Umbau Berrenrather Str. — gut gemeint, schlecht geplant

Nun ist er da, der “Bau­be­schluss” als poli­ti­sche Vor­la­ge, wie die Ber­ren­ra­ther Str. in Sülz aus­se­hen soll. Nach­dem sich 2014 und 2015 Bürger*innen aktiv mit Ideen und Impul­sen ein­brin­gen konn­ten, dau­er­te es lei­der 5 Jah­re, bis der Vor­schlag der Köl­ner Stadt­ver­wal­tung ans Licht der Öffent­lich­keit gekom­men ist.

Mein Sül­zer GUT-Kol­le­ge Gün­ter Hotes und ich haben uns den vor­lie­gen­den Beschluss­vor­schlag ein­mal genau­er ange­schaut und vor allen Din­gen auch ein­mal mit den Bürger*innenvoten von 2014 und 2015 abge­gli­chen. Das Ergeb­nis neh­men wir an die­ser Stel­le ger­ne schon ein­mal vor­ab weg: Ent­täu­schend — sowohl im Sin­ne einer Ver­kehrs­wen­de als auch der Bür­ger­be­tei­li­gung.

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Verzichtet Köln auf Schadenersatz zur Luftreinhaltung?

Die Stadt Bonn ver­klagt den Auto­mo­bil­her­stel­ler VW auf Scha­den­er­satz für ihre städ­ti­schen Fahr­zeu­ge, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware aus­ge­stat­tet sind. Die Rats­grup­pe GUT hat nach­ge­fragt, ob die Stadt Köln eben­falls kla­gen wird.

Die Stadt Köln muss jetzt und zukünf­tig immense Kos­ten auf­wen­den, um ihren Luft­rein­hal­te­plan umset­zen zu kön­nen. Im Stadt­ge­biet ist die Luft zu dre­ckig. Zur Luft­ver­schmut­zung tru­gen in Köln auch die stadt­ei­ge­nen Fahr­zeu­ge bei, die mit mani­pu­lier­ter Soft­ware des Auto­mo­bil­her­stel­lers VW aus­ge­stat­tet waren. Ande­re Städ­te befin­den sich in einer ähn­li­chen Situa­ti­on und haben des­halb Scha­den­er­satz­kla­ge gegen den Auto­mo­bil­kon­zern ein­ge­reicht. Die Stadt Bonn klagt aktu­ell gegen VW. Vor die­sem Hin­ter­grund frag­te die Rats­grup­pe GUT in der Rats­sit­zung vom 06. Febru­ar 2020 bei der Ver­wal­tung unter ande­rem nach, wel­che Mög­lich­kei­ten für Scha­den­er­satz­an­sprü­che zur Luft­rein­hal­tung die Stadt Köln aus­schöpft.  Die Ver­wal­tungs­ant­wort lau­tet lapi­dar: eine Kla­ge lohnt sich nicht. Das sehen wir anders.

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IAA Cologne 2021

Köln hat sich um die Aus­rich­tung der IAA 2021 bewor­ben. Damit betreibt die Stadt für den Ver­band der Auto­mo­bil­in­dus­trie green­wa­shing in Reinst­form. Lau­ni­sche, per­sön­li­che Anmer­kun­gen von Thor Zim­mer­mann.

So schnell kann es gehen: Kurz nach Erschei­nen die­ses Arti­kel flog Köln aus der Bewer­ber-Run­de raus. Noch im Ren­nen: Ber­lin, Ham­burg, Mün­chen. #tschöIAA


(Der Arti­kel stammt vom 29.1.2020, Stand 17:06)
Das Ende des Zeit­al­ter des Auto­mo­bils, wie wir es bis­lang ken­nen,  wird oft beschwo­ren. Doch wer auf Kölns Stra­ßen schaut stellt Ande­res fest: Immer mehr, immer dicke­re Autos. Auch mit der Sau­ber­keit ist es nicht weit her, trotz tech­ni­schen Fort­schritts und zahl­rei­cher Infra­struk­tur-Maß­nah­men schram­men die Fein­staub­wer­te noch immer an ihren Gren­zen ent­lang. „IAA Colo­gne 2021“ wei­ter­le­sen

Wir stehen zu Ford!

90 Jah­re Ford in Köln. Was bedeu­tet Soli­da­ri­tät heu­te? Unkri­tisch “Köln fährt Ford!” skan­die­ren? Oder vom Unter­neh­men ein Umden­ken hin zu umwelt­ver­träg­li­che­ren Model­len for­dern – um so Arbeits­plät­ze zu sichern?

Ende ver­gan­ge­nen Jah­res wag­te es der Stadt­vor­stand der Köl­ner Ver­wal­tung anzu­kün­di­gen, in Zukunft auch drei PKWs ande­rer Her­stel­ler als Ford pro­be­fah­ren zu wol­len. Hin­ter­grund ist die aktu­el­le Kli­ma­schutz-Debat­te, Model­le von Mer­ce­des des­halb, da Ford zur Zeit noch kei­ne grö­ße­ren E‑Autos anbie­tet.
Was folg­te war ein Sturm der Ent­rüs­tung. „Wir ste­hen zu Ford!“ wei­ter­le­sen

Reden wir jetzt über eine Umweltmaut?

