Schlachthof – neue Perspektiven?

Auf dem ehe­ma­li­gen Schlacht­hof-Gelän­de wird zwar noch gehan­delt, es wirkt aber min­der­ge­nutzt und trost­los. Unse­re Rats­grup­pe GUT Köln will neue Ent­wick­lun­gen mit ansto­ßen.

Das ehe­ma­li­ge Köl­ner Schlacht­hof-Gelän­de liegt an der Lie­big­stra­ße, eine eher trost­lo­se Ecke zwi­schen „Schlacht­hof – neue Per­spek­ti­ven?“ wei­ter­le­sen

Zukunftsvision “Köln 21 — Smart City”

Was genau zeich­net eine lebens­wer­te Stadt in der Zukunft aus? Die­se Fra­ge stell­te die Ver­wal­tung online allen inter­es­sier­ten Kölner*innen.

Was ist eine lebens­wer­te Stadt mit Zukunfts­per­spek­ti­ve? „Zukunfts­vi­si­on “Köln 21 — Smart City”“ wei­ter­le­sen

Neues Quartier am Siemens-Standort in Ehrenfeld

Die Sie­mens AG ver­lässt ihren bis­he­ri­gen Stand­ort an der Franz-Geu­er-Stra­ße in Ehren­feld. Ein Inves­tor hat das Gelän­de gekauft und in Abstim­mung mit dem Stadt­pla­nungs­amt ein städ­te­bau­li­ches Pla­nungs­kon­zept ent­wi­ckelt. Am 14. Dezem­ber 2020 wird es online vor­ge­stellt und dis­ku­tiert.

Ein neu­es Quar­tier wird am jet­zi­gen Sie­mens-Stand­ort in Ehren­feld ent­ste­hen. Das rund 19.000 Qua­drat­me­tern gro­ße Gebiet liegt an der Bezirks­sport­an­la­ge Ehren­feld zwi­schen Franz-Geu­er-Stra­ße und Stamm­stra­ße. Da das städ­te­bau­li­che Pla­nungs­kon­zept nicht dem rechts­kräf­tig gül­ti­gen Bebau­ungs­plan ent­spricht, hat der Stadt­ent­wick­lungs­aus­schuss im Mai 2020 beschlos­sen, für das Pro­jekt einen vor­ha­ben­be­zo­ge­nen Bebau­ungs­plan und eine früh­zei­ti­ge Betei­li­gung der Öffent­lich­keit vor­zu­se­hen. Der ers­te Online-Dia­log fin­det am Mon­tag, den 14. Dezem­ber 2020 ab 19 Uhr hier statt.

Das städ­te­bau­li­che Pla­nungs­kon­zept sowie wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Abbil­dun­gen kön­nen ab 14. Dezem­ber 2020 auch hier Online ein­ge­se­hen wer­den.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen aus der Pres­se­mit­tei­lung der Stadt Köln: „Neu­es Quar­tier am Sie­mens-Stand­ort in Ehren­feld“ wei­ter­le­sen

Betonplätze aufpimpen

Auch in Köln geht der Wohn‑, Gewer­be- und Infra­struk­tur­aus­bau unge­bremst wei­ter. Begrün­det wird dies mit einer wach­sen­den Woh­nungs­nach­fra­ge und einer hohen Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft.
Einer­seits wer­den immer wie­der Begehr­lich­kei­ten geweckt, aus Platz­man­gel immer mehr Grün­flä­chen zu bebau­en, ander­seits wer­den nach wie vor flä­chen­zeh­ren­de ein­stö­cki­ge Neu­bau­ten für Super­märk­te und Gewer­be mit groß­zü­gi­gen Park­plät­zen und Ein­fa­mi­li­en­häu­sern bewil­ligt. „Beton­plät­ze auf­pim­pen“ wei­ter­le­sen

Gut und gerne: Wohnen in Köln

„Woh­nen ist ein Men­schen­recht“ – daher soll das Woh­nen in Köln bezahl­ba­rer, nach­bar­schaft­li­cher und öko­lo­gi­scher wer­den. Wir wol­len sowohl den sozia­len Woh­nungs­bau vor­an­trei­ben als auch alter­na­ti­ve Wohn­for­men und Werks­woh­nun­gen unter­stüt­zen.

