Ein trockener Tag des Baumes

Am 25. April ist der Tag des Bau­mes. Die Stadt pflanzt zu die­sem Anlass jähr­lich einen neu­en Baum. Die­ses Jahr ist es die Robi­nie, die Dür­re gut ver­trägt.

Trockene Bäume mit Gießkannen

Die Schutz­ge­mein­schaft Deut­scher Wald und die Stadt Köln pflanz­ten den Baum des Jah­res, die Robi­nie, an der Allee der Jah­res­bäu­me auf dem Gut Lei­den­hau­sen in Porz-Eil. Als Stra­ßen­baum hat die Robi­nie in Köln eine beson­de­re Bedeu­tung. Sie kann sehr gut Tro­cken­heit ver­tra­gen und ist in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels des­halb als „Kli­ma­baum­art“ zur Schaf­fung von Grün­be­rei­chen in der Stadt nach Aus­sa­ge der Ver­wal­tung sehr gut geeig­net. Mit Blick auf den regen­ar­men April und die kom­men­den Som­mer­mo­na­te, scheint dies not­wen­dig. Das geplan­te Hand­lungs­kon­zept für Tro­cken­heits­pha­sen des Aus­schuss für Umwelt und Grün sieht für das Jahr 2020 eini­ge Maß­nah­men zur Bewäs­se­rung der Köl­ner Bäu­me vor.

In Köln gilt es 80.000 Stra­ßen­bäu­me zu bewäs­sern. Die­se immense Auf­ga­be lässt sich laut Amt für Grün­flä­chen nur gemein­sam mit den Köl­ner Bürger*innen bewäl­ti­gen.

Für die anste­hen­de Som­mer­pe­ri­ode schafft die Stadt bei­spiels­wei­se vier Bewäs­se­rungs­fahr­zeu­ge an. Dazu wer­den ein Gieß­arm und ein Tank an städ­ti­sche Win­ter­dienst­fahr­zeu­ge ange­bracht. Mit die­sen Bewäs­se­rungs­fahr­zeu­gen sol­len Stra­ßen­bäu­me im 4.–7. Stand­jahr und je nach Situa­ti­on auch bis zum 15. Stand­jahr bewäs­sert wer­den.

Zusätz­lich beschafft das Amt für Land­schafts­pfle­ge und Grün­flä­chen 1.000 Was­ser­sä­cke, die jeweils 70 Liter Was­ser fas­sen. Baum­pa­ten sol­len die­se Was­ser­sä­cke ent­ge­gen­neh­men und damit Bäu­me bewäs­sern. Die per­fo­rier­ten Säcke geben ste­tig tröpf­chen­wei­se Was­ser an den Unter­grund ab.

Wegen der schon seit vie­len Wochen anhal­ten­den Tro­cken­heit besteht auch in den Köl­ner Wäl­dern eine gro­ße Gefahr von Brän­den. Beson­dern betrof­fen sind die rechts­rhei­ni­schen Wald­ge­bie­te, weil dort vie­le Nadel­holz­be­stän­de vor­zu­fin­den sind. Da vor allem Kie­fern und Fich­ten stark durch den Bor­ken­kä­fer geschä­digt sind, ist deren totes Holz beson­ders leicht ent­zünd­lich. Hier genügt schon ein Fun­ke, um ein Feu­er zu ent­fa­chen. Die Wald­brand­ge­fahr gilt natür­lich auch für Grün­zü­ge mit über­wie­gend Laub­bäu­men. Aller­dings ist die Gefahr in Kie­fer- und Fich­ten­wäl­dern noch höher.

Wir wer­den uns in den kom­men­den Wochen noch aus­führ­lich mit die­sem The­ma befas­sen und euch mit einem Bei­trag auf den aktu­el­len Stand der Pla­nun­gen brin­gen.


Unser Bei­trags­bild zeigt einen Platz in Ehren­feld mit Baum­be­stand. Auch hier könn­ten Kölner*innen hel­fen und selbst zur Gieß­kan­ne grei­fen.

Autor: Karin Preugschat

Karin Preugschat arbeitet als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für unsere Ratsgruppe.

Ein Gedanke zu „Ein trockener Tag des Baumes“

  1. Eine ver­trock­ne­te, abge­stor­be­ne Fich­te mit­ten aufm Neu­markt etc. Wäre bes­ser gewe­sen, wer kennt schon die­se Gut.…

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