KAT18 gerettet? Finanzausschuss wünscht Erhalt

In einem Dring­lich­keits­an­trag hat­ten die Grü­nen, CDU und FDP gemein­sam mit der Rats­grup­pe GUT den Erhalt der sozio­kul­tu­rel­len Nut­zung des KAT18 auf die Tages­ord­nung des Finanz­aus­schus­ses am 11. Okto­ber 2019 gesetzt — und beschlo­ßen.

Die­ser Haus­halts­be­gleit­be­schluss des Finanz­aus­schus­ses gibt eine ein­deu­ti­ge Emp­feh­lung an die LEG Immo­bi­li­en AG, die Ver­mie­te­rin der Räu­me am KAT18, und einen kla­ren Auf­trag an die Ver­wal­tung: KAT18 soll geret­tet wer­den. Die Rats­grup­pe GUT steht hin­ter die­sem Beschluss des Haus­halts­bünd­nis­ses, der zwei Din­ge zusi­chert:
1. Das Thea­ter der Kel­ler wird finan­zi­ell geför­dert.
2. Die sozio-kul­tu­rel­len Kul­tu­ren im KAT 18 sol­len erhal­ten blei­ben.

Die­ser Beschluss könn­te lang­fris­tig die sozio-kul­tu­rel­le Nut­zung der Räu­me auf dem Gelän­de in der aktu­el­len Form sichern. Außer­dem wünscht sich der Finanz­aus­schuss den gewerb­li­chen Mieter*innen einen Miet­kos­ten­zu­schuss zu gewäh­ren. Damit setzt er ein kla­res Zei­chen: In den Erhalt des sozio-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 soll­te inves­tiert wer­den.

Der Rat der Stadt Köln hat den Haus­halt 2020/2021 inklu­si­ve des Beschlus­ses zu KAT18 ver­ab­schie­det. Die LEG muss­te dar­auf reagie­ren.

Doch die neus­ten Ent­wick­lun­gen sind ein Rück­schritt. Laut Pres­se­mit­tei­lung von Assa­ta im Hof erhiel­ten am 08.01.2020 Assa­ta im Hof und die Sozi­al­ge­wer­be im KAT 18 eine Räu­mungs­auf­for­de­rung. “Damit unter­gräbt die Immo­bi­li­en­ge­sell­schaft LEG die seit Herbst lau­fen­den Ver­hand­lungs­ge­sprä­che mit der Stadt Köln, die eine Lösung für eine unbe­fris­te­te Fort­set­zung der Miet­ver­trä­ge aller Mieter*innen und sogar eine Anmie­tung der Räum­lich­kei­ten anstrebt,” heißt es in der Pres­se­mit­tei­lung.

„KAT18 geret­tet? Finanz­aus­schuss wünscht Erhalt“ wei­ter­le­sen

Alarm für KAT18!

Ver­drängt die Stadt Köln mit der Sub­ven­tio­nie­rung des Thea­ter der Kel­ler ange­stamm­te Mieter*innen?

Waren wir zwi­schen­durch mal opti­mis­tisch, sieht es inzwi­schen lei­der zap­pen­dus­ter für die sozio-kul­tu­rel­len Gewer­be­räu­me im Kar­täu­ser­wall 18 aus. „Alarm für KAT18!“ wei­ter­le­sen

Millieuschutz für KAT18

Kann die Stadt sich stär­ker für den Erhalt des sozi-kul­tu­rel­len Gewer­bes am KAT18 ein­set­zen? Den gewerb­li­chen Mie­te­rIn­nen wur­de für Ende Sep­tem­ber 2019 gekün­digt. Dazu hat die Rats­grup­pe GUT in der Haupt­aus­schuss­sit­zung vom 5. August 2019 eine Anfra­ge gestellt.

Die Situa­ti­on scheint wenig aus­sichts­reich: Für den 30. Sep­tem­ber 2019 liegt Assa­ta im Hof die Kün­di­gung vor. Bis­lang hat die Stadt Köln nicht viel unter­nom­men, um die Ver­drän­gung die­ses Rau­mes sowie der ande­ren sozio-kul­tu­rel­len Klein­ge­wer­be auf dem Gelän­de des KAT18 im Seve­r­ins­vier­tel zu ver­hin­dern. Posi­tiv zu sehen ist: In bereits frei gewor­de­nen Räum­lich­kei­ten im Gebäu­de­kom­plex wird das Thea­ter der Kel­ler eine neue Blei­be fin­den. Das Schick­sal der übri­gen gewerb­li­chen Mieter*innen ist offen. Im August soll nun eine Kom­mis­si­on tagen, die alle Par­tei­en erst­mals an einen Tisch brin­gen will. Ein Ter­min ist uns noch nicht bekannt. Da die Zeit bis zur Kün­di­gung knapp wird, haben wir im Haupt­aus­schuss ange­fragt, wel­che Mög­lich­kei­ten die Stadt noch hat, das bestehen­de Klein­ge­wer­be am KAT18 zu erhal­ten. „Mil­lieu­schutz für KAT18“ wei­ter­le­sen

Vernetzt Euch!

Im von der Ver­trei­bung bedroh­ten Ehren­fel­der Club Heinz Gaul fand unser Fes­ti­val „Leben in der Stadt“ einen inspi­rie­ren­den Abschluss! Chris­ti­ne Schil­ha fasst den von Clau­dia Hen­nen mode­rier­ten Abend zusam­men.

Impuls­vor­trä­ge des Stadt­so­zio­lo­gen Klaus Ron­ne­ber­ger sowie des Akti­vis­ten Niels Boe­ing des Ham­bur­ger Netz­werks „Recht auf Stadt“ mün­de­ten in eine leb­haf­te Dis­kus­si­on über Mög­lich­kei­ten des Wider­stands gegen Boden­spe­ku­la­ti­on und über­höh­te Mie­ten. „Ver­netzt Euch!“ wei­ter­le­sen

Gentrifizierung ist ein weltweites Problem

Am 7. Okto­ber star­te­te unse­re Rei­he Leben in der Stadt mit der Ver­an­stal­tung Eigen­art und Hype. Wir baten Chris­ti­an Schy­ma um einen Bericht.

Es war schon frü­her das Herz von Köln. Ein lebens­fro­hes, lie­bens­wer­tes Vee­del. In dem alle Kul­tu­ren in bes­ter Gemein­schaft zusam­men­leb­ten. Die Markt­frau neben dem tür­ki­schen Händ­ler und dem Köbes in der Kölsch-Knei­pe. Die Süd­stadt ver­sprüh­te immer schon ein beson­de­res Flair. Doch wäh­rend „Gen­tri­fi­zie­rung ist ein welt­wei­tes Pro­blem“ wei­ter­le­sen

Südstadt in Aspik

Am Sonn­tag, den 7. Okto­ber zei­gen wir um 17 Uhr den legen­dä­ren Süd­stadt-Film mit Hein­rich Pachl im Film­fo­rum des Muse­um Lud­wig. Ein­tritt frei!

Im Rah­men unse­rer Ver­an­stal­tung Eigen­art und Hype zei­gen wir zu Beginn die 64-minü­ti­ge WDR-Pro­duk­ti­on von Chris­tel Fomm und Han­no Bruehl. Im Jahr 1985 führt uns Hein­rich Pachl durch das Köl­ner Seve­r­ins­vier­tel. „Süd­stadt in Aspik“ wei­ter­le­sen