Güns­ti­ge­re ÖPNV-Prei­se durch eine Umwelt­maut? Dar­über soll­te Köln jetzt dis­ku­tie­ren.

Das Urteil vom OVG Müns­ter zum Köl­ner Luft­rein­hal­te­plan ist ein Kom­pro­miss. Stre­cken­be­zo­ge­ne Fahr­ver­bo­te wer­de wohl kom­men und falls sich die Belas­tung zu hoch auf Aus­weich­stre­cken aus­wirkt, kön­nen die Stre­cken zu Zonen ver­grö­ßert wer­den.  „Reden wir jetzt über eine Umwelt­maut?“ wei­ter­le­sen

Luftreinhalteplan – Gesundheit first?

Unse­rer Rats­grup­pe GUT geht es nicht dar­um Fahr­ver­bo­te durch­zu­set­zen. Uns geht es um die Gesund­heit! Mit einem Luft­rein­hal­te­plan der die Über­schrei­tung der Grenz­wer­te in Kauf nimmt, kön­nen wir da wenig anfan­gen …

Zur Zeit ist es etwas ruhi­ger gewor­den um den Die­sel, die Fahr­ver­bo­te und den “Luft­rein­hal­te­plan für das Stadt­ge­biet Köln, Zwei­te Fort­schrei­bung 2019”. Die­ser Luft­rein­hal­te­plan ist nun seit dem 1. April 2019 in Köln in Kraft, in den Mona­ten davor ging es mit­un­ter hoch her. „Luft­rein­hal­te­plan – Gesund­heit first?“ wei­ter­le­sen

Sichtbar Radfahren auf der Venloer Straße

Ent­lang der Ven­lo­er Stra­ße zwi­schen dem Ehren­feld­gür­tel und der Äuße­ren Kanal­stra­ße hat die Stadt Köln jetzt Fahr­rad­pik­to­gram­me auf der Fahr­bahn mar­kiert. Damit soll allen Ver­kehrs­teil­neh­men­den deut­li­cher wer­den, dass sich hier Auto- und Rad­fah­ren­de die Stra­ße tei­len. Ziel ist ein bes­se­res und siche­re­res Mit­ein­an­der im Stra­ßen­ver­kehr. Ob und wie die­se Pik­to­gramm wir­ken, soll eine wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chung zei­gen.

Die Pflicht zur Nut­zung der bau­li­chen Rad­we­ge auf der Ven­lo­er Stra­ße in Köln-Ehren­feld wur­de bereits vor Jah­ren auf­ge­ho­ben. Damit haben Rad­fah­ren­de hier die Wahl, ob sie den Rad­weg oder die Fahr­bahn benut­zen. Um die­se Ver­kehrs­si­tua­ti­on deut­li­cher zu machen, hat das Amt für Stra­ßen und Ver­kehrs­ent­wick­lung nun auf die­sem Abschnitt in bei­den Fahrt­rich­tun­gen Fahr­rad­pik­to­gram­me als so genann­te „Pik­to­gramm­ket­te“ mar­kiert. Die Ver­wal­tung erhofft sich dadurch mehr Ver­kehrs­si­cher­heit und ange­pass­tes Fahr­ver­hal­ten. Mit Hil­fe einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die der Ber­gi­schen Uni­ver­si­tät Wup­per­tal wird die Wir­kung die­ser Maß­nah­me unter­sucht.

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100 Füße bei GUT-ZU-FUSS!

Im Febru­ar hat­ten wir zum Film­abend und Podi­ums­dis­kus­si­on zu Ehren des Fuß­ver­kehrs ins Kino Turis­tara­ma gela­den.

Am Tag der Ver­kün­dung des Urteils in Sachen Die­sel-Fahr­ver­bo­te woll­ten wir noch ein­mal eine — durch uns im Rat beschlos­se­ne Maß­nah­me! — zur Luft­rein­hal­tung in Köln bekräf­ti­gen: die Ein­rich­tung eines Amtes für Fuß- und Rad­ver­kehr!

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Die Kölner Unfallstatistik 2016 — Wie man aus Zahlen Mythen macht

Ein Kom­men­tar von Tho­mas Schmeck­pe­per

27 % mehr ver­un­glück­te Radfahrer*innen in Köln! Die erschre­cken­den Zah­len des Poli­zei­be­rich­tes 2016 lie­ßen uns auf­hor­chen. Unse­re Rats­grup­pe bat Tho­mas Schmeck­pe­per sich den Bericht mal genau­er anzu­schau­en … „Die Köl­ner Unfall­sta­tis­tik 2016 — Wie man aus Zah­len Mythen macht“ wei­ter­le­sen