„Gut und ger­ne: Woh­nen in Köln“ wei­ter­le­sen

Kreuzfeld — ein gutes Stück Köln

So ist das Leit­bild für den neu zu ent­wi­ckeln­den Stadt­teil im Köl­ner Nor­den, west­lich von Blu­men­berg unter­ti­telt.

„Nomen est Omen“: Die Wäh­ler­grup­pe GUT betei­ligt sich inten­siv, kon­struk­tiv und kon­ti­nu­ier­lich am kom­ple­xen und mehr­stu­fi­gen Pla­nungs­pro­zess der Stadt­ver­wal­tung, um Kreuz­feld zu einem Vor­zei­ge-Stadt­teil für eine sozi­al gerech­te, nach­hal­ti­ge, inno­va­ti­ve und viel­fäl­ti­ge Stadt zu ent­wi­ckeln.
„Kreuz­feld — ein gutes Stück Köln“ wei­ter­le­sen

Autofreier flanieren in der Altstadt

Eine auto­freie Innen­stadt ist das Ziel der Rats­grup­pe GUT. Mit der Umset­zung des Ver­kehrs­füh­rungs­kon­zepts Alt­stadt ist ein ers­ter Schritt in die­se Rich­tung gemacht. Das sorgt für bes­se­re Luft, für mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät und für mehr Platz für den Fuß- und Rad­ver­kehr in der Alt­stadt.

Die Stadt Köln beginnt ab Mon­tag, den 25. Mai 2020, mit der Umset­zung des “Ver­kehrs­füh­rungs­kon­zept Alt­stadt“. Die Rats­grup­pe GUT hat das Kon­zept im Ver­kehrs­aus­schuss mit­ge­tra­gen. Ziel ist Platz für Fahr­rä­der und Fußgänger*innen zu schaf­fen, den öffent­li­chen Raum attrak­ti­ver zu gestal­ten und damit die Auf­ent­halts­qua­li­tät im Zen­trum Kölns zu stei­gern. “Natür­lich hät­ten wir uns mehr auto­freie Zonen in der Alt­stadt gewünscht”, sagt GUT Rats­herr Thor Zim­mer­mann. “Nach jah­re­lan­gen Bera­tun­gen ist die­ses Kon­zept das Ergeb­nis eines poli­ti­schen Kom­pro­mis­ses. Wie lei­der so oft gilt auch hier: bes­ser als gar nichts.”

In der Pres­se­mit­tei­lung der Stadt Köln wer­den die Pla­nun­gen erläu­tert: „Auto­frei­er fla­nie­ren in der Alt­stadt“ wei­ter­le­sen

Kalk braucht mehr Grün

Wer in Köln-Kalk nach Erho­lung im Grü­nen sucht, muss sich gut aus­ken­nen. Weni­ger als 10% des Gebie­tes bestehen aus Grün- und Frei­räu­men. Die Rats­grup­pe GUT fin­det es des­halb umso wich­ti­ger, bei städ­ti­schen Bau­vor­ha­ben in Kalk Natur­flä­chen zu schüt­zen und nach Mög­lich­keit zu erwei­tern.

Die Lage des Kal­ker Gemein­schafts­gar­tens “Pflanz­stel­le” passt zum Vier­tel. Umge­ben von Stra­ßen, Häu­sern, Hal­len und viel Beton, ste­hen die Hoch­bee­te auf dem ehe­ma­li­gen Indus­trie­ge­län­de der Klöck­ner-Hum­boldt-Deutz AG (KHD), ein frü­he­rer Maschi­nen­her­stel­ler. Ein biss­chen wil­des Grün inmit­ten von viel Grau. Die Gemü­se­pflan­zen sen­den hier ein deut­li­ches Signal: Kalk braucht mehr Grün.

