Klimapolitik für Haushalt, Stadtrat und Straße

Wir alle müssen CO2 einsparen, doch wie funktioniert das im Alltag? Die Ratsgruppe GUT hatte dazu im Rahmen von  Climate.Cologne am 30.11. acht Klima-Workshops organisiert, um handfeste Tipps für ein klimafreundlicheres Leben zu vermitteln

Harald Rau, Dezernent für Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen der Stadt Köln, ist eigens nach Ehrenfeld gekommen um die Teilnehmer*innen der Climate.Cologne–Workshops  in den Räumen von „ecosign – Akademie für nachhaltiges Design“ zu begrüßen. „Ich finde es große Klasse, dass Sie diesen Workshop-Tag veranstalten. Für mich steht da immer die Vision von Köln als ‚Stadt des guten Lebens‘ im Hintergrund“, sagt der engagierte Beigeordnete. Über vierzig Erwachsene und um die 20 Kinder haben sich für die Workshops angemeldet, die sich mit sehr unterschiedlichen Aspekten des Klimaschutzes befassen.

Die Themen reichen vom außerparlamentarischen Protest („Von Graswurzeln und Geschichten des Klimawiderstands“), über Müllvermeidung, Ernährung, Energieversorgung, klimafreundlichem Reisen bis zum harten Brot der Lokalpolitik mit ihren Anträgen und Anfragen („Klimapolitik konkret“). Doch alle Workshops haben eines gemeinsam: Sie vermitteln konkrete Tipps für ein klimafreundlicheres Leben. Die zwei Kurse in denen die Kinder unterschiedliche Insektenroboter bauen können, fallen dabei etwas aus dem Rahmen, aber erstens haben die Kinder Spaß und zweitens lernen sie Grundlagen der Elektronik und den Umgang mit dem Lötkolben. Kursleiter Ralf Schreiber hofft, dass er die Kinder so auf die Idee bringen könnte, defekte Elektroartikel mal selber zu reparieren. Einfach mal reinzugucken, wie sie funktionieren. Auf jeden Fall sind am Ende alle Kinder stolz auf ihre piependen oder tanzenden Robo-Insekten.

Ein selbstgebastelter Roboter im Hintergrund Kinder, die basteln
Kinder basteln Insektenroboter aus Alt-Batterien und Recyclingmaterialien. Quelle: Sebastian Bänsch
selbstgebastelter Insektenroboter
Insektenroboter. Quelle: Bastian Bänsch

Im Workshop „Wie ernähre ich mich klimafreundlich direkt aus der Kölner Region“ läßt Katharina Schwartz vom „Ernährungsrat Köln“ derweil die Teilnehmer*innen sich im Raum verteilen. Auf eine Seite diejenigen, die immer frisch kochen, auf die andere Seite diejenigen, die das nie tun, die anderen je nach Selbsteinschätzung irgendwo dazwischen. Das Argument „Mein Italiener kocht ja auch frisch“ läßt sie dabei nicht gelten, ermutigt die Leute aber, auch in der Gastronomie immer nach der Herkunft der Lebensmittel zu fragen. Mit alltagstauglichen Tipps und belastbaren Zahlen beantwortet sie die dann Fragen: Wie beeinflusse ich meine Klimabilanz durch Ernährung und Lebensmitteleinkauf. Beispiel: Eine Woche auf Fleisch zu verzichten spart im Vergleich zur gesamtdeutschen Durchschnittskost 8,3 Kilo CO2. Die Kommunikationsspezialistin vergleicht außerdem Alternativen zum normalen Supermarkt, wie beispielsweise Unverpacktläden oder die „Solidarische Landwirtschaft“, in der Konsument*innen mit einem Monatsbeitrag das Gehalt von Erzeuger*innen sichern und dafür gute Nahrungsmittel erhalten. Wie transparent und flexibel sind diese Einkaufsmodelle, welche CO2-Bilanz haben sie? Die Grundfrage, so Schwartz: „Wie schaffen wir es, mehr Produkte der regionalen Landwirte in die Stadt zu bekommen?“

