Es ist zu trocken! Was nun?

Seit 10 Wochen hat es in Köln fast nicht mehr gereg­net. In die­ser Zeit fiel durch­schnitt­lich der Regen, der “nor­ma­ler­wei­se” in einer Woche vom Him­mel hät­te fal­len müs­sen. Und auch für die kom­men­den Tagen sieht es wei­ter tro­cken aus.

Lan­ge Pha­sen mit tro­cke­nem und hei­ßem Wet­ter tre­ten durch den Kli­ma­wan­del gegen­wär­tig und zukünf­tig häu­fi­ger auf. Wir erin­nern uns sicher­lich noch an die bei­den letz­ten Hit­ze- bzw. Tro­cken­som­mer. Für Straßen‑, Wald- und Gar­ten­bäu­me bedeu­tet dies zusätz­li­chen Stress (neben den über­pro­por­tio­na­len Auto­ab­ga­sen). Zwar hal­ten Bäu­me durch ihre tie­fen Wur­zeln tro­cke­ne Pha­sen oft län­ger aus als ande­re Pflan­zen, den­noch ist eine lan­ge Tro­cken­heit für hei­mi­sche Bäu­me pro­ble­ma­tisch. Doch ab wann ist der aus­blei­ben­de Regen für Bäu­me gefähr­lich und Hil­fe durch Gie­ßen not­wen­dig? „Es ist zu tro­cken! Was nun?“ wei­ter­le­sen

Ein trockener Tag des Baumes

Am 25. April ist der Tag des Bau­mes. Die Stadt pflanzt zu die­sem Anlass jähr­lich einen neu­en Baum. Die­ses Jahr ist es die Robi­nie, die Dür­re gut ver­trägt.

Die Schutz­ge­mein­schaft Deut­scher Wald und die Stadt Köln pflanz­ten den Baum des Jah­res, die Robi­nie, an der Allee der Jah­res­bäu­me auf dem Gut Lei­den­hau­sen in Porz-Eil. Als Stra­ßen­baum hat die Robi­nie in Köln eine beson­de­re Bedeu­tung. Sie kann sehr gut Tro­cken­heit ver­tra­gen und ist in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels des­halb als „Kli­ma­baum­art“ zur Schaf­fung von Grün­be­rei­chen in der Stadt nach Aus­sa­ge der Ver­wal­tung sehr gut geeig­net. Mit Blick auf den regen­ar­men April und die kom­men­den Som­mer­mo­na­te, scheint dies not­wen­dig. Das geplan­te Hand­lungs­kon­zept für Tro­cken­heits­pha­sen des Aus­schuss für Umwelt und Grün sieht für das Jahr 2020 eini­ge Maß­nah­men zur Bewäs­se­rung der Köl­ner Bäu­me vor.

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