OBEN BLEIBEN! Die Zukunftsvariante

Unser Vor­schlag macht die Ost-West zur Kli­ma­ach­se! Ein deut­li­ches Bekennt­nis zur öko­lo­gi­schen Ver­kehrs­wen­de – Fahr­ver­bo­te kön­nen so ver­hin­dert wer­den.

Ost-West-Achse Köln

Für eine nach­hal­ti­ge Ost-West-Ach­se – Unse­re Rats­grup­pe GUT möch­te OBEN blei­ben! Ohne „wenn und aber“ und ohne zusätz­li­chen Tun­nel auf glei­cher Stre­cke.

Die geplan­te ober­ir­di­sche Ver­stär­kung der Ost-West-Ach­se ist aus­rei­chend.
In Zukunft zusätz­li­che benö­tig­te Kapa­zi­tä­ten fan­gen Bus­spu­ren auf – zwi­schen Deut­zer Bahn­hof und Rudolf­platz. Die­se neu­en Bus­li­ni­en kön­nen in ande­re Stadt­tei­le ver­län­gert wer­den. Der Stra­ßen­raum auf der Ost-West-Ach­se wird neu auf­ge­teilt, der Auto­ver­kehr ver­liert eine Spur. Fuß- und Rad­ver­kehr, sowie der ÖPNV gewin­nen. So machen wir aus der Ost-West, auch eine Kli­ma­schutz-Ach­se. Der Ver­zicht auf den Tun­nel spart Geld und setzt Kapa­zi­tä­ten frei, Ener­gie die wir benö­ti­gen um unser Stadt­bahn­netz an wei­te­ren Stel­len aus­zu­bau­en.

Sag JA zu OBEN BLEIBEN!

Oben blei­ben bedeu­tet:
➞ Schnel­le Fer­tig­stel­lung
➞ Kos­ten­güns­tig
➞ Kei­ne Tun­nel­bau­stel­len
➞ Bar­rie­re­freie Hal­te­stel­len
und vor allem:
➞ Kopf frei für wich­ti­ge wei­te­re Ver­bes­se­run­gen
➞ Prak­ti­zier­ter Kli­ma­schutz
➞ Redu­ziert Fein­staub — ver­hin­dert Fahr­ver­bo­te
➞ Zukunfts­si­cher — Bus­se erhö­hen die Kapa­zi­tä­ten

systemschnitt
Wir machen aus der Ost-West-Ach­se eine Kli­ma­schutz-Ach­se!

Aus unse­rer Pres­se­mit­tei­lung:

Die Umwid­mung zwei­er MIV-Spu­ren zu Bus­spu­ren zwi­schen Deut­zer Bahn­hof und Rudolf­platz beant­wor­tet zeit­nah und kos­ten­güns­tig meh­re­re aktu­el­le Fra­ge­stel­lun­gen in der Köl­ner Ver­kehrs­po­li­tik. Neben der drin­gend benö­tig­ten Kapa­zi­täts­stei­ge­rung auf der Ost-West-Ach­se ist der Aus­bau von Bus­spu­ren ein nicht weni­ger dring­li­cher Schritt mit Blick auf die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts in Müns­ter zu gesamt­städ­ti­schen Die­sel-Fahr­ver­bo­ten.

Wir spre­chen uns damit auch ent­schie­den gegen eine Tun­nel­lö­sung aus. Die zeit­li­chen und öko­no­mi­schen Auf­wen­dun­gen und Risi­ken sowie die Beein­träch­ti­gung für Ver­kehrs­teil­neh­mer und Anwoh­ner wäh­rend der Bau­zeit, ste­hen in kei­nem Ver­hält­nis zu einem spä­te­ren Nut­zen und den aku­ten Pro­ble­men der Stadt. Auch ver­zich­tet „Oben blei­ben“ auf Tun­nel­mün­der, die einen Schnitt durch leben­di­ge Quar­tie­re bedeu­ten.

Rats­herr Thor Zim­mer­mann hier­zu: „Unser Vor­schlag bie­tet meh­re­re Vor­tei­le: er ist zeit­nah umzu­set­zen, dabei kos­ten­güns­tig und mit unmit­tel­ba­rem Nut­zen für die Köl­ne­rin­nen und Köl­ner. Er ist auch ein kon­kre­ter Schritt, eine spür­ba­re Maß­nah­me, mit der die Stadt Argu­men­te für sich schafft, um die dro­hen­den Fahr­ver­bo­te doch noch abzu­wen­den. So machen wir die Ost-West-Ach­se zur Kli­ma-Ach­se!“

Wir for­dern des­halb die Ein­rich­tung die­ser Bus­spu­ren, par­al­lel zur ober­ir­di­schen Ertüch­ti­gung des Stadt­bahn­net­zes durch Hal­te­stel­len­ver­län­ge­run­gen. Die­se Vari­an­te soll als Pilot umge­setzt wer­den, den ein brei­tes Moni­to­ring beglei­tet. Bereits nach 2 Jah­ren lie­ßen sich die ers­ten Ergeb­nis­se aus­wer­ten, um auf fun­dier­ter Sach­grund­la­ge die Erwei­te­rung des ÖPNV-Net­zes für ganz Köln zu pla­nen.