Ganz andere Haushaltstipps für Klimaschützer*innen gibt der Workshop „Plastikfrei leben im Alltag“. Nina Lappe, Klimaschutz Botschafterin bei der „Klimaschutz Community Köln“, stellt anhand von alltäglichen Beispielen die fünf „R“ der Zero-Waste-Prinzipien vor: reduce, reuse, repair, recycle und rott. Sie vermittelt Anregungen für eine müllreduzierte Weihnachtszeit,  Müllvermeidungsstrategien für den Alltag sowie nachhaltige Bastel-Ideen: Häkeln Sie doch mal  Reinigungsschwämme aus alten Orangennetzen! Die Teilnehmer*innen berichten von eigenen Upcycling-Projekten aber selbst die erfahrensten Abfall-Vermeider*innen in der Runde staunen nicht schlecht, als die Workshop-Leiterin erzählt, dass sie sich seit Jahren die Haare mit Roggenmehl wäscht. Was man den Haaren nicht ansieht. Am Ende nehmen alle einen selbst gemachten Allzweckreiniger aus ätherischen Ölen, Essigessenz und Wasser mit nach Hause. Und viele gute Ideen für den Alltag.

Schaubild plastikfrei leben Prinzipien.
Plastikfrei leben nach den Zero-Waste-Prinzipien. Quelle: Sebastian Bänsch

„Unsere Ethik muss sich verändern, sonst werden wir die Welt nicht retten können“, lautet ist die Botschaft von Cathrin Campen von der „Energieagentur.NRW“. Dass man beim Welt retten auch Geld sparen kann, ist ein positiver Nebeneffekt. Wie das geht vermittelt die Diplom-Biologin im Workshop „Energie sparen – Kosten senken – Umwelt schützen“. Wie entlarve ich Stromfresser in meinem Haushalt? Wie können Leute, die kein Eigenheim besitzen, über die Wahl des Stromanbieters hinaus erneuerbare Energien fördern? Wie erwerbe ich Anteile an Photovoltaikanlagen oder Bürgerwindparks? Welche Fördermittel stehen dem Normalbürger zur Verfügung? Cathrin Campen vermittelt pragmatische Vorschläge, wie alle Bürger*innen  Teil der Energiewende werden können.

Der Workshop „Von Graswurzeln und Geschichten des Klimawiderstands“ gibt Klima-Aktivist*innen Input für die alltägliche Kampagnenarbeit. Was können wir aus der Geschichte der Sozialen Bewegungen lernen? Zum Beispiel, dass Demonstrationen keine Informationsveranstaltungen sind. Denn die Informierten sind ja alle schon da. Es geht um Agitation und Stärke. Georg Blokus von der »School of Political Hope« (SPH) erklärt außerdem, wie aus Apathie, Angst, Isolation und Selbstzweifeln, ‘dem Giftcocktail des Neoliberalismus‘, positive Dinge wie Wut, Hoffnung, Solidarität und Handlungsfähigkeit erwachsen können. Dabei wirbt er für die Strategien des politischen Storytelling: Neben den rationalen Fakten erreicht man die Leute mit Emotionen und Alltagsgeschichten. Um die Bewegung größer zu machen.  Motivierende Stunden voller Denkanstöße für den politischen Kampf.

Eine Lehrstunde in Lokalpolitik für Anfänger*innen und Fortgeschrittene bietet der Workshop „Klimapolitik konkret“. „Es geht ganz technisch darum, wie man Anfragen und Anträge stellt“, sagt Ratsmitglied Thor Zimmermann, der zusammen mit Aline Raab-Damaske (beide Ratsgruppe GUT) den Workshop leitete. Die Referent*innen beließen es nicht bei grauer Theorie: Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen formulierten sie eine echte Anfrage zum Thema „Klimaneutralität der Stadt Köln“. In der nächsten Ratssitzung werden die Politiker*innen wohl darüber diskutieren müssen, warum Klimaneutralität, wie die Stadt Köln sie versteht, sich nur auf einen Prozent des Gesamtausstoßes von CO2 bezieht.

Ratsgruppe GUT Referentin Aline Raab-Damaske mit Tom Geffe, BV-Innenstadt. Quelle: Sebastian Bänsch
Ratsgruppe GUT Referentin Aline Raab-Damaske mit Tom Geffe, BV-Innenstadt. Quelle: Sebastian Bänsch

