Umbau Berrenrather Str. — gut gemeint, schlecht geplant

Nun ist er da, der “Bau­be­schluss” als poli­ti­sche Vor­la­ge, wie die Ber­ren­ra­ther Str. in Sülz aus­se­hen soll. Nach­dem sich 2014 und 2015 Bürger*innen aktiv mit Ide­en und Impul­sen ein­brin­gen konn­ten, dau­er­te es lei­der 5 Jah­re, bis der Vor­schlag der Köl­ner Stadt­ver­wal­tung ans Licht der Öffent­lich­keit gekom­men ist.

Mein Sül­zer GUT-Kol­le­ge Gün­ter Hotes und ich haben uns den vor­lie­gen­den Beschluss­vor­schlag ein­mal genau­er ange­schaut und vor allen Din­gen auch ein­mal mit den Bürger*innenvoten von 2014 und 2015 abge­gli­chen. Das Ergeb­nis neh­men wir an die­ser Stel­le ger­ne schon ein­mal vor­ab weg: Ent­täu­schend — sowohl im Sin­ne einer Ver­kehrs­wen­de als auch der Bür­ger­be­tei­li­gung.

„Umbau Ber­ren­ra­ther Str. — gut gemeint, schlecht geplant“ wei­ter­le­sen

DeutzerInnen eingeladen für Klimaresilienz aktiv zu werden

Am Frei­tag, den 24. Mai 2019 fin­det im Bür­ger­zen­trum Deutz von 17 bis 20 Uhr die Auf­takt­ver­an­stal­tung “iRe­si­li­en­ce” statt. Ziel des Pro­jek­tes ist, gemein­sam mit den Bür­ge­rIn­nen inno­va­ti­ve Lösun­gen für das Vee­del zur Wie­der­stands- und Ver­än­de­rungs­fä­hig­keit (Resi­li­enz) infol­ge des Kli­ma­wan­dels zu fin­den.

Mit der Ken­nen­lern-Ver­an­stal­tung am 24. Mai 2019 in Deutz, star­tet die Stadt Köln das Pro­jekt “iRe­si­li­en­ce”. Resi­li­en­ce steht für Kli­ma­re­si­li­enz und bezeich­net in die­sem Zusam­men­hang die kon­ti­nu­ier­li­che Stär­kung der Wider­stands- und Ver­än­de­rungs­fä­hig­keit der Stadt gegen­über den Wir­kun­gen der Kli­ma­än­de­run­gen. Das “i” im Pro­jekt­na­men steht für inno­va­ti­ve und intel­li­gen­te Infra­struk­tu­ren. Es soll ein ver­netz­tes Sys­tem der städ­ti­schen Infra­struk­tu­ren gemein­sam mit der Bevöl­ke­rung eta­bliert wer­den.

Die Stadt Köln hat zum mor­gi­gen Pro­jekt­start fol­gen­de Pres­se­mel­dung her­aus­ge­ge­ben:


Was bedeu­ten die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels für unser Vee­del? Was macht Stark­re­gen mit unse­rem Wohn­ge­biet und unse­ren Plät­zen? Wie sehr belas­ten Hit­ze und Tro­cken­heit die Men­schen? Macht mehr Grün im Vee­del künf­tig hei­ße Som­mer erträg­li­cher? Vor allem aber: Wel­che Maß­nah­men kön­nen Deut­ze­rIn­nen allei­ne oder in Koope­ra­ti­on mit der Stadt­ver­wal­tung umset­zen?

Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen und neue Wege der Zusam­men­ar­beit will das Pro­jekt „iRe­si­li­en­ce“ in den nächs­ten drei Jah­ren mit Deut­zer Bür­ge­rIn­nen, Initia­ti­ven und Ver­ei­nen, Wis­sen­schaft, loka­ler Wirt­schaft und der Köl­ner Ver­wal­tung erar­bei­ten und erpro­ben.

Am Frei­tag, 24. Mai 2019, 17 bis 20 Uhr, lädt das inter­dis­zi­pli­nä­re Pro­jekt­team, unter ande­rem bestehend aus dem Umwelt- und Ver­brau­cher­schutz­amt der Stadt Köln, den Stadt­ent­wäs­se­rungs­be­trie­ben Köln, dem Deut­schen Insti­tut für Urba­nis­tik in Köln und der Sozi­al­for­schungs­stel­le der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dort­mund, zu einem Auf­takt­ple­num ins Bür­ger­zen­trum nach Köln-Deutz ein. Die Pro­jekt­part­ne­rIn­nen stel­len das Pro­jekt „iRe­si­li­en­ce“ vor und laden die Deut­zer Besu­che­rIn­nen zur Mit­ar­beit und Betei­li­gung ein. Zu den The­men­blö­cken zäh­len Über­flu­tungs­vor­sor­ge, Urba­nes Grün sowie Hit­ze und Gesund­heit.