Das KHD-Gelän­de, genannt Hal­len Kalk, soll nun städ­te­bau­lich ent­wi­ckelt wer­den. Die Rats­grup­pe GUT hat einen Ände­rungs­an­trag zur aktu­el­len Beschluss­vor­la­ge des inte­grier­ten Pla­nes für die Hal­len Kalk gestellt. Wir fin­den: Hier muss noch mehr Grün und Natur für Kalk drin sein!

„Kalk braucht mehr Grün“ wei­ter­le­sen

Wohnen für Obdachlose — Housing First

Die Zahl der woh­nungs­lo­sen Men­schen wird in Köln aktu­ell auf 6.000 Per­so­nen geschätzt. Was also tut die Stadt um die­se Men­schen in Woh­nun­gen zu brin­gen? Ins­be­son­de­re für Obdach­lo­se kön­nen Ansät­ze wie Housing First eine Mög­lich­keit sein, end­lich eine Woh­nung zu bekom­men — bedin­gungs­los. Die Rats­grup­pe GUT Köln hat bei der Ver­wal­tung ange­fragt, inwie­weit Housing First in Köln mög­lich ist.

Das ist eine All­tags­sze­ne: Vor dem Super­markt Ein­gang sitzt eine obdach­lo­se Per­son und bit­tet um ein paar Cent.
Und das wäre ein neu­er Denk­an­satz: Statt Klein­geld gebe ich ihm einen Woh­nungs­schlüs­sel.  Und füge hin­zu, dass ich ihn jeder­zeit besu­chen kom­me, soll­te er  in irgend­ei­ner Form Hil­fe benö­ti­gen.

So kann man sich, etwas über­spitzt, die Idee hin­ter dem Kon­zept von Housing First vor­stel­len. „Woh­nen für Obdach­lo­se — Housing First“ wei­ter­le­sen

Rheinpendel war Topthema der Baukulturwerkstatt in Köln

Vom 13. bis 14. Mai 2019 ver­an­stal­te­te die Bun­des­stif­tung Bau­kul­tur zusam­men mit der Bun­des­in­ge­nieur­kam­mer die Bau­kul­tur­werk­statt “Infra­struk­tur und Ele­men­te öffent­li­cher Räu­me” in Köln. GUT-Ver­kehrs­re­fe­rent Tho­mas Schmeck­pe­per war ein­ge­la­den, das Rhein­pen­del als Key­note zum The­ma Infra­struk­tur vor­zu­stel­len.

Die Bau­kul­tur­werk­stät­ten sind eine Ver­an­stal­tung der Bun­des­stif­tung Bau­kul­tur. Hier tref­fen sich Akteur*innen aus Pla­nung, Wirt­schaft und Ver­wal­tung. Die Teil­neh­me­rIn­nen dis­ku­tie­ren über­trag­ba­re Lösungs­an­sät­ze für bau­li­che Her­aus­for­de­run­gen und loten die bun­des­wei­te Rele­vanz von loka­len Pro­jek­ten aus. Die Ergeb­nis­se flie­ßen in einen Bericht ein, der alle zwei Jah­re dem Bun­des­ka­bi­nett vor­ge­legt wird. Unse­re Nah­ver­kehrs-Idee, eine Seil­bahn­ver­bin­dung im Zick-Zack-Kurs über den Rhein vom Köl­ner Nor­den bis in den Süden zu bau­en, das soge­nann­te “Rhein­pen­del”, war bei den Köl­ner Werk­stät­ten das Top-The­ma im Bereich Infra­struk­tur. „Rhein­pen­del war Top­the­ma der Bau­kul­tur­werk­statt in Köln“ wei­ter­le­sen