Die Dis­kus­si­on um einen wei­te­ren Aus­bau des Stadt­bahn-Net­zes in den ver­gan­ge­nen Wochen und Mona­ten hat eines gezeigt: Um das rechts­rhei­ni­sche mit dem links­rhei­ni­schen Köln bes­ser zu ver­bin­den, gibt es bes­se­re Ide­en als auf der bis­he­ri­gen Ost-West-Ach­se Oben und Unten zu fah­ren. War­um in Zukunft nicht neue Ach­sen schaf­fen? Dabei mit den Pla­nun­gen bereits heu­te begin­nen, um bei neu­en För­der­mög­lich­kei­ten die Plä­ne bereits fer­tig zu haben.

Das para­do­xe am Vor­schlag der Köl­ner SPD-Rats­frak­ti­on ist, dass sie die Ost-West-Ach­se auch nach geplan­ter Ver­stär­kung in naher Zukunft für über­las­tet hält, zusätz­li­che Ver­keh­re aber wei­ter­hin auf genau die­ser Ach­se ent­lang füh­ren will. Zumal die Kapa­zi­tät der Hal­te­stel­len ent­lang die­ser “Super-Ach­se” gar nicht für solch ein hohes Fahr­gast-Auf­kom­men aus­ge­legt sind.

War­um nicht statt­des­sen mit einer Pla­nung von Lini­en par­al­lel zur bis­he­ri­gen Ost-West-Ach­se begin­nen. Neue Lini­en, die nach Rhein­que­rung nicht den Neu­markt, son­dern wei­te­re Kno­ten­punk­te des Stadt­bahn-Net­zes im Fokus haben?

Teil solch einer Netz-Erwei­te­rung könn­ten dann auch wei­te­re Rhein­que­run­gen sein, die sowohl das Lini­en­netz der KVB durch neue Lini­en erschlie­ßen, wie auch die Tran­sit­mög­lich­kei­ten des Rad- und Fuß­ver­keh­res stär­ken. Ziel dabei muss eine Ent­flech­tung des Nadel­öhrs auf der Ost-West-Ach­se sein.

Wei­ter­hin for­dern wir auch die kom­plet­te Offen­le­gung der Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­se zu den bis­he­ri­gen Vari­an­ten, damit die Aus­wer­tung­er­geb­nis­se von Fach­ver­bän­den und Wis­sen­schaft in die fol­gen­den Pla­nun­gen ein­flie­ßen kön­nen. Die Prü­fung und Aus­ar­bei­tung der KVB-Netz­er­wei­te­rung sehen wir in einem zwei­ten Beschluss, als Auf­trag an die Fach­ver­wal­tung.


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Autor: Thor Zimmermann

Thor ist Ratsmitglied der Stadt Köln, und auch in den Ausschüssen Kultur, Stadtentwicklung, sowie dem Hauptauschuss vertreten.

3 Gedanken zu „OBEN BLEIBEN! Die Zukunftsvariante“

  1. end­lich!
    als Anwoh­ner der Aache­ner Stras­se ist mir bei dem Gedan­ken einer Tun­nel­lö­sung todes­übel gewor­den. Im übri­gen soll­te die Stadt Köln längst ange­fan­gen haben, radi­ka­le­re und fan­ta­sie­vol­le­re Ide­en zu den­ken. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de hat die Stadt Madrid den Ver­kehr in der Innen­stadt radi­kal ein­ge­schränkt… hier muss wei­ter gedacht wer­den.
    Im übri­gen, war­um nicht ein­spu­rig auf der Ach­se Heu­markt — Aache­ner — Mela­ten, dafür mit Platz für eine Spur für Rad­fah­rer. War­um die 1 nicht tei­len und eine Ost-Ach­se bis Ache­ner Wei­her und eine West­bahn die an der Mes­se wen­det — Köln denkt und lenkt immer noch mit den Plä­nen der Speers, aber die sind bei­de tot. Mutig sein. Das wür­de der Stadt gut zu Gesicht ste­hen. Aber dafür braucht es… Mut.

  2. Eine Unter­ir­di­sche Vari­an­te muss gleich­zei­tig eine Mög­lich­keit der Takt­ver­dich­tung her­bei füh­ren.
    Auf­grund des Fah­rens im Raum­ab­stand in der U‑Bahn, wird eine Takt­ver­dich­tung mit den Lösun­gen der Stadt Köln nicht mög­lich sein.

    Daher bin ich für die ober­ir­di­sche Vari­an­te.

  3. Sehr guter Vor­schlag !
    Bit­te mit Grü­nen, Lin­ken und hof­fent­lich SPD zu einem gemein­sa­men Antrag aus­for­mu­lie­ren!
    Gruß
    F. Kie­pe

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