zwischenfazit seiner bisherigen Arbeit. Hier können sich die Bürger*innen in einem digitalen Format über den aktuellen Stand informieren. Noch bis Ende des Jahres können Interessierte ihre Ideen für ein klimaangepasstes Stadtquartier einbringen.

Weitere Informationen zum Projekt aus der Pressemitteilung der Stadt Köln wie folgt:


Deutz iResilience

Das Projekt, das vom städtischen Umwelt- und Verbraucherschutzamt zusammen mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln und einigen Forschungseinrichtungen vor eineinhalb Jahren in Köln initiiert wurde, reiht sich ein in die Bestrebungen und Maßnahmen der Stadt Köln zur Anpassung an den Klimawandel. Es bietet noch bis zum Ende dieses Jahres die Möglichkeit, Ideen für konkrete Projekte zu entwickeln und für eine weitere nachhaltige Anwendung anzustoßen. In der nun anstehenden digitalen Klimawoche wird unter anderem den Fragen nachgegangen: Was hat sich getan im Pilotquartier Köln-Deutz? Und: Wie soll das künftige „Klimaangepasste Stadtquartier“ aussehen?

Unbestritten ist, dass es sich lohnt, wenn sich Stadtverwaltung, Kommunalpolitik sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Gedanken machen, wie Stadtteile klimarobuster gestaltet werden können. Wichtig ist es, einen Beitrag zu leisten, um das gemeinsame Ziel für die Schaffung lebenswerter Stadtteile der Zukunft zu erreichen. Denn Hitzetage, Trockenperioden und Extremwetterereignisse, die durch den Klimawandel verstärkt vorkommen, stellen auch Köln vor neue Herausforderungen. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit sowie auf das Wohlbefinden von Menschen, Tieren und Pflanzen. Das Projekt „iResilience“ will einen Beitrag dazu leisten, kooperativ Maßnahmen zu entwickeln, zu planen und umzusetzen.

Ideen für ein klimaangepasstes Stadtviertel

Seit Start des Projektes konnten viele Wünsche und Ideen für das Pilotquartier in Köln-Deutz gesammelt und gemeinsam mit dem Projektteam weiterentwickelt werden. Die gesammelten Ergebnisse zu den Themen Starkregen, „Urbanes Grün“ sowie Hitze und Gesundheit sind zusammengetragen und in einem Zukunftsbild für das Quartier zeichnerisch dargestellt worden. Diese Visionen gilt es nun zu diskutieren und die nächsten Schritte zu definieren, um gemeinsam den Weg für ein klimaangepasstes Deutz abzustecken.

In der ersten digitalen Klimawoche vom 1. bis 4. Februar 2021 finden jeden Abend ab 19 Uhr digitale Veranstaltungen für alle Quartiersakteure statt. Eingeleitet werden die Themenabende jeweils von fachkundigen Expertinnen und Experten mit einem kurzen Vortrag. Anschließend werden quartiersspezifisch bestehende sowie neue Ideen diskutiert. Folgende Themen sind vorgesehen:

Starkregenvorsorge (1. Februar)
Urbanes Grün (2. Februar)
Hitze und Gesundheit (3. Februar) sowie
Zukunftsbild klimarobustes Quartier (4. Februar).

Anmeldung und digitale Teilnahme

Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt und die weiteren Projektbeteiligten laden alle Interessierten herzlich ein, sich an der „Digitalen Klimawoche“ zu beteiligen. Das Projektteam Köln freut sich auch über viele Interessierte und Engagierte aus dem Stadtteil. Anmeldungen bitte per Mail an deutz@iresilience-klima.de. Nähere Informationen zur Veranstaltung sowie die Zugangsdaten werden bei Anmeldung zugesendet.

Wer sich vorab einen Einblick verschaffen möchte, kann den ersten Entwurf der Zukunftsbildes bereits online hier einsehen.

Auch hängt der Entwurf an der Glasfront des Gemeindehauses von St. Heribert in Deutz, Tempelstraße 2a, zur Einsichtnahme aus.


Weitere Informationen gibt es hier.

Über das Projekt haben wir bereits hier berichtet.

Autor: Karin Preugschat

Karin Preugschat arbeitet als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere Ratsgruppe.

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