Eine Anmel­dung zur Ver­an­stal­tung ist nicht not­wen­dig. Geträn­ke und ein klei­ner Snack wer­den ange­bo­ten.

Bei­trags­bild: © Open­Street­Map und Mit­wir­ken­de, CC-BY-SA


Mehr zum Pro­jekt iRe­si­li­en­ce
Bür­ger­zen­trum Deutz, Tem­pel­stra­ße 41–43, Köln-Deutz

NRW-Tag 2020

Wir laden uns gern Gäs­te ein … und freu­en uns, dass der NRW-Tag 2020 – auf unse­re Initia­ti­ve hin – in Köln nun auto­frei, kli­ma­freund­lich und nach­hal­tig gestal­tet wird.

Vor eini­gen Wochen tauch­te aus dem Nichts eine Ver­wal­tungs­vor­la­ge zum NRW-Tag 2020 auf: Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker schlägt vor, dass sich Köln doch um die Aus­rich­tung die­ses Tages (Ende August 2020) bewer­ben sol­le. „NRW-Tag 2020“ wei­ter­le­sen

Oberirdisch sinnvoller – wird Tunnel dennoch durchgeboxt?

Der Rat beauf­trag­te die Ver­wal­tung neue Vari­an­ten der Ost-West-Ach­se zu unter­su­chen, am 27. Okto­ber 2018 nun wur­de das Ergeb­nis prä­sen­tiert.

Was wir wissen

1. Herr Fens­ke will einen Tun­nel.
2. Frau Blo­me will einen Tun­nel. „Ober­ir­disch sinn­vol­ler – wird Tun­nel den­noch durch­ge­boxt?“ wei­ter­le­sen

Vernetzt Euch!

Im von der Ver­trei­bung bedroh­ten Ehren­fel­der Club Heinz Gaul fand unser Fes­ti­val „Leben in der Stadt“ einen inspi­rie­ren­den Abschluss! Chris­ti­ne Schil­ha fasst den von Clau­dia Hen­nen mode­rier­ten Abend zusam­men.

Impuls­vor­trä­ge des Stadt­so­zio­lo­gen Klaus Ron­ne­ber­ger sowie des Akti­vis­ten Niels Boe­ing des Ham­bur­ger Netz­werks „Recht auf Stadt“ mün­de­ten in eine leb­haf­te Dis­kus­si­on über Mög­lich­kei­ten des Wider­stands gegen Boden­spe­ku­la­ti­on und über­höh­te Mie­ten. „Ver­netzt Euch!“ wei­ter­le­sen

Eigenart & Hype

War­um gera­ten eigent­lich immer jene Stadt­tei­le in den Kreis­lauf von Auf­wer­tung und Ver­drän­gung, die nicht glatt und gene­risch, son­dern beson­ders eigen­ar­tig, ja laut und dre­ckig sind?

Häu­fig sind es die glei­chen Eigen­tüm­lich­kei­ten, die einen Stadt­teil in Ver­ruf gebracht haben, die eines Tages zu posi­ti­ven Qua­li­tä­ten umge­deu­tet wer­den. Pas­siert das von sel­ber oder sind sol­che Pro­zes­se steu­er­bar? Kön­nen die Bewoh­ner davon pro­fi­tie­ren oder gewin­nen immer nur die Immo­bi­li­en­be­sit­zer? Wel­che Pha­sen durch­lau­fen sol­che Mecha­nis­men?

Jür­gen Fried­richs, eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor der Sozio­lo­gie an der Uni Köln und einer der ers­ten, die zur Gen­tri­fi­zie­rung in Deutsch­land gear­bei­tet haben, berich­tet aus sei­ner For­schung und über den Zusam­men­hang von Stadt­äs­the­tik und Auf­wer­tung.

Anschlie­ßend Gespräch mit Prof. em. Jür­gen Fried­richs und Rats­mit­glied Thor Zim­mer­mann – mode­riert von Dr. Chris­ti­ne Kuch (solu­ti­on focu­sed minds).

Südstadt in Aspik
Süd­stadt in Aspik, Foto: ©WDR

Zu Beginn zei­gen wir Hein­rich Pachls legen­dä­ren, in Köln gedreh­ten Film SÜDSTADT IN ASPIK  (1986, R: Han­no Brühl, Chris­tel Fomm, Hein­rich Pachl, WDR 45 Min).