„Große Erlebnisse, kleiner Fußabdruck: Reisen ohne Flugzeug“ heißt der Workshop Stephanie Keilholz und Philipp Stakenborg von der öko-sozialen Kreativagentur “Das Gute Ruft”.  Trotz Anmeldungen musste dieser Workshop leider ausfallen. Sehr schade, denn das ist ein topaktuelles Thema, denn es ist gar nicht so einfach, eine Reise in den Süden zu buchen, wenn man beschlossen hat, nicht mehr zu fliegen. Die beiden haben aber nicht nur den Landweg nach Marrakesch neu entdeckt. Sie kennen den ökologischen Fußabdruck aller Fortbewegungsarten vom Reisebus bis hin zum Trampen. Und die neusten Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft: Es nützt der Welt nämlich durchaus, als Einzelner auf Flugreisen zu verzichten: „40 Prozent der Leute, die jemanden kennen, der nicht mehr fliegt, fliegen seitdem auch weniger“, so Philipp Stakenborg. Echten Abenteurern empfehlen die beiden einen ungewöhnlichen Tapetenwechsel: Warum als Nippeser nicht mal für ein Wochenende mit Leuten aus der Südstadt die Wohnung tauschen. Die sollen da ja eine ganz andere Mentalität haben…


Autor: Christian Gottschalk

Fotos: Sebastian Bänsch

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Keine Einsicht beim Rather See

Ab dem 24. Oktober 2019 liegen die Bebauungsplanentwürfe für den Rather See erneut offen. Die Wasserskianlage ist weiterhin in Planung. Daran konnte auch unsere Anfrage nichts ändern. Mittlerweile hat die Verwaltung den Entwurf an einigen Stellen im Sinne des Naturschutzes überarbeitet. Bis zum 06. November 2019 sind diese Pläne nun im Stadtplanungsamt in Deutz einsehbar. Online ist sogar jetzt die Einsicht in die umstrittenen Artenschutzgutachten möglich.

Update 24.10.2019: Nach Veröffentlichung dieses Beitrags, erreichte uns die Nachricht, dass die Verwaltung ab sofort für zwei Wochen die Artenschutzgutachten online zugänglich macht. Die Gutachten sind hier einsehbar.


Vom 24. Oktober bis zum 06. November 2019 sind interessierte Bürger*innen zur Offenlegung der angepassten Bebauungsplanentwürfe am Rather See eingeladen. Sie können sich informieren und Stellungnahmen zu den geänderten Passagen abgeben, über die der Rat entscheidet. Die Pläne liegen in einem Büro des Stadtplanungsamt (im Stadthaus) in Deutz aus. Nun gewährt die Verwaltung auch endlich Einsicht in die Artenschutzgutachten.

In der Anfrage im Juni 2019 hatte die Ratsgruppe GUT die Verwaltung gebeten, insbesondere zu Umweltschutzaspekten beim Bauvorhaben am Rather See Stellung zu nehmen. Wir wollten auch wissen, was dagegen spricht, das Artenschutzgutachten erneut offen zu legen. Denn, die Initiative #ratherseefrei hatte sich mit Bezug auf das Umweltinformationsgesetz NRW an die Behörde gewandt, um nachträglich Einblick in die Unterlagen zu erhalten. Sie kritisierten, dass das Gutachten unvollständig sei. Unserer Meinung nach stand es der Behörde frei, die Dokumente an interessierte Bürger*innen herauszugeben. Die Verwaltungsantwort legte bislang die Vermutung nahe, dass ein mehr an Transparenz vermeintlich gegen Gesetze verstoße.

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Mehr Biodiversität auf Kölner Grün und Acker

Naturnah, insektenfreundlich, bunt – so wünschen wir uns die Bepflanzung Kölner Grünflächen. Auch die städtischen Ackerflächen bieten Potenzial mit Hilfe von Blühstreifen an den Rändern für mehr Biodiversität zu sorgen. Die Ratsgruppe GUT Köln hat nachgefragt, was die Verwaltung tut, um die biologische Vielfalt auf ihren Flächen zu fördern.

Im Mai 2019 hat die Ratsgruppe GUT eine Anfrage im Ausschuss Umwelt und Grün zum Thema naturnahe Bepflanzung auf städtischen Grün- und Agrarflächen gestellt.
Die Ratsgruppe wollte von der Verwaltung wissen, inwiefern den Pächtern der städtischen Ackerflächen Auflagen für Biodiversität fördernde Maßnahmen gemacht werden können.
Wäre es zum Beispiel möglich die landwirtschaftlichen Betriebe zu verpflichten, ökologische Blühstreifen an den Ackerrändern anzulegen?
Und welche Maßnahmen ergreift die Stadt selbst bei der Bepflanzung von Grünflächen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt?
Leider vertagt die Verwaltung konkrete Antworten auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr, gibt aber doch einen Einblick zum Stand der Biodiversität im städtischen Grün- und Ackerland.
Zumindest ist der Tulpen-Einheitslook in Kölner Wechselbeeten nach Aussage der Verwaltung bald Geschichte.

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Naturschutz vor Kommerz am Rather See!

Der Rather See liegt in einem Landschaftsschutzgebiet zwischen Autobahndreieck und Hochhäusern. Hier rasten Zugvögel im Winter. Anwohner nutzen das ehemalige Baggerloch als Badesee. Der Stadt liegen Bebauungspläne vor, die am Rather See eine großflächige Wasserskianlage vorsehen. Lärm, Verkehr und Versieglung durch Parkflächen entstehen. Naherholung und Naturschutz sehen für uns anders aus!

Auf der Schääl Sick gibt es ein wahres Biotop für Tiere und Pflanzen: Den Rather See. Auch bekannt als Neubrücker Baggerloch, grenzt das über 30 Hektar große Gewässer an mehrere Stadtteile: Rath/Heumar, Neubrück und Brück. Für die Bewohner der angrenzenden Viertel diente der See bislang als Badestelle und Naherholungsziel. Insbesondere an heißen Sommertagen ist die ehemalige Kiesgrube stark frequentiert. Bislang war die Nutzung durch die Bevölkerung jedoch illegal. Denn das Gelände befindet sich zum größten Teil im Privatbesitz einer Erbengemeinschaft des ehemaligen Auskiesungsunternehmens. Und wenn es nach dem Willen des Verwalters dieser Erbengemeinschaft geht, sollte hier bald eine moderne Wasserskianlage entstehen. Ein Besuchermagnet und eine Aufwertung für die Gegend. Mit dem Profit der Anlage wäre dann auch die Hege des Sees finanziell möglich und rentabel. So sieht es der Verwalter. Wir sehen das etwas anders. Derzeit fühlen sich weder Stadt noch Erbengemeinschaft für die Hege zuständig, sodass See und Uferzonen vermüllen. An diesem Zustand muss sich etwas ändern!
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Schottergärten stoppen

In Köln zeichnet sich ein Trend in der privaten Gartengestaltung ab, der klimatechnisch eine Katastrophe ist: Der Schottergarten. Hier werden Bodenflächen rund ums Haus – meistens Vorgärten – mit Schotter, Kies oder Steinen versiegelt. Tote Flächen entstehen also, die sich im Sommer zusätzlich aufheizen. Mit unserem Antrag wollen wir die weitere Versieglung von Vorgärten verhindern.

Update: 04.07.2019 Unser Antrag  gegen Verschotterung in Vorgärten wurde im Umweltausschuss sehr begrüßt. Er wurde inhaltlich ,wie folgt, ersetzt und einstimmig beschlossen:
1. Der Umweltausschuss beauftragt die Verwaltung, zukünftig in Bebauungs-Plänen eine verpflichtende Begrünung bei unbebauten Grundstückflächen, wie z.B. Vorgärten, Innenhöfen etc. (= Ausschluss von Steingärten) festzusetzen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Kampagne für mehr „naturnahes, privates Grün“ zu entwickeln und dem Ausschuss vorzustellen .



Ach, wie erholsam ist es für Städter einen eigenen Garten oder ein kleines Stückchen Grün am Haus zu besitzen. Schon der Vorgarten ist eine Oase voller Leben. Der Blick auf Gras, bunte Blumen und wuselnde Insekten beruhigen das gestresste Gemüt…. Soweit die Wunschvorstellung. Die private Gartengestaltung in Köln und vielen anderen Gemeinden und Städten in Deutschland geht jedoch seit einigen Jahren in eine andere Richtung: mit Schotter in allen Grautönen, Kies und Pflastersteinen werden die Böden der Vorgärten bedeckt. Das ist pflegeleicht, spart somit Zeit bei der Gartenarbeit und sieht immer schön aufgeräumt aus. Diese Flächen wurden ausgebaggert, mit Beton o.ä. versiegelt und mit dem Steinmaterial befüllt. Hier hat keine Pflanze, ob Unkraut oder Wildblume die Chance Wurzeln zu schlagen. Natur ist in jeglicher Art auf solchen Steinteppichen unmöglich.

Unser Antrag für die Sitzung des Umweltausschusses am 27.06.2019 sieht deshalb vor: Versieglung von privaten Vorgärten verhindern.

Wir wollen die Verwaltung beauftragen, ein Konzept zur Förderung begrünter privater Vorgärten zu erstellen, das das Anlegen sogenannter „Schottergärten“ sowie die Versiegelung unterbindet. Die bisherige Fromulierung ist zu ungenau und lässt Freiräume zur gärtnerischen Gestaltung mit Materialien wie Kies und Schotter.

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Grün, wild, insektenfreundlich

Die Artenvielfalt erhalten und damit aktiv Klimaschutz betreiben. Ein Ziel, das bereits in vielen Kommunen und Städten ambitioniert verfolgt wird. Und auch bei uns in Köln tut sich was.

Aktuell ruft die Stadt dazu auf, Lebensräume für Insekten zu schaffen.  Durch Versiegelung fallen zu viele Lebensräume von Biene und Co weg, auch, wenn es kleine Erfolgsmeldungen wie die, von den Wildbienen am Ebertplatz gibt. Wir wollen, dass die Artenvielfalt erhalten bleibt.

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Lastenradförderung ungedeckelt

Noch bis Ende Juni 2019 nimmt die Stadt Köln eure Anträge zur Lastenradförderung entgegen. Das Beste daran ist: Alle fristgerecht eingehenden förderfähigen Anträge werden bewilligt!

“Alle förderfähigen Anträge, die bis zum 30. Juni 2019 eingereicht werden, sollen positiv beschieden werden.”, sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Rahmen der Veranstaltung “ZukunftsRadKöln” am 25. Februar 2019.

Unser Ratsmitglied Thor Zimmermann war bei dieser Veranstaltung zu Gast und traute seinen Ohren kaum. “Wir haben uns schon sehr gefreut, dass wir mit unserem Antrag zur Lastenradförderung 200.000€ in den Haushalt einstellen konnten. Dank der großartigen Ankündigung von Frau Reker entfällt nun jegliche finanzielle Begrenzung für unsere Förderinitiative.”
Das bedeutet: alle Kölner*innen die bis Ende Juni einen Antrag stellen und die Förderkriterien erfüllen, bekommen 50% der Kosten für ein Lastenrad, maximal 2.500€, von der Stadt Köln erstattet. Wir würden uns freuen, wenn nach den Gewerbetreibenden, jetzt auch viele private Gemeinschaften, wie Nachbarn, Mieter etc. Förderanträge stellen!
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Heizung auf Sommerzeit stellen schont Klima

Am Sonntag, den 31. März 2019 werden die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt. Viele digitale Uhren stellen sich automatisch eine Stunde vor. Jetzt die Zeitschaltuhr seiner Heizung anzupassen, ist klimaschonend und spart Geld.

Mit Beginn der Sommerzeit werden am Sonntag, den 31. März 2019, die Uhren von 2 auf 3 Uhr vorgestellt. Wer daran denkt, nicht nur den Wecker, sondern auch die Zeitschaltuhr seiner Heizung neu einzustellen, spart Energie und bares Geld. Lässt man die Laufzeiten unverändert, heizt man abends eine Stunde länger als nötig. „Heizung auf Sommerzeit stellen schont Klima“ weiterlesen

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April-Veranstaltungen im Kölner Grün

Im April finden zwölf spannende Naturführungen und Erlebnisse im Stadtgrün Kölns statt. Das Programm richtet sich an Kinder, Familien und Erwachsene. Die Teilnahme ist bis auf wenige Ausnahmen kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Die Stadt Köln hat pünktlich zum Frühlingbeginn ein attraktives Veranstaltungsprogramm entwickelt, das Groß und Klein einlädt, Natur und Grün in Köln zu entdecken.

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Obstbaumschnitt lernen in Finkens Garten

„Jetzt schneiden – im Herbst ernten“. Bei Bäumen wie Apfel, Birne und Co., ist die fachgerechte und regelmäßige Pflege Voraussetzung für gesundes Wachstum und guten Ertrag. In Finkens Garten teilen Experten am Sonntag, den 24. Februar von 11-13 Uhr gratis ihr Wissen rund um die Baumpflege und demonstrieren den richtigen Obstbaumschnitt.

Ein Ausflug in den Finkens Garten ist immer ein lehrreiches Naturerlebnis direkt in Köln und dabei auch noch kostenlos! Ob Fragen zum Bienenschutz beantwortet werden, eine Vogelstimmenführung stattfindet oder wie jetzt, im Winter, der richtige Obstbaumschnitt gezeigt wird, damit die Bäume später viele Früchte tragen. Im Finkens Garten können Interessierte an sämtlichen Veranstaltungen zur Umweltbildung kostenfrei (soweit nicht anders angekündigt) und ohne Voranmeldung teilnehmen. Spenden an den Förderverein sind jedoch immer willkommen.

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