„Eine sati­ri­sche Stadt­füh­rung mit Rei­se­füh­rer Hein­rich Pachl durch die Köl­ner Süd­stadt – mit Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über „zeit­ge­mä­ße Ent­ker­nung“ und Miet­preis­ent­wick­lung.“ (Köln im Film)


Datum: Sonn­tag, 07. Okto­ber, 17 h
Ver­an­stal­tungs­ort: Film­fo­rum Lud­wig
Film­vor­füh­rung: 17h, Ein­lass: 16:30h

Ein sinn­li­cher Abend mit Kölsch und Musik von Mr. B‑Town.


Eigenart&Hype bei Face­book

Leben in der Stadt – Das GUTe Fes­ti­val zur Stadt­ent­wick­lung

Engagierte aller Veedel beteiligt Euch!

Ehren­amt­li­che Akti­vi­tä­ten und Initia­ti­ven in Eurer Nach­bar­schaft wer­den geför­dert – auch finan­zi­ell. Wir sagen Euch wo Ihr Zuschüs­se für kul­tu­rel­le, sport­li­che und sozia­le Pro­jek­te bean­tra­gen könnt. Die Chan­cen sind übri­gens gut!

Was vie­le nicht wis­sen: die­ses Enga­ge­ment wird von städ­ti­scher Sei­te unter­stützt. Und zwar in Form von „Bezirks­ori­en­tier­ten Mit­teln“.
Hin­ter dem sper­ri­gen Namen ver­ber­gen sich finan­zi­el­le Mit­tel, die pro Bezirk für die För­de­rung gemein­nüt­zi­ger Pro­jek­te bereit­ge­stellt wer­den.

„Enga­gier­te aller Vee­del betei­ligt Euch!“ wei­ter­le­sen

Radverkehrskonzept Ehrenfeld

Vor­fahrt fürs Rad! Auf­takt­ver­an­stal­tung zum Rad­ver­kehrs­kon­zept Ehren­feld am 17. Mai 2018 im Club Bahn­hof Ehren­feld. Die Real-Life-Fort­set­zung des Rad­dia­log Ehren­feld …

Im ver­gan­ge­nen Herbst star­te­te die Online-Platt­form Rad­dia­log Ehren­feld. Mehr als 370 Vor­schlä­ge wie der Rad­ver­kehr in Ehren­feld ver­bes­sert wer­den kann wur­den ein­ge­reicht. Nach dem vir­tu­el­len Auf­takt geht es nun am Don­ners­tag den 17. Mai Real-Life wei­ter. „Rad­ver­kehrs­kon­zept Ehren­feld“ wei­ter­le­sen

Bürgerbefragung Ost-West-Achse

Eine Bür­ger­be­fra­gung wür­de für eine hohe Akzep­tanz der Ent­schei­dung zur Ost-West-Ach­se füh­ren. Unse­re Rats­grup­pe GUT meint, es wäre mal wie­der an der Zeit Kölns Einwohner*innen zu fra­gen …

Wie soll die soge­nann­te “Ost-West-Ach­se” des Köl­ner Stadt­bahn­net­zes ver­stärkt wer­den?  Wer ent­schei­det dies und wann? Bis­lang ist vor­ge­se­hen „Bür­ger­be­fra­gung Ost-West-Ach­se“ wei­ter­le­sen

Die Beteiligungspille zur Ost-West-Achse

Unser Ver­kehrs­re­fe­rent Tho­mas Schmeck­pe­per lässt sich von immer neu­en Vor­schlä­gen nicht ver­wir­ren, und unter­sucht das bereits gestar­te­te Bür­ger­be­tei­li­gungs­ver­fah­ren. Am Ende stellt er sich und uns die Fra­ge: Sol­len “Betei­li­gungs­er­prob­te” die Zukunft des Köl­ner ÖPNV ent­schei­den? Oder soll­te es nicht bes­ser eine vom Rat initi­ier­te Bür­ger­be­fra­gung geben?

Köln hat Druck beim Aus­bau der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur. Und die­ses The­ma betrifft nicht nur jeden, son­dern trig­gert hier spe­zi­ell ein ganz bestimm­tes Trau­ma­ta an. Eine Bür­ger­be­tei­li­gung soll es rich­ten. Aber hat die­se ihren Namen ver­dient? „Die Betei­li­gungs­pil­le zur Ost-West-Ach­se“ wei­ter